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Vorlage - 2014/0052  

Betreff: Fortschreibung des Qualitätshandbuchs für die Abteilung Erziehungshilfen sowie Implementierung der fachlichen Standards - Abschlussbericht des Beratungsinstituts INSO mit aktueller Personalbedarfsberechnung - Änderung der Aufteilung der Bezirke
Status:öffentlichVorlage-Art:Berichtsvorlage
Verfasser:Holger Närrlich - 2003
Federführend:FB 42 - Kinder-Jugend-Familie Bearbeiter/-in: Kreß, Ursula
Beratungsfolge:
Jugendhilfeausschuss Entscheidung
27.02.2014 
des Jugendhilfeausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt

Sachverhalt:

Strategisches Ziel:

 

Die Angebote und Leistungen des Fachbereiches Kinder-Jugend-Familie unterliegen einem kontinuierlichen Qualitätsmanagement.

 

Ausgangslage

 

Ausgangspunkt der erneuten Beauftragung von INSO war der Beschluss des Jugendhilfeausschusses (JHA) vom 23.01.2013, in dem dieser die Verwaltung bittet, INSO zu beauftragen, das Bundeskinderschutzgesetz in das Qualitätshandbuch der Abteilung Erziehungshilfen einzuarbeiten und dessen Wirksamkeit zu überprüfen. Zudem sollte das Qualitätshandbuch unter Berücksichtigung der bereits gemachten Erfahrungen gemeinsam mit Mitarbeiter/-innen der Abteilung überprüft werden.

 

 

Problem/Ziel

 

Das Ergebnis der Untersuchung von INSO liegt vor. Einzelne Kern- und Teilprozesse wurden unter Einbeziehung der o. a. Parameter neu definiert und optimiert. Die Mitarbeiter/-innen der Abteilung wurden durch eine Projektgruppe mit Vertretern aus allen Sachgebieten, Reflektion der Prozesse in den Fachteams und Besprechung der Prozesse in den monatlichen Dienst-besprechungen beteiligt, um eine größtmögliche fachliche und persönliche Akzeptanz des Qualitätshandbuches zu erreichen. Die Projektgruppe, bestehend aus Fachbereichs- und Abteilungsleitung sowie Vertretern/-innen aus allen Sachgebieten tagte zur Überarbeitung der Prozesse acht Mal. Im Rahmen der Beteiligung aller Mitarbeiter/-innnen fanden neun Dienstbesprechungen zu den Prozessen im Qualitätshandbuch satt. Dies trägt zur Identifikation der Mitarbeiter/-innen mit ihrer Arbeit bei.

 

Das Qualitätshandbuch der einzelnen Sozialen Dienste (Allgemeiner Sozialer Beratungs-dienst (ASD), Pflegekinderdienst (PKD), Jugendgerichtshilfe (JGH), Eingliederungshilfe (§ 35a) und Familienbüro wurde in der letzten Sitzung des Projektlenkungsausschusses unter Vorsitz der Dezernentin Frau Thierhoff abgenommen.

 

Teilinhalt der Untersuchung war auch die aktuelle Personalbedarfsbemessung unter Berück-sichtigung der veränderten Prozesse sowie der aktuellen Fallzahlen.

 

Insgesamt ergaben sich folgende Stellenmehrbedarfe, die mit der Organisationsabteilung rückgekoppelt und im Verwaltungsvorstand beschlossen wurden:

 

                      Im Bereich des ASD ergibt sich ein Mehrbedarf von 0,35 Stellen

 

                      Im Team PKD besteht ein zusätzlicher Personalbedarf von 0,50 Stellen

 

                      Im Team der JGH ist ein Mehrbedarf an Fachkräften von 1,00 Stellen

 

                      Im Bereich der Eingliederungshilfe besteht ein Mehrbedarf von 0,50 Stellen

 

                      Die aktuellen Zahlen und Prozessbeschreibungen das Team Familienbüro liegen noch nicht vor, sodass hierüber separat verfügt wird, sobald die Daten vorliegen.

 

Weiterhin war die hinsichtlich der eingesetzten Personalressourcen sehr stark differierende Teamstärke in den jeweiligen Bezirken des ASD unter Berücksichtigung der o. a. Ergebnisse entsprechend anzupassen. Diesbezüglich wurde unter Beteiligung des Personalrats und der Organisationsberatung ein Workshop mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ASD durchgeführt.

 

Als Ergebnis konnte dabei eine Teamumstrukturierung einvernehmlich erarbeitet werden, die einen gleichmäßigen Ressourceneinsatz berücksichtigt.

 

Hierbei werden Mitarbeiter/-innen teilweise mit ihren Bezirken das Team wechseln. Bei der Neuordnung wurde berücksichtigt, dass die zu verschiebenden Bezirke jeweils Grenzbezirke zum jeweils neuen Großbezirk sind und im Alltag für die Bürgerinnen und Bürger keine unzumutbaren Wege entstehen.

 

Zukünftig werden im Sozialen Beratungsdienst drei personell gleichgroß besetzte Teams arbeiten, so dass alle Bezirke die fachlichen und organisatorischen Anforderungen aus dem Qualitätshandbuch erfüllen werden.

 

Darüber hinaus wird das qualifizierte Verselbständigungsmanagement (§ 41 SGB VIII) dem Team Wanne organisatorisch zugeordnet.

 

 

Der Oberbürgermeister

in Vertretung

 

 

 

Gudrun Thierhoff

Stadträtin