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Vorlage - 2014/0560  

Betreff: Grundschule Sonnenschule
- Hauptstandort Rottbruchstraße 10, Herne - Stadtbezirk Herne-Mitte-
- Teilstandort Drögenkamp 10, Herne - Stadtbezirk Wanne -
hier: Auslaufende Auflösung des Teilstandortes Drögenkamp zum Schuljahr 2015/2016
Status:öffentlichVorlage-Art:öffentliche Beschlussvorlage
Verfasser:Schöbel, Ellen - Tel.: 3301
Federführend:FB 31 - Schule und Weiterbildung Bearbeiter/-in: Bartkowiak, Heike
Beratungsfolge:
Schulausschuss Vorberatung
16.09.2014 
des Schulausschusses ungeändert beschlossen   
Bezirksvertretung Wanne Vorberatung
23.09.2014 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Wanne geändert beschlossen   
Integrationsrat Vorberatung
Bezirksvertretung Herne-Mitte Vorberatung
25.09.2014 
der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Herne-Mitte ungeändert beschlossen   
Haupt- und Personalausschuss Vorberatung
30.09.2014 
des Haupt- und Personalausschusses geändert beschlossen   
Rat der Stadt Entscheidung
21.10.2014 
des Rates der Stadt geändert beschlossen   

Finanzielle Auswirkungen
Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Finanzielle Auswirkungen: Ausgaben/Einnahmen in €:

 

Finanzielle Auswirkungen in €

           Teilergebnisplan (konsumtiv)

Produkt

Kontengruppe

Ertrag/Aufwand (-)

Nr.:

Bez.:          ---

Nr.:

Bez.:            ---

 

              ---

 

Teilfinanzplan (investiv)

Maßnahme

Kontengruppe

Einzahlung/Auszahlung (-)

Nr.:

Bez.:          ---

Nr.:

Bez.:             ---

 

               ---

 


Beschlussvorschlag:

Der Rat der Stadt beschließt gemäß § 81 Abs. 2 Satz 1 Schulgesetz für das Land Nordrhein- Westfalen (SchulG) vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 17. Juni 2014 (GV. NRW. S. 336):

 

  1. Der Teilstandort Drögenkamp der Grundschule Sonnenschule wird zum Schuljahr 2015/2016 01.08.2015 in der Weise aufgelöst, dass keine Eingangsklasse mehr aufgenommen wird.

 

  1. Die noch vorhandenen Klassen sollen am jetzigen Standort unterrichtet werden, solange dies unterrichtsorganisatorisch möglich ist.

 

  1. Gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 4 der Verwaltungsgerichtsordnung wird aus Gründen des besonderen öffentlichen Interesses die sofortige Vollziehung angeordnet.

 


Sachverhalt:

In seiner Sitzung am 15.05.2014 hat der Schulausschuss des Rates der Stadt den Bericht der Verwaltung zur Situation der Grundschule Sonnenschule – Teilstandort Drögenkamp – zur Kenntnis genommen und die Verwaltung mit der Einleitung schulorganisatorischer Maßnahmen zum Schuljahr 2015/2016 beauftragt.

Bisherige Entwicklung der Grundschule Sonnenschule

 

Die Grundschule Drögenkamp wurde zum 31.07.2009 als eigenständige Schule aufgelöst und zum Schuljahr 2009/2010 als einzügiger Teilstandort mit der Grundschule Overberg - jetzt Sonnenschule - in einem Grundschulverbund gemäß § 82 Abs. 3 Schulgesetz NRW (SchulG) weitergeführt. Die ehemalige Grundschule Overberg - jetzt Sonnenschule - wird seitdem als Hauptstandort des Grundschulverbundes zweizügig geführt.

 

Die Zahl der an der Sonnenschule für die jeweiligen ersten Klassen angemeldeten Kinder hat sich wie folgt entwickelt:

 

Sonnenschule

2009/10

2010/11

2011/12

2012/13

2013/14

Teilstandort                      Drögenkamp

21

17

18

17

17

Hauptstandort                   Rottbruchstraße

46

37

38

36

41

Gesamt

67

54

56

53

58

 

Im Schuljahr 2013/14 wurden an der Sonnenschule folgende SchülerInnen in den Jahrgängen 1 bis 4 unterrichtet:

 

Sonnenschule

Kl. 1

Kl. 2

Kl. 3

Kl. 4

Kl. 1 bis 4

Anzahl Klassen

Schüler je Klasse

Hauptstandort

Rottbruchstraße

 

 

41

 

42

 

39

 

37

 

159

 

8

 

19,9

Teilstandort

Drögenkamp

 

davon SchülerInnen im GU (eigener Bezirk + fremder Bezirk)

 

 

17

 

(1+4)

 

24

 

(3+3)

 

21

 

(1+2)

 

 

20

 

(3+6)

 

82

 

(8+15)

 

4

 

20,5

 

Sonnenschule gesamt

 

 

58

 

66

 

60

 

57

 

241

 

12

 

20,1

 

Bereits in den letzten Jahren konnte am Teilstandort Drögenkamp nur mit großen Schwierigkeiten eine Eingangsklasse gebildet werden, weil sich die Anzahl der einzuschulenden           SchülerInnen verringerte. Für Schülerinnen und Schüler, die den Gemeinsamen Unterricht                   besuchen wollten, war der Teilstandort Drögenkamp zunächst eine der wenigen Schwerpunktschulen, die auch von wohnortfernen SchülerInnen gewählt wurde. Weil inzwischen weitere Grundschulen diese Aufgabe wohnortnäher übernommen haben, ist die Zahl der sog. „GU-SchülerInnen“ aus anderen Einzugsgebieten ebenfalls zurückgegangen.

 

 

Situation der Sonnenschule – Teilstandort Drögenkamp – zum Schuljahr 2014/2015

 

Zum Schuljahr 2014/2015 wurden 65 Kinder an der Sonnenschule angemeldet, davon 12 am Teilstandort Drögenkamp (2 bereits nach Umberatung dorthin). Da somit die für die Klassenbildung maßgebliche Mindestschülerzahl von 15 SchülerInnen am Teilstandort nicht erreicht wurde, wurde in Abstimmung mit der unteren Schulaufsicht zum Schuljahr 2014/2015 keine Eingangsklasse am Teilstandort Drögenkamp gebildet. Einvernehmlich wurde mit der Schulleitung und der unteren Schulaufsicht vereinbart, dass alle 65 angemeldeten SchülerInnen am Hauptstandort Rottbruchstraße (2-zügig) beschult werden. Damit soll in diesem Jahrgang ausnahmsweise die Bildung einer 3. Eingangsklasse am Hauptstandort ermöglicht werden. Alle Eltern der am Teilstandort Drögenkamp angemeldeten Kinder haben das Angebot der Aufnahme für den Standort Rottbruchstraße angenommen.

 

 

Schulrechtliche Situation

 

Gemäß § 83 SchulG können Grundschulen mit weniger als 92 und mindestens 46                     SchülerInnen nur als Teilstandort geführt werden (Grundschulverbund), wenn der Schul-träger deren Fortführung für erforderlich hält.

 

Für die Bildung einer Eingangsklasse an einer Grundschule gilt gemäß der Verordnung zur Ausführung des § 93 Abs. 2 Schulgesetz (VO zu § 93 Abs. 2 SchulG)  die Bandbreite von    15 bis 29 SchülerInnen.

 

Grundschulen oder Teilstandorte, an denen keine Klasse mit mindestens 15 SchülerInnen gebildet werden kann, können den Unterricht von jahrgangsbezogen auf jahrgangsüber-greifend umstellen, sofern ein von der Schulaufsicht gebilligtes Konzept für die Grundschule vorliegt. Bei Umstellung auf jahrgangsübergreifenden Unterricht ist gemäß § 6 a Abs. 3 der                       VO zu § 93 Abs.2 SchulG im Jahr der Umstellung einmalig eine Unterschreitung der Untergrenze der Bandbreite um bis zu 2 SchülerInnen (= 13 SchülerInnen) möglich.                                    Die hierfür erforderliche Schülerzahl war bei 12 angemeldeten SchülerInnen nicht gegeben. Damit bestand keine Möglichkeit, trotz der fehlenden Mindestschülerzahl von 15 über eine Umstellung des Unterrichts von jahrgangsbezogen auf jahrgangsübergreifend, eine Eingangsklasse am Teilstandort Drögenkamp zu bilden.

 

 

Schulpflichtig werdende Kinder in den kommenden Schuljahren

 

Die nachfolgend dargestellte Schülerzahlprognose beruht auf der Ermittlung der Herkunft der Schülerinnen und Schüler, die sich in den letzten Jahren an der Sonnenschule (Haupt- bzw. Teilstandort) angemeldet haben. Danach sind schwerpunktmäßig die folgenden statistischen Bezirke relevant:

 

         Baukau-West: Rd. 70 % der schulpflichtig werdenden Kinder melden sich an der              Sonnenschule – Teilstandort Drögenkamp – an.

 

         Holsterhausen: Rd. 33 % der schulpflichtig werdenden Kinder melden sich an der   Sonnenschule – Hauptstandort – an; rd. 46 % an der Horstschule.

 

Die Zahl der in den kommenden Jahren schulpflichtig werdenden Kinder entwickelt sich in genannten Schwerpunktbezirken wie folgt:

 

 

2014/15

2015/16

2016/17

2017/18

2018/19

2019/20

Stat. Bezirk Baukau-West

11

14

12

21

21

10

Stat. Bezirk Holsterhausen

95

88

94

70

88

77

Anm.: Siehe hierzu auch Anlage 1 zur Sitzungsvorlage „Plan Statistische Bezirke“.

 

 

Schülerzahlprognose

 

Für die Sonnenschule werden für die kommenden Schuljahre folgende Schülerzahlen                   prognostiziert:

 

Sonnenschule

Anmeld. 2014/15

Progn.

2015/16

Progn.

2016/17

Progn.

2017/18

Progn.

2018/19

Progn.

2019/20

Kapazität

Hauptstandort Rottbruchstraße

53

35

38

30

36

31

56

Teilstandort Drögenkamp

12*

12

11

17

17

9

-

Gesamt

65

47

49

47

53

40

56

*davon 2 nach Umberatung dorthin

 

In den Schuljahren 2015/16, 2016/17 und 2019/20 wird laut Schülerzahlprognose die                   Mindestschülerzahl von 15 am Teilstandort Drögenkamp nicht erreicht, mit der Folge, dass dort keine Eingangsklasse gebildet werden könnte. In den Schuljahren 2015/16 bis 2019/20 reicht die prognostizierte Schülerzahl nur für die Bildung von insgesamt zwei Eingangs-klassen aus, so dass eine eigenständige Klassenbildung am Teilstandort Drögenkamp in keinem der o. g. Schuljahre sichergestellt wäre.

 

Dies vorausschickend war zu prüfen, ob bei einer evtl. auslaufenden Schließung des Teilstandortes Drögenkamp für die SchülerInnen des Einzugsbereiches an den verbleibenden zwei Grundschulen im Ortsteil Holsterhausen ausreichende Grundschulplätze in ange-messener Entfernung vorhanden wären.

 

Die SchülerInnen der Einzugsbereiche von bisher drei Standorten müssten dann an folgenden zwei Standorten wohnortnah beschult werden können:

 

-  Grundschule Horstschule – Richardstraße – Kapazität der Eingangsklassen: 2x28 = 56

-  Grundschule Sonnenschule – Rottbruchstraße – Kapazität der Eingangsklassen: 2x28 = 56

-  Gesamtkapazität an beiden Schulen: 4 x 28 = 112 SchülerInnen.

 

Für die Eingangsklassen dieser beiden Schulen werden unter Einbeziehung der bisherigen SchülerInnen des Teilstandortes Drögenkamp folgende Schülerzahlen prognostiziert:

 

 

2014/15

Anmelde-stand 7/2014

Prognose

2015/16

Prognose

2016/17

Prognose

2017/18

Prognose

2018/19

Prognose 2019/2020

Kapazität

Sonnenschule (davon ehem. Teilstandort Drögenkamp)

62

(11)

47

(12)

49

(11)

47

(17)

53

(17)

40

(9)

56

Horstschule

38

49*

51*

41*

49*

44*

56

Insgesamt

100

96

4x24

100

4x25

88

4x22

102

4x25,5

84

4x21

112

4x28

*In die Prognose für die Horstschule sind schuljährlich jeweils 5 SchülerInnen als „Seiteneinsteiger“ gemäß      

  Rd.Erl. vom 08.06.2011 eingerechnet.

 

Danach ist die Gesamtkapazität der beiden Schulstandorte ausreichend. Die zu erwartenden Klassenbildungswerte liegen in allen Jahren unterhalb der Bandbreitenhöchstwerte.                           Etwaige Anmeldeüberhänge in einzelnen Jahren können über die beiden Systeme ausge-glichen werden. Eine Fortführung des Teilstandortes Drögenkamp kann daher auf der Grundlage der zu erwartenden Schülerzahlen sowie der verfügbaren Schülerplätze nicht begründet werden.

 

 

Bisheriges Beteiligungsverfahren

 

    Am 03.04.2014 wurde der Arbeitskreis Schulentwicklung über die Situation an der                Sonnenschule - Teilstandort Drögenkamp - unterrichtet.

