Stadt und SSB erneuern den „Pakt für den Sport“

Hans Peter Karpinski, Sportdezernent Johannes Chudziak, OB Dr. Frank Dudda und Kai Gera

Pakt für den Sport in Herne 2018 (PDF, 165 KB)

Schon in der Vergangenheit hat sich der „Pakt für den Sport“ als gutes Grundgerüst für eine erfolgreiche Sportentwicklung in Herne erwiesen. Bei der Unterzeichnung der Neufassung betonten Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda und Hans Peter Karpinski, Vorsitzender des Stadtsportbundes, dass man auch in Zukunft intensiv zusammenarbeiten wolle.

„Der SSB, der Sport und die Vereine sind für mich tragende Pfeiler unserer Gesellschaft. Deshalb glaube ich, dass wir eine gute Ausganglage haben, um das soziale Miteinander angemessen zu gestalten“, freute sich das Stadtoberhaupt über die Neufassung des Paktes, der im Jahr 2002 zum ersten Mal auf den Weg gebracht wurde. Alle Beteiligten betonten während eines Pressegesprächs im Herner Rathaus, dass der „Pakt für den Sport“ in den vergangenen 17 Jahren intensiv gelebt wurde. Lobende Worte für die Vereinbarung gab es auch von Hans Peter Karpinski. „In Herne wird nicht am Sport gespart, sondern mit dem Sport.“ Der SSB-Chef hob besonders hervor, dass im Sportausschuss auch weiterhin bis zu sechs sachkundige und stimmberechtigte Personen des SSB vertreten sind. Dass das in Herne gut funktioniere, betonte auch Kai Gera, Vorsitzender des Sportausschusses: „Das klappt längst nicht in allen Städten so.“

Intensiv mitgearbeitet an der Vereinbarung hatte auch Dr. Klaus Balster. Der Sportfunktionär hat sich bereits an anderen Stellen ausgiebig mit Sportentwicklung beschäftigt und wies daraufhin, wie wichtig eine gleichberechtigte Partnerschaft auf Augenhöhe sei. In der Präambel heißt es dazu: Beide Partner tauschen sich ganz im Sinne einer vertrauensvollen Zusammenarbeit in regelmäßigen Abstimmungsgesprächen aus und beabsichtigen, diese Vereinbarung nach Aktualität fortzuschreiben.

Als gemeinsame Zielsetzung wird vereinbart, die Sportentwicklung in Herne als integrierten Bestandteil der Stadtentwicklung umfassend und nachhaltig zu fördern. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf einem Miteinander der Kulturen und der Förderung von Toleranz und Respekt durch sportliche Aktivitäten und Begegnungen. Die Partner lehnen jede Form von Rassismus, Diskriminierung und Intoleranz ab. „Dieser Punkt ist leider sehr tagesaktuell“, so das Stadtoberhaupt. Hernes Oberbürgermeister hatte zuletzt häufiger die zunehmende Verrohung der Gesellschaft beklagt.