Service

Für alle neu zugewanderten Kinder im schulpflichtigen Alter und ihre Eltern gibt es ein individuelles Beratungsangebot, in dem den Kindern ein für sie passendes Unterrichtsangebot mit dem Schwerpunkt ‚Deutschförderung‘ vermittelt wird.
Die Beratung erfolgt durch erfahrene Lehrerinnen der verschiedenen Schulstufen.
Wenn es erforderlich ist, übersetzen geeignete Sprach- und Kulturmittler/-innen während des Gespräches.
Nach Aufnahme der Daten für die Schulen und des bisherigen Bildungsganges informieren die Beraterinnen des Kommunalen Integrationszentrums über alle weiteren Schritte bis zur Schulanmeldung und unterstützen die Kinder und Jugendlichen und ihre Familien dabei durch organisatorische Maßnahmen.

Dieses Angebot richtet sich an diejenigen schulpflichtigen Kinder, die zuvor in Deutschland noch keine Schule oder nicht länger als maximal zwei Jahre eine Schule besucht haben.

 

Kontakt
Primarstufe (Grundschule):
Barbara Menges, E-Mail: barbara.menges@herne.de
Regina Osladil, E-Mail: regina.osladil@herne.de

Sekundarstufe I und II (weiterführende Schulen), Berufskolleg:
Claudia Heinrich, E-Mail: claudia.heinrich@herne.de
Margarete Schulze, E-Mail: margarete.schulze@herne.de

Integrationsscouts sind MitarbeiterInnen des Kommunalen Integrationszentrums Herne.

Als Zeichen gelebter Willkommens- und Anerkennungskultur in Herne trägt der Integrationsscout (des KI) dazu bei, eine entsprechende Angebotsstruktur zur Aufnahme von Neuzugewanderten und für bereits länger hier lebende Migranten/-innen sicherzustellen.

 

  • Unterstützung und Beratung aller Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie Akteurinnen und Akteure der Integrationsarbeit in Herne
  • Schaffung von Transparenz innerhalb der Angebote zur Förderung der Integration
  • Koordination des " Herner IntegrationsNetzwerk (HIN) "
  • Mitglied im "Arbeitskreis Flüchtlingsintegration Herne Öffentlichkeitsarbeit

Kontakt
Safaa Bouchara, E-Mail: safaa.bouchara@herne.de
Natalia Weidenbach, E-Mail: natalia.weidenbach@herne.de

Soziales Kompetenztraining in Grundschulen

Im sozialen Kompetenztraining sollen

  • soziale Kompetenzen der Kinder gezielt gefördert werden,
  • emotionale, sprachliche und körperliche Fähigkeiten der Kinder erweitert werden,
  • der Gruppenzusammenhalt gestärkt werden,
  • Verbale und nonverbale Konflikte abgebaut werden. 

Kontakt
Gürkan Ucan, E-Mail: guerkan.ucan@herne.de
Veranstaltungsort: Grundschulen


Deeskalationstraining in weiterführenden Schulen

Am Deeskalationstraining nehmen Kinder und Jugendlichen nehmen Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund teil, die von der jeweiligen Schule benannt werden. Der Schwerpunkt liegt bei der Altersgruppe der 13- bis 16-jährigen Schüler/innen. Das Training hat einen präventiven Charakter.

Kontakt
Gürkan Ucan, E-Mail: guerkan.ucan@herne.de
Veranstaltungsort: Weiterführende Schulen


Primarstufe (Grundschule):

Kontakt:
Barbara Menges, E-Mail: barbara.menges@herne.de


Zweisprachige Leseförderung in Grundschulen

„Wer glaubt schon alles gesehen zu haben, der irrt sich“. Sich in eine Geschichte hinein zu versetzen, in ihr zu versinken und sich auf eine Reise mitnehmen zu lassen, ist für viele Menschen eine lieb gewonnene Leidenschaft. Der Kinderbuchautor Mustafa Cebe und der Förderschullehrer Steffan Biergans-Bross zelebrieren Geschichten im Grundschulalter. Bei den zweisprachigen (deutsch/türkisch) Lesungen wird jedes Kind in spannende Abenteuer entführt, in deren Verlauf die Akteure den Inhalt des Geschehens auch noch musikalisch einrahmen.

Kontakt
Gürkan Ucan, E-Mail: guerkan.ucan@herne.de
Veranstaltungsort: Grundschulen in Herne

Das KI hat einen Sprach- und Kulturmittlerpool eingerichtet, um Fachkräfte bei Kommunikations-barrieren mit neu zugewanderten Herner EinwohnerInnen und welchen mit Migrationshintergrund zu unterstützen. Das KI verfügt über einen Pool von unterschiedlichen internationalen Sprachen. Die Sprach- und KulturmittlerInnen stellen ihre Muttersprache zur Verfügung und verfügen über weitreichende deutsche Sprachkenntnisse. Durch die Sozialisation der Sprach- und Kulturmittler in ihrem jeweiligen Herkunftsland werden auch die jeweiligen Kulturkenntnisse zur Verfügung gestellt.

Wer kann Sprach- und Kulturmittlung nutzen?

  • MitarbeiterInnen der Stadt Herne, die im beruflichen Alltag mit neu zugewanderten Herner EinwohnerInnen und welchen mit Migrationshintergrund arbeiten
  • eine Schule
  • ein Kindergarten
  • sonstige Institutionen und
  • Neu zugewanderte Herner EinwohnerInnen auf Anfrage


Wie kann gebucht werden?

  1. Der Übersetzungsbedarf wird dem Kommunalen Integrationszentrum
    Per Mail mindestens 3 Tage vor dem Termin gemeldet
    ( Anfrageformular Sprach- und Kulturmittlung (PDF, 201 KB) )
  2. Das Kommunale Integrationszentrum schickt eine Buchungsbestätigung zurück ( Buchungsbestätigung Sprach- und Kulturmittlung (PDF, 143 KB) )
  3. Die beauftragende Einrichtung bestätigt den stattgefundenen Termin und gibt ein Feedback.


Welche Vorteile habe ich von einer Sprach- und Kulturmittlung?

  • Kostenlose Dienstleistung
  • Möglichkeit zur verständlichen Kommunikation von Anliegen und Bedürