Radkarte

Neue Radkarte lädt mit Tourentipps zum Radeln ein

Pünktlich zur neuen Radsaison präsentiert die Stadt Herne eine neue Radkarte. „Die letzte stammte aus dem Jahr 2009, wir haben sie völlig überarbeitet. Außerdem enthält sie drei Routen, die sich an das neue Logo der Stadt Herne anlehnen“, erklärt Margarethe Kreutzmann. Die städtische Radverkehrsbeauftragte würde sich wünschen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger auf den Sattel steigen, um mit den Touren „Rund ums Wasser“, „Ab durch die Mitte“ und „Es grünt so grün“ ihre Stadt mit dem Rad erkunden. Ein nützlicher Service: Wer die Touren mithilfe eines GPS-Routenplaners erradeln möchte, kann auf GPX-Dateien zurückgreifen, die zum Download bereit stehen.

Eingezeichnet sind im Maßstab von 1:15000 aber längst nicht nur die drei ausgewählten Touren. „Viele Hinweise gibt es auch zu unseren kulturelle Sehenswürdigkeiten und Freizeitangeboten“, verspricht Margarethe Kreutzmann über die Karte, die auch als klassischer Stadtplan genutzt werden kann.

Auf der Rückseite der Karte gibt es noch einmal zahlreiche Informationen zu den drei Touren: Zum Beispiel von der Sternwarte im Dorneburger Park über die Kolonie Königsgrube bis zum Ostbachtal. Nützliche Hinweise gibt es auch über das richtige Verhalten im Straßenverkehr mit den entsprechenden Verkehrsschildern. Eingezeichnet sind zudem die sieben Standorte der Verleihstationen von metropolruhr.

Die Karte erscheint in einer Auflage von 4000 Exemplaren und ist kostenlos an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet erhältlich, unter anderem in den Bürgerlokalen und den Rathäusern. Unterstützung erhielt der Fachbereich Tiefbau und Verkehr auch aus dem Fachbereich Vermessung und Kataster sowie der Stadtmarketing Herne GmbH.

Hier können Sie die Karte als PDF-Dokument (PDF, 7.291 KB) einsehen oder herunterladen.

Start und Ziel des Rundkurses: Cranger Kirmesplatz
Bei dieser Tour dreht sich alles um das blaue Element. Herne ist nicht nur Namensgeber der wichtigen Verkehrsader „Kanal“, auch an vielen anderen Stellen im Stadtgebiet trifft man auf Wasser, wie die teilweise bereits renaturierten Ausläufe des Emschersystems oder die Wasserfl ächen in den Herner Parks. Entlang des Rhein-Herne-Kanals radelt man entspannt und trifft sowohl auf verschiedene Relikte des Bergbaus als auch auf sichtbare Ergebnisse des Strukturwandels. Durch den Schlosspark Strünkede mit seinen Wassergräben, den Revierpark Gysenberg und den Sportpark Wanne-Eickel radeln Sie zurück in Richtung Erzbahntrasse.

Länge: 39 km

GPX-Datei

Hier können sie die Route als GPX-Datei speichern, um sie für Ihr Smartphone oder Navigationsgerät nutzen zu können. Hinweis: Ihr Endgerät muss über eine entsprechende Software verfügen, die GPX-Daten verarbeiten kann.
Rund ums Wasser – Kulturkanal, Emscher und Meer (GPX, 108 KB)

Start und Ziel des Rundkurses: Hbf Wanne-Eickel

Wussten Sie, dass der Mittelpunkt des Ruhrgebiets in Herne-Röhlinghausen liegt? Ein kleiner Findling markiert die genauen Koordinaten. Radeln Sie zunächst ab Wanne-Eickel Hbf in Richtung Rhein-Herne-Kanal und Cranger Kirmesplatz. Folgen Sie den Spuren des Bergbaus . Von der Künstlerzeche Unser Fritz führt die Erzbahntrasse bis zur Zeche Pluto Wilhelm, die auch der kleine Bruder von Zollverein genannt wird. Durch Zechensiedlungen geht’s dann weiter zur Zeche Hannover. Im Sud- und Treberviertel am Eickeler Markt wurde über drei Jahrhunderte Bier gebraut.

Länge: 21 km

GPX-Datei

Hier können sie die Route als GPX-Datei speichern, um sie für Ihr Smartphone oder Navigationsgerät nutzen zu können. Hinweis: Ihr Endgerät muss über eine entsprechende Software verfügen, die GPX-Daten verarbeiten kann.
Ab durch die Mitte – auf den Spuren des Bergbaus (GPX, 42 KB)

Start und Ziel des Rundkurses: LWL-Museum für Archäologie oder Akademie Mont-Cenis

Die Tour führt Sie durch den östlichen Teil Hernes bis zur Stadtgrenze von Castrop-Rauxel. Im Stadtteil Sodingen befi ndet sich knapp die Hälfte der Grünfl ächen Hernes: das sind 2 Mio. m² Wald, Felder und Grünanlagen. Es geht zunächst vorbei an der futuristischen Akademie Mont-Cenis entlang an Feldern und Naturschutzgebieten in Richtung Herne-Börnig. Die Fachwerkhäuser im ehemaligen Dorf Börnig erinnern an die Zeit vor dem Bergbau. In der Siedlung Teutoburgia schnuppern Sie das Flair der Industriekultur und spätestens auf dem Weg zum Revierpark Gysenberg werden Sie staunen, wie grün und idyllisch es hier ist.

Länge: 16 km

Hier können sie die Route als GPX-Datei speichern, um sie für Ihr Smartphone oder Navigationsgerät nutzen zu können. Hinweis: Ihr Endgerät muss über eine entsprechende Software verfügen, die GPX-Daten verarbeiten kann.
Es grünt so grün – Wälder, Wiesen und Parks (GPX, 34 KB)