    Die Lehrerkonferenz der Grundschule Sonnenschule wurde am 09.04.2014 über das    weitere Verfahren informiert.

    Die Informationsveranstaltung für die Eltern der Sonnenschule hat am 28.04.2014 stattgefunden.

    Am 15.05.2014 hat der Schulausschuss des Rates der Stadt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis genommen und den Auftrag zur Einleitung schulorganisatorischer Maßnahmen erteilt.

    Im Rahmen des weiteren Schulmitwirkungsverfahrens hat sich die Schulkonferenz am 24.06.2014 mit der schulorganisatorischen Maßnahme befasst (siehe nachfolgend zur entsprechenden Stellungnahme).

 

 

Schulfachliche und schulorganisatorische Beratung

 

Laut Stellungnahme der unteren Schulaufsicht vom 25.02.2014 (Anlage 2) konnte am Teilstandort Drögenkamp in den letzten Jahren nur mit großen Schwierigkeiten eine Eingangsklasse eingerichtet werden, weil die Anzahl der einzuschulenden Schülerinnen und Schüler sich stetig verringerte. Da sich die Situation voraussichtlich auch in den kommenden Jahren nicht ändern werde, wird der Vorschlag des Schulträgers, den Teilstandort auslaufend zu schließen, von der Schulaufsicht unterstützt. Da die Sonnenschule wegen der Raumkapazitäten dann nur noch zweizügig weitergeführt werden kann, könnte es zu Anmeldeüberhängen kommen. In diesem Fall könnten die abgewiesenen Schülerinnen und Schüler nach jetzigem Prognosestand wohnortnah die Nachbarschulen besuchen.

 

Laut Stellungnahme der Bezirksregierung Arnsberg vom 10.04.2014 bestehen aus schulorganisatorischer und schulfachlicher Sicht keine Bedenken gegen die Auflösung des Grundschulverbundes, hier des Teilstandortes Drögenkamp der Sonnenschule (Anlage 3).

 

 

Beteiligung der Schulkonferenz

 

Mit Schreiben vom 21.05.2014 wurde die Schulkonferenz der Sonnenschule im Rahmen des nach § 76 Nr. 1 i. V. m. § 65 Abs. 2 Nr. 22 SchulG durchzuführenden Mitwirkungs- und                   Beteiligungsverfahrens um Stellungnahme zu der beabsichtigen schulorganisatorischen Maßnahme gebeten. Die Schulkonferenz hat zu der geplanten Maßnahme mit Schreiben vom 30.06.2014 Stellung genommen (Anlage 4). In diesem Zusammenhang wird insbesondere auf die Schulwegsituation hingewiesen. Diese wird nachfolgend näher betrachtet.

 

 

Schulwegsituation

 

In dem bisherigen Beteiligungs- und Mitwirkungsverfahren ist deutlich geworden, dass die Schulwegsituation durch einem Wegfall des Teilstandortes Drögenkamp einer näheren                   Betrachtung bedarf. Die Schulwege aus dem Kernquartier werden sich deutlich verlängern. Nächstgelegene Grundschule für die Schülerinnen und Schüler wäre dann der Hauptstandort der Sonnenschule an der Rottbruchstraße, welcher rd. 1.800 m vom Teilstandort Drögenkamp entfernt liegt. Teilstrecken des Schulweges können mit dem ÖPNV zurückgelegt werden. Der beiliegende Planausschnitt (Anlage 5) gibt einen Überblick über die Situation „Buslinien / Schulwegesituation“.

 

Nachfolgend wird insbesondere der Schulweg aus dem Quartier über die Cranger Straße mit seinen alternativen Streckenführungen beleuchtet. Die im Bericht vom 23.04.2014 aufge-führte ÖPNV-Streckenverbindung

  • Buslinie 312 von Rott-/Heerstraße bis Scharpwinkelring (Taktung alle 20 Minuten / Fahrzeit 3 Minuten) und
  • weiter mit Buslinie 340 von Scharpwinkelring bis Herforder Straße (Taktung alle                   20 Minuten / Fahrzeit 3 Minuten)

 

stellt eine Alternative dar, erfordert beim Umstieg jedoch relativ lange Wartezeiten                        (z. B. morgens: ab 7.17 Uhr > an 7.20 Uhr und ab 7.34 Uhr > an 7.37 Uhr).

 

Der Schulweg über die Cranger Straße war Gegenstand einer Begehung am 11.06.2014 unter Beteiligung der Schulleitung der Grundschule Sonnenschule, der Fachberaterin für Verkehrserziehung sowie von Mitarbeitern des Polizeipräsidiums Bochum, der Fachbereiche Schule und Weiterbildung, Öffentliche Ordnung und Tiefbau und Verkehr.                                                   Folgende Streckenführungen wurden überprüft:

 

Strecke A: Cranger Straße - Juliastraße und Rottbruchstraße

Der Schulweg führt entlang der Cranger Straße und kreuzt über ein relativ langes Teilstück unterführend das BAB/Bahn-Brückenbauwerk mit einem hohen Lärmpegel und eingeschränkten Lichtverhältnissen. Empfohlen wird für diesen Bereich die Nutzung der                         regelmäßig verkehrenden Busverbindung Linie 312. In Anlehnung an die Schülerfahrkostenverordnung soll für die betroffenen Schülerinnen und Schüler ein entfernungs- bzw. schulwegbezogenes Busticket zur Verfügung gestellt werden.

Ab der Ausstiegshaltestelle Juliastraße /Großmarkt führt der Weg weiter über die Juliastraße und erfordert bei einer fußläufigen Streckenbewältigung die Querung der breiten und relativ viel befahrenen Einmündung „Am Großmarkt“. Empfohlen wird hier alternativ die Nutzung der Buslinie 395 ab REAL bis Haltestelle Paderborner Straße.

Es bestehen folgende ÖPNV – Verbindungen:

 

Hinfahrt zum einheitlichen Schulbeginn um 8:00 Uhr

 

  • ab um 7:40 Uhr mit Buslinie 312 von Rott-/Heerstraße bis Juliastraße//Großmarkt
    Ankunft 7:42 Uhr
  • weiter um 7:49 Uhr mit Buslinie 395 ab REAL-Warenhaus bis Paderborner Straße
    Ankunft 7:51 Uhr.

 

Rückfahrt z. B. nach der 4. Schulstunde (um 11:30Uhr)

 

  • ab um 11:41 Uhr mit Buslinie 395 ab Paderborner Straße bis REAL-Warenhaus
    Ankunft 11.43 Uhr
  • weiter um 11:55 Uhr mit Buslinie 312 ab Juliastraße//Großmarkt bis Rott-/Heerstraße
    Ankunft  11:57 Uhr.

 

Strecke B: Cranger Straße - Vor dem Hofe - Wiesenstraße - Juliastraße - Rottbruchstraße
Der Schulweg entlang der Cranger Straße sollte – wie bei Streckenführung A – mittels ÖPNV bis zur Ausstiegshaltestelle Schmiedes Hof bzw. Juliastraße / Großmarkt zurückgelegt                   werden. Der weitere Fußweg verläuft entlang der Straßen Vor dem Hofe und Wiesenstraße in Richtung Juliastraße / Rottbruchstraße durch eine wenig befahrene und verkehrsberuhigte 30-km/h-Zone. Auf dieser Strecke sind abschnittsweise schmale Gehwege.

 

Die Schulkonferenz der Sonnenschule geht in ihrer Stellungnahme vom 30.06.2014 ausführlich auf die Schulwegeproblematik ein. Hierzu wurden die Fachbereiche Stadtgrün sowie Tiefbau und Verkehr um Stellungnahme gebeten.

 

Zur Verbesserung der Schulwegesituation hat der Fachbereich Stadtgrün angeregt, den Überhang und Bewuchs im letzten Teilstück der Wiesenstraße zu entfernen bzw. zurückzuschneiden. Die Arbeiten wurden mittlerweile ausgeführt.

 

Der Fachbereich Tiefbau und Verkehr hat wie folgt Stellung genommen:

 

Unterführung an der Cranger Straße

Die Beleuchtung entspricht den üblichen Anforderungen an eine Straßenbeleuchtung an öffentlichen Verkehrsflächen (DIN-gerecht) und ist damit ausreichend. Die Leuchtkörper sind vor rund einem Jahr erneuert worden. Die Beleuchtung wird – wie die umliegende Straßenbeleuchtung auch – in Abhängigkeit gemessener Lichtstärken ein- und ausgeschaltet.                   Die Ein- und Ausschaltung wird nicht für jede einzelne Leuchte gesteuert, sondern erfolgt zentral für das gesamte Stadtgebiet. Ob eine separate Ein-/Ausschaltung der Beleuchtung unterhalb der Brücke technisch möglich ist und mit welchen Kosten eine entsprechende Umstellung verbunden wäre, ist von den Stadtwerken zu prüfen. Unabhängig von den Leuchtkörpern könnte ein heller Anstrich der Wände des Brückenbauwerkes für eine Verbesserung der Lichtverhältnisse sorgen.

