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Vorlage - 2014/0091  

Betreff: Siedlung Hannover - Platzgestaltung
Status:öffentlichVorlage-Art:öffentliche Beschlussvorlage
Verfasser:1. Sindram
2. Stieglitz-Broll
Federführend:FB 53 - Tiefbau und Verkehr Bearbeiter/-in: Sindram, Kerstin
Beratungsfolge:
Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung Vorberatung
20.02.2014 
des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung beschlossen   
Bezirksvertretung Eickel Entscheidung
06.03.2014 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Eickel beschlossen   

Finanzielle Auswirkungen
Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Finanzielle Auswirkungen: Ausgaben/Einnahmen in €:

 

Finanzielle Auswirkungen in €

           Teilergebnisplan (konsumtiv)

Produkt

Kontengruppe

Ertrag/Aufwand (-)

Nr.: 5401

Bez.:Öffentliche Verkehrsflächen

Nr.: 5402

Bez.: Verkehrsanlagen

Nr.: 14

Bez.: Bilanzielle Abschreibungen

Nr.: 14

Bez.: Bilanzielle Abschreibungen

-3.860,00 €

 

-800,00 €

 

Teilfinanzplan (investiv)

Maßnahme

Kontengruppe

Einzahlung/Auszahlung (-)

Nr.: 7.541080

Nr.: 7.542080 (Beleuchtung)

Bez.: Neubau Siedlung Hannover

Nr.: 8

Bez.: Auszahlung für Baumaßnahmen

-193.000,00 €

-20.000,00 €

 


Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Eickel beschließt den Ausbau des Quartiersplatzes in der Siedlung Hannover nach den beigefügten Planunterlagen und der nachfolgenden  Baubeschreibung.


Sachverhalt:

Die Kolonie Hannover ist eine bedeutende Siedlung im Ruhrgebiet. Sie bildet aufgrund ihrer langen Entstehungszeit ein vielgestaltetes Bild musterhafter Arbeiterwohnhäuser des „Krupp´schen Systems“ für die Großzeche Hannover, die ab 1857 in der bis dahin agrarisch strukturierten Emscherzone eingerichtet wurde und in ihrer Ausbau- und Blütezeit eine neue Stadtlandschaft sowohl auf Herner-Wanne-Eickeler als auch auf Bochum-Hordeler Stadtgebiet schuf. Die Siedlung dokumentiert in hervorragender Weise die Entwicklung des Kruppschen Arbeiterwohnungsbaus. Von 1872-1893 entstanden schlichte Doppelhäuser (5 Typen). Um 1900 wurde die Kolonie weitergebaut. Der strenge Doppel- und Reihenhaustyp wurde abgelöst. Die neue Form orientierte sich an Elementen der Gartenstadtbewegung. So entstand ein nach allen Himmelsrichtungen orientierter Haustyp mit bis zu 4 Wohneinheiten, der frei auf dem Grundstück steht, so dass den Wohnungen Hausgärten zugeordnet werden konnten. Die Wohnhäuser aller Bauphasen einschließlich der Ersatzbebauung nach dem Zweiten Weltkrieg sind auf ein Karreesystem ausgerichtet und liegen in Hausgärten. Die Garten- und Grünflächen sowie das Straßengrün bilden in der Vielgestalt der Hausformen und Bauphasen das verbindende Element.

Im mittleren Verlauf der Koloniestraße liegt der zweite rechteckige Platz der Siedlung, der ehemals durch Bäume gerahmt war. Ihm ordnen sich Seitengassen gleichfalls tangential zu. Die Querachse des Platzes wird im Osten durch eine Gasse zwischen der Sassenburg 22 a - d und 24 a – d aufgenommen. Die Bezirksvertretung Eickel hat in ihrer Sitzung am 13. September 2012 die Sanierung der Straßen in der Siedlung Hannover beschlossen. Im Zuge der Straßen- und Kanalsanierung in der Siedlung Hannover soll auch der Platz an der Koloniestraße aufgewertet werden (Vorlage 2012/0487). Der Platz an der Koloniestraße soll nicht nur Verkehrsfläche sein, sondern auch für andere Nutzungen zur Verfügung stehen und eine Aufenthaltsfunktion erfüllen. Fragen, welche Nutzungen in der Siedlung Hannover gebraucht werden oder wie der Platz aussehen wird, sollten unter Beteiligung der Anwohner beantwortet werden. Dazu wurde am Mittwoch den 3. Juli 2013 ein Workshop durchgeführt, zu dem die Anwohner der Kolonie Hannover eingeladen waren. Auf Grund der Straßenausbauplanung gab es verschiedene Rahmenbedingungen, die den Bürgern als Grundlage für ihre Arbeit erläutert wurden:

        Zufahrtsmöglichkeiten sind über die Nord- und Südseite gegeben.

        Parkmöglichkeiten entlang der Koloniestraße sind fester Bestandteil der Straßenplanung.

        Die vorgesehene Beleuchtung kann verschoben oder auch ergänzt werden.

        Der Containerstandort kann entfallen oder mit eingeplant werden

        Das Gefälle des Platzes beträgt 3 %.

        Das umliegende, geplante Pflaster ist grau anthrazit.

        Fahrradständer und Poller können auf dem Platz vorgesehen werden

        Im Straßenraum wird der Amberbaum gepflanzt. Er kann 15 - 25 m hoch werden und hat dann eine Krone mit rund 3 - 4 m Durchmesser. Er zeichnet sich durch eine schöne Herbstfärbung aus (siehe Anlage 2).

In sechs Untergruppen erarbeiteten rund 50 Bürger Entwürfe und Ideen zu Nutzungsmöglichkeiten und Erscheinungsbild der Platzfläche, die anschließend in einem Plenum zusammengetragen und diskutiert wurden. Fehlt der Siedlung ein Platz mit Grünflächen und Bäumen oder braucht die Siedlung einen gepflasterten Raum für Feste und Veranstaltungen? Oder ist es eine Kombination von verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten, die zu einer Aufwertung des Quartiers beitragen kann? Wie kann man den unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Bewohner der Siedlung gerecht werden? Wie viele Stellplätze sind notwendig? Diese und viele andere Fragen wurden mit Unterstützung der Verwaltungsmitarbeiter und unter Anleitung des Moderators Thomas Scholle (planlokal) intensiv diskutiert und zu Papier gebracht.

Zusammenfassung der Ergebnisse des Bürgerworkshops

Stellplätze

Alle Arbeitsgruppen haben den Aspekt „Stellplätze“ in ihrer Entwurfsplanung thematisiert. Wegen des hohen Parkdrucks und der auf Grund des Straßenumbaus wegfallenden Parkgelegenheiten in den öffentlichen Straßen ist die Schaffung von einer ausreichenden Anzahl an Stellplätzen ein wesentlicher Wunsch der Anwohner.

Darüber hinaus sind sich die Anwohner darin einig, dass die Stellplätze in den Randbereichen der Platzfläche untergebracht werden sollen. Sowohl die „Kopfseiten“ des Platzes am nördlichen und südlichen Ende als auch Parkgelegenheiten entlang der Sassenburg auf der östlichen Seite des Platzes wurden als verschiedene Möglichkeiten vorgeschlagen.

Die überwiegende Mehrheit der anwesenden Anwohner ist darüber hinaus der Meinung gewesen, dass der Platz nicht nur als Stellplatzanlage genutzt werden, sondern auch eine Aufenthaltsfunktion aufweisen und für verschiedene Aktivitäten zur Verfügung stehen soll.

Aufenthalt und Nutzbarkeit

Die meisten Arbeitsgruppen haben in ihren Entwürfen eine befestigte Fläche im Zentrum des Platzes vorgesehen. Einige von ihnen schlugen vor, dass diese Fläche als Festplatz dienen soll, auf dem bei Veranstaltungen Zelte aufgebaut werden können und wo Strom- und Wasseranschlüsse vorhanden sind, um die Durchführung solcher Veranstaltungen zu erleichtern.

Bei der Ausgestaltung der Platzfläche gab es verschiedene Vorschläge wie die Anpflanzung eines zentralen Quartiersbaumes oder die Errichtung einer Brunnenanlage in der Platzmitte. Bis auf eine Arbeitsgruppe sahen alle anwesenden Anwohner Ausstattungselemente wie Sitzgruppen und Spielmöglichkeiten, Papierkörbe, Bänke und sonstige Pflanzungen in ihren Entwürfen vor.

