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Vorlage - 2014/0075  

Betreff: Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund in Herne
- Antrag von Frau Nurten Özcelik (MBH) -
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag
Verfasser:Özcelik, Nurten (MBH)
Federführend:Büro Integrationsrat Bearbeiter/-in: Barszap, Michael
Beratungsfolge:
Integrationsrat Entscheidung
12.02.2014 
des Integrationsrates beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

 

 


Sachverhalt:

 

rderung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund in Herne

- Antrag für die Sitzung des Integrationsrates am 12.02.2014

 

 

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

 

wir bitten, den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Integrationsrates am 12.02.2014 zu nehmen.

 

Beschlussvorschlag:

Der Integrationsrat bittet die Verwaltung zu prüfen, welche Maßnahmen im Bereich der Förderung in den Herner Schulen für Schülerinnen und Schüler mit Migrations-hintergrund angeboten werden, um die schulischen Erfolge zu steigern.

 

Hierzu bitten wir insbesondere um die Beantwortung folgender Fragen:

 

  1. Wie sieht die Förderung für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshinter-grund im Primarbereich und in den Sekundarstufen I und II aus?
  2. Gibt es Auswertungen für diese Förderungen?
  3. Wie werden insbesondere Schulen, die einen hohen Anteil an Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund haben, unterstützt?
  4. Sind noch zusätzliche Fördermaßnahmen notwendig?

 

Begründung:

Bereits jetzt hat jedes 2. neugeborene Kind in Herne einen Migrationshintergrund. Die hiesige Gesellschaft kann es sich nicht leisten, auf die Potenziale dieser Kinder zu verzichten. Die Statistiken zeigen, dass Kinder und Jugendliche mit Migrations-hintergrund im Vergleich zu ihren deutschen Mitschülerinnen und Mitschülern als doppelt benachteiligt bezeichnet werden können. Sie kommen aus bildungsfernen Schichten und besitzen nur unzureichende Sprachkenntnisse. Hinzu kommen Vorurteile und Ausgrenzungen aufgrund ihrer Herkunft. Die PISA-Studie hat noch einmal gezeigt, dass Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund durch einen Strukturmangel des deutschen Bildungssystems besonders betroffen sind: die hochgradige herkunftsabhängige Selektivität (Gogolin u.a.).