Das Bürger-Selbsthilfe-Zentrum

Unser Service für die Herner Selbsthilfe

Herzlich willkommen im BüZ.

Das Bürger-Selbsthilfe-Zentrum Herne (BüZ Herne) ist die zentrale Anlaufstelle für Kontakt, Information und Beratung im Selbsthilfebereich.

Bereits seit 1980 wird Selbsthilfe in Herne vom Gesundheitsamt der Stadt unterstützt. Im Jahr 1993 wurde dann mit Fördergeldern des Landes NRW in Herne eine der ersten kommunalen Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfe (KISS) in Nordrhein-Westfalen eingerichtet. Bekannt unter dem Namen Bürger-Selbsthilfe-Zentrum (BüZ) fungiert sie seit 2001 weiterhin im Fachbereich Gesundheit/ Abt. Gesundheitsförderung und-planung als Infopunkt und Drehscheibe zahlreicher Selbsthilfeaktivitäten in Herne.

Hauptziel des BüZ ist es, Selbsthilfe in Gruppen zu fördern.

  • Wir wollen Menschen ermutigen, ihre Probleme selbst in die Hand zu nehmen und in einer Selbsthilfegruppe mitzuarbeiten.
  • Wir unterstützen bei der Suche nach Gleichbetroffenen und bei der Gruppengründung.
  • Wir stellen den Kontakt zu bestehenden Selbsthilfegruppen her.
  • Wir helfen Selbsthilfegruppen in Beratungsgesprächen, die Ziele und das Vorgehen zu klären.
  • Wir informieren über finanzielle Fördermöglichkeiten.
  • Wir beraten bei Schwierigkeiten der Gruppenarbeit.
  • Wir vermitteln oder stellen Räume und Bürotechnik zur Verfügung.
  • Wir koordinieren den Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Selbsthilfegruppen und vernetzen diese.
  • Wir beraten und unterstützen Gruppen in ihrer Öffentlichkeitsarbeit und bei der Durchführung von Veranstaltungen.
  • Wir verstehen uns als Brückeninstitution zwischen dem professionellen Versorgungssystem und dem Selbsthilfesystem und vermitteln Kontakte zu Fachleuten und Verantwortlichen in Verbänden und Verwaltungen.

Das Bürger-Selbsthilfe-Zentrum (BüZ) ist die zentrale Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger in Herne zum Thema „Selbsthilfe“.

Selbsthilfemöglichkeiten zur Stärkung „individueller und sozialer gesundheitsbezogener Kompetenzen“ sind ein Teilziel des Nationalen Gesundheitsziels „Gesundheitliche Kompetenz erhöhen – Patientensouveränität stärken“. Diesem Ziel fühlen wir uns verpflichtet und richten unser Aufgabenspektrum sowie unsere Arbeitsweise danach aus.

Wir halten es für notwendig, den Bedürfnissen und Sichtweisen von Bürger/-innen innerhalb des Gesundheitswesens eine höhere Geltung zu verschaffen. Persönliche Betroffenheit bedeutet aus unserer Sicht eine Form des Expertentums, das entsprechend zu würdigen ist.

Zugleich berücksichtigen wir, dass gesundheitliches Wohlbefinden nicht nur durch das Verhalten einer Person bestimmt wird, sondern auch von ihrer sozialen Lage und ihrem Lebensumfeld beeinflusst ist. Im Rahmen unserer Möglichkeiten engagieren wir uns daher für eine Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit.

Einzelpersonen und Gruppen, die nach selbstbestimmten Formen gegenseitiger Unterstützung suchen, informieren und beraten wir ganzheitlich, bedarfsgerecht und lösungsorientiert. Ihre Ressourcen und ihre Potenziale stehen für uns im Mittelpunkt.

Wir verstehen uns als Lotsen, die Menschen auf möglichst unbürokratische Weise einen Zugang zu bestehenden Gruppen ermöglichen oder in die Lage versetzen, selbst eine Gruppe zu gründen.

Wir tragen durch eine aktive und zugleich interdisziplinäre Netzwerkarbeit sowie durch eine dialogorientierte Öffentlichkeitsarbeit dazu bei, das bürgerschaftliche Engagement und das solidarische Miteinander in Herne zu stärken.

Wir begegnen der Vielfalt an Bedarfen mit gleichbleibender Wertschätzung und Respekt. Eine Kommunikation auf Augenhöhe entspricht unserem Selbstverständnis. Zugleich achten wir darauf, dass unser Handeln von Offenheit und Neutralität geprägt ist und ein Höchstmaß an Gleichberechtigung gewahrt wird.

Bei der Erfüllung unserer Aufgaben streben wir die Partizipation aller Beteiligten an. Wir treten der Diskriminierung von Einzelnen oder von Gruppen mit Entschiedenheit entgegen.

Als professionelle Einrichtung in kommunaler Trägerschaft arbeiten wir sozialraumorientiert.
Wir stehen für Verlässlichkeit und Bürgernähe. Gemeinsam mit den Mitgliedern in den Selbsthilfegruppen setzen wir uns dafür ein, die Selbsthilfe in Herne inhaltlich und organisatorisch weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu gestalten. Das Interesse an und die Offenheit für neue Themen, Zielgruppen und Instrumente sind für uns selbstverständlich.

Wir tragen dafür Sorge, dass sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fachlich weiterbilden und legen Wert darauf, die Qualität unserer Arbeit in regelmäßigen Abständen selbstkritisch zu hinterfragen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass wir regelmäßig einen transparenten Einblick in unser Tätigkeitsfeld gewährleisten.

Da Gesundheitsinformationen nach deutschem Datenschutzrecht als besonders schützenswert gelten, engagieren wir uns im Sinne der „Berliner Erklärung“ der NAKOS (Nationale Kontakt und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen) vom November 2014 für mehr Datenschutz und Datensparsamkeit bei der Nutzung aller internetbasierten Formen der Selbsthilfe.

Bürger-Selbsthilfe-Zentrum Herne
Rathausstraße 6,
44649 Herne

Telefon: 0 23 23 / 16 - 36 36

E-Mail: buerger-selbsthilfe-zentrum@herne.de

Internet: www.buez-herne.de

Montag von 9 bis 12 Uhr und von 13:30 bis 15:30 Uhr
Dienstag von 9 bis 12 Uhr und von 13:30 bis 15:30 Uhr
Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr

sowie nach persönlicher Vereinbarung

Dr. Katrin Linthorst
Leitung BüZ
Telefon: 0 23 23 / 16 - 45 70
E-Mail: katrin.linthorst@herne.de
www.gesundheit-in-herne.de

Dirk Stahl
Diplom-Sozialarbeiter
Telefon: 0 23 23 / 16 - 34 62
Telefax: 0 23 23 / 16 - 36 26
E-Mail: dirk.stahl@herne.de

Jana Mühlegg
Verwaltungsfachangestellte
Telefon: 0 23 23 / 16 - 34 06
Telefax: 0 23 23 / 16 - 45 72
E-Mail: jana.muehlegg@herne.de

Karola Mono
Fachjournalistin - Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0 23 23 / 16 - 45 75
Telefax: 0 23 23 / 16 - 1233 - 4575
E-Mail: karola.mono@herne.de