„Steinerner oder grünen Platz“

Neben einer befestigten, vielseitig nutzbaren Platzfläche haben die meisten Arbeitsgruppen auch Pflanzflächen, zum Beispiel für Bäume oder Heckenpflanzungen vorgesehen, die die Aufenthaltsqualität des Platzes aufwerten sollen. Zur Bepflanzung gibt es zahlreiche, mehr oder weniger konkrete Vorschläge und Anforderungen:

        Vermeidung von Verschattung durch Bäume

        heimische Pflanzen, zum Beispiel Wildrosen

        Büsche, Heckenrosen, Cherry Rosen

        Züchtungen ohne Pollen und mit nur wenig Blättern

        kleine Kugelbäume

        durchlässige Heckenbepflanzung aus kleinen Rosen

        Büsche wie Jasmin, Lavendel oder Stauden (siehe Anlage 2)

Die Ergebnisse des Workshops sind im Rahmen einer Berichtsvorlage im September 2013 in der Sitzung des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung und in der Sitzung der Bezirksvertretung Eickel vorgestellt worden (Vorlage 2013/0494).

Umsetzung der Ergebnisse des Bürgerworkshops

Mit der Entwurfsplanung wurde das Büro wbp Landschaftsarchitekten aus Bochum beauftragt. Die Ergebnisse des Workshops waren die Grundlage für die weitere Entwurfsarbeit, in der die Wünsche und Anregungen der Bürger umgesetzt werden sollen. In enger Abstimmung zwischen den Fachbereichen

        51 – Stadtplanung und Bauordnung

        53 – Tiefbau und Verkehr

        55 – Stadtgrün und Sport

ist der vorliegende Entwurf erarbeitet worden und soll nach Abschluss der Straßenbaumaßnahme umgesetzt werden (siehe Anlagen 3 bis 5).

Stellplätze

Entsprechend dem Wunsch der Anwohner ist in dem erarbeiteten Entwurf eine hohe Anzahl an Stellplätzen enthalten. Insgesamt werden auf dem Platz 24 Stellplätze untergebracht, zwei davon werden als Behindertenstellplätze ausgebildet. Die Anordnung der Stellplätze dient zum einen dazu, keine Stellplatzsuchverkehre in die schmale Straße Sassenburg auf der Ostseite des Platzes zu leiten, zum anderen trägt die Anordnung an der nördlichen und südlichen Kopfseite zu einer symmetrischen Aufteilung der Platzfläche bei. Der zentrale Bereich bleibt so frei von ruhendem Verkehr und kann entsprechend gestaltet und genutzt werden.

Die beiden Stellplatzanlagen erhalten eine Oberfläche aus anthrazitfarbenem Betonsteinpflaster 20/20/8cm, die Fahrgasse wird mit grauem Betonsteinpflaster des gleichen Formats gepflastert. Die Einfassung der Parkplätze wird mit Ligusterhecken in Pflanzstreifen hergestellt.

Aufenthalt und Nutzbarkeit

Die zentrale Fläche des Platzes ist von allen Seiten aus barrierefrei erreichbar. Auch zwischen den Stellplätzen und der eigentlichen Platzfläche sind Durchgänge vorgesehen, so dass die gesamte Fläche bei Bedarf im Zusammenhang genutzt werden kann. Am südlichen Rand des zentralen Platzbereichs wird eine Versorgungssäule für Strom geplant, die Umsetzbarkeit ist mit dem Siedlungsverein noch abzustimmen. Eine Alternative zur Versorgungssäule ist die Nutzung des an der Koloniestraße vorhandenen Stromkastens, ohne die Einrichtung einer Versorgungssäule. Eine Wasserversorgung kann auf dem Platz nicht gewährleistet werden, da bei dem Vorhalten einer nicht dauerhaft genutzten Leitung die Gefahr einer Verkeimung der Leitung zu groß wäre. Allerdings ist eine Wasserversorgung bei der Nutzung des Platzes für Feiern oder ähnliche Veranstaltungen durch den in der Koloniestraße verorteten Hydranten möglich.

Um die Platzfläche in sich zu gliedern, ist im Entwurf auf der Ostseite ein Podest vorgesehen. Die Treppenanlage kann als Sitzgelegenheit genutzt werden, das Podest selbst zum Beispiel als Bühne. Die Treppenanlage wird aus Betonblockstufen hergestellt, Die Steine erhalten zur besseren Orientierung für Sehbehinderte einen weißen Markierungstreifen. Zudem wird an zwei Stellen ein Geländer vorgesehen.

Das Podest erhält eine Oberfläche aus Betonplatten, Format ca. 30/60/12. Zur Einfassung werden graue Winkelstützwände versetzt. Die barrierefreien Rampen rechts und links des Podestes werden mit grauem Betonsteinpflaster, Format 20/20/8cm gepflastert. Sie werden bis zum Gehweg an der Koloniestraße durchgeführt, der die gleiche Oberfläche aufweist, wodurch eine Einbindung in die umgebenden Flächen erreicht wird. Der zentrale Bereich der unteren Platzfläche erhält eine Oberfläche aus nachbehandeltem Asphalt (Muster siehe Anlage 6). Die Nachbehandlung dient der Aufhellung und Strukturierung der Fläche.

Als Möblierung sind Sitzbänke, Fahrradständer und Papierkörbe vorgesehen.

Die zur Verwendung kommenden Materialien entsprechen dem städtischen Standard. In der Anlage 5 sind Musterbeispiele dargestellt.

Um dem Platz ein zentrales Element zu verleihen, ist die Pflanzung eines solitären Quartiersbaums vorgesehen. Die Errichtung einer Brunnenanlage ist aus Kostengründen nicht möglich.

Der Standort für den bisher vorhandenen Container wird in Abstimmung mit Entsorgung Herne an die Koloniestraße, auf Höhe der nördlichen Stellplatzfläche, verlegt. Er wird in die Heckenpflanzung integriert, so dass die Gestaltung des Platzes durch ihn nicht beeinträchtigt wird und gleichzeitig eine Andienung des Standorts von der Koloniestraße aus möglich ist. Zur besseren Erreichbarkeit wird der vorgesehene Parkstreifen in der Koloniestraße eingekürzt.

Um eine Befahrung der Platzflächen zu verhindern, werden die Zugangsbereiche mit Pollern, teilweise herausnehmbar, versehen.

„Steinerner oder grünen Platz“

Neben dem Quartiersbaum auf der Platzfläche werden an den Grenzen zur Verkehrs- und zu den Stellplatzflächen hin Liguster-Hecken gepflanzt. Die Hecken ergänzen die Heckenpflanzungen in den Vorgärten der Wohnhäuser, so dass ein harmonisches Bild entsteht.

Die Hecken dienen darüber hinaus der klaren Trennung von Verkehrs-, Stellplatz- und Quartiersplatzfläche, so dass sowohl die Nutzung des Quartiersplatzes für weitere Stellplätze vermieden als auch ein Beitrag zur Aufenthaltsqualität des Platzes geleistet wird. Wegen des Wunsches der Anwohner, einen vielfältig nutzbaren Quartiersplatz zu erhalten, wird auf sonstige flächige Bepflanzung in Form von Beeten oder Rasenflächen verzichtet.

Die Heckenpflanzungen werden entlang der öffentlichen Verkehrsflächen durch kleinkronige Amberbäume ergänzt. Hier ist ein Kompromiss zwischen historischem Vorbild, bestehender Straßenplanung und Nutzbarkeit des Platzes erarbeitet worden. Die rastermäßige, streng gegliederte Bepflanzung, die der Platz ursprünglich hatte, harmoniert weder mit den in der Straße vorgesehen Baumstandorten noch mit den an die Platzfläche gestellten Nutzungsansprüche. Durch die im Entwurf gewählte Lösung erfolgt eine symmetrische Gliederung des Platzes in Anlehnung an die Baumstandorte im Straßenraum.

Platzoberbau/Längs-und Querneigungen

Der Oberbau der befestigten Flächen wird analog der angrenzenden Flächen in der Koloniestraße hergestellt. Der Oberbau wird im Zuge der Straßenerneuerung bereits eingebracht. Die Profilierung des Podestes erfolgt mit Herstellung der Platzfläche. Die geplanten Längs- und Querneigungen entsprechen, bis auf den Bereich des Podestes, den örtlichen Gegebenheiten, die bereits jetzt vorhanden sind. Das Oberflächengefälle liegt zwischen 2 und 4 %.

Entwässerung

Die Entwässerung des Platzes erfolgt über seitlich angeordnete Oberflächenrinnen mit Straßeneinläufen, die an den Kanal in der Koloniestraße angeschlossen werden. Die Grünflächen werden mit Betonsteinen eingefasst. Es wird eine Aufkantung von 2-3cm zum Gehwegflächenniveau entlang der Laufflächen vorgesehen. Zur natürlichen Bewässerung der Heckenflächen wird nicht überall eine Aufkantung hergestellt.

Beleuchtung

Die den Platz umgebende Straßenbeleuchtung entspricht den LED-Leuchten in der Siedlung. Die den Platz umgebenden Leuchten werden jeweils einen Doppelausleger erhalten, durch den sowohl die Straße als auch die Platzfläche beleuchtet wird.

Auf dem Platz werden zusätzlich zwei Beleuchtungsmasten rechts und links des Asphaltfeldes aufgestellt. Die Masten sind mit Strahlern ausgestattet, durch die eine punktuelle Beleuchtung z. B. des Podestes ermöglicht wird. Zusätzlich sollen Akzente über Bodenstrahler gesetzt werden. In der Anlage 5 befinden sich dazu Musterbilder. Vorgesehen ist hier die Beleuchtung des Quartiersbaumes mit zwei Bodenstrahlern. Eine Alternative dazu ist die indirekte Heckenbeleuchtung rund um den Platz. Anordnung und Anzahl sind stark kostenabhängig. Die Finanzierung wird derzeit geprüft.

Kosten

Die Kosten splitten sich in Parkplatz- und Platzkosten auf.

Im Übernahmevertrag mit ThyssenKrupp wurden bereits Kosten für den Platz veranschlagt.

Die Summe reicht zur Herstellung des Platzes aus. Es erfolgt keine Kostenverrechnung der Parkplatzflächen im Rahmen der KAG Abrechnung.

 

Kosten Platzfläche                             120.000,00€

Kosten Parkplatzflächen               73.000,00€

Kosten Beleuchtung                20.000,00€

 

Gesamtkosten                             213.000,00€

 

Die Gelder wurden bereits 2013 zweckgebunden eingenommen und stehen im Haushalt 2014 zur Verfügung.

Planungsrecht

Der Bereich um den zu gestaltenden Platz an der Koloniestraße ist planungsrechtlich dem unbeplanten Innenbereich gemäß § 34 des Baugesetzbuchs zuzuordnen. Die Art der baulichen Nutzung entspricht der eines reinen Wohngebiets (WR) gemäß § 3 der Baunutzungsverordnung (BauNVO).

Bauzeit / Baubeginn

Derzeit erfolgt die Herstellung der Straßen. Nach deren Fertigstellung wird mit dem Ausbau der Privatstraßen, Kanal und Straße, begonnen. Die Arbeiten werden im Frühjahr ausgeschrieben.

Mit der Herstellung des Platzes kann erst nach Fertigstellung der Privatstraßen begonnen werden, da der Platz solange als Baustelleneinrichtungsfläche benötigt wird. Daher ist mit einem Baubeginn nicht vor August zu rechnen. Es erfolgt keine gemeinsame Ausschreibung mit den Arbeiten für die Privatstraßen, da es sich um andere Leistungsbilder handelt.

 

Der Oberbürgermeister

In Vertretung

 

 

 

(Friedrichs)

Stadtrat

 


Anlagen:

  1. Übersichtsplan (aus Stadtplan)
  2. Dokumentation des Workshops Quartiersplatz Koloniestraße
  3. Lageplan (ohne Maßstab) (ein Plan je Fraktion) bei Plänen bis zu DIN A3
  4. Querschnitt (ohne Maßstab) (ein Plan je Fraktion) bei Plänen bis zu DIN A3
  5. Beispielbilder und Muster (eine Farbkopie je Fraktion) bei Plänen bis zu DIN A3
Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 4 1 öffentlich Übersichtsplan (aus Stadtplan) (114 KB)      
Anlage 1 2 öffentlich Dokumentation des Workshops Quartiersplatz Koloniestraße (10566 KB)      
Anlage 2 3 öffentlich Lageplan (2697 KB)      
Anlage 3 4 öffentlich Querschnitt (522 KB)      
Anlage 5 5 öffentlich Beispielbilder und Muster (5336 KB)