 

Anmerkung:

Wie eingangs dargestellt wird für das Schulwegteilstück entlang der Cranger Straße die             Nutzung des ÖPNV empfohlen und favorisiert.

 

Unterführung Juliastraße

Die Beleuchtung entspricht den üblichen Anforderungen an eine Straßenbeleuchtung an öffentlichen Verkehrsflächen (DIN-gerecht) und ist damit ausreichend. Die Leuchtkörper sind vor rund einem halben Jahr erneuert worden. Die Beleuchtung wird – wie die umliegende Straßenbeleuchtung auch – in Abhängigkeit gemessener Lichtstärken ein- und ausgeschaltet. Die Ein- und Ausschaltung wird nicht für jede einzelne Leuchte gesteuert, sondern erfolgt zentral für das gesamte Stadtgebiet. Die Abstände zwischen den beiden Lichtpunkten auf beiden Seiten des Brückenbauwerkes entsprechen den sonst üblichen Abständen der umliegenden Straßenbeleuchtung. Eine Verschattung des Gehweges durch das Brückenbauwerk ist auf Grund seiner relativ schmalen Abmessungen nicht gegeben.

 

Unabhängig davon sollten auch hier die Wände des Brückenbauwerkes weiß gestrichen werden, um die Lichtverhältnisse – wie auch bei der Ortsbegehung als notwendig                           empfunden – zu verbessern.

 

Schulweg "Vor dem Hofe/Wiesenstraße"

Die Beleuchtung entspricht den üblichen Anforderungen an eine Straßenbeleuchtung an öffentlichen Verkehrsflächen (DIN-gerecht) und ist damit ausreichend.

 

Verlegung der Endhaltstelle der Buslinie 395 von dem Haltepunkt Juliastraße zu einem neuen Haltepunkt im Bereich Drögenkamp

Die Prüfung dieses Punktes in Abstimmung mit der BOGESTRA, die diese Linie betreibt, ist angestoßen.

 

Bürgersteig Juliastraße

Die Glas-/Papiercontainer auf dem Gehweg Juliastraße wurden zwischenzeitlich durch                         Entsorgung Herne in die Einbuchtung zurückgesetzt. Eine Umsetzung des Altkleider-containers ist veranlasst.

 

Zusammenfassende Bewertung

Für den Schulweg aus dem Kernquartier des bisherigen Teilstandortes Drögenkamp zum Standort Rottbruchstraße wird die Nutzung des ÖPNV empfohlen. Dies ist aktuell mit ein-maligem Umsteigen verbunden. Die zu favorisierende Lösung ist die Nutzung des ÖPNV ohne Umsteigen: Hierzu muss die Endhaltestelle der Buslinie 395 zu einem neuen Haltepunkt im Bereich Drögenkamp verlegt werden. Das Ergebnis der Prüfung durch die                    BOGESTRA bleibt abzuwarten.

 

Genehmigung

 

Der Beschluss über die auslaufende Auflösung des Teilstandortes Drögenkamp der Grundschule Sonnenschule bedarf gemäß § 81 Abs. 2 SchulG der Genehmigung durch die                                 Bezirksregierung Arnsberg als obere Schulaufsichtsbehörde.

 

 

Der Oberbürgermeister

In Vertretung

 

 

 

Thierhoff

Stadträtin


Anlagen:

Anlage 1 Plan Statistische Bezirke

Anlage 2 Stellungnahme der unteren Schulaufsicht vom 25.02.2014

Anlage 3 Stellungnahme der Bezirksregierung Arnsberg vom 10.04.2014

Anlage 4 Stellungnahme der Schulkonferenz vom 30.06.2014
Anlage 5 Plan „Buslinien / Schulwegesituation“

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Anlage 1 Beschlussvorlage Drögenkamp (327 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich Anlage 2 Beschlussvorlage Drögenkamp (404 KB)      
Anlage 3 3 öffentlich Anlage 3 Beschlussvorlage Drögenkamp (317 KB)      
Anlage 4 4 öffentlich Anlage 4 Beschlussvorlage Drögenkamp (833 KB)      
Anlage 5 5 öffentlich Anlage 5 Beschlussvorlage Drögenkamp (866 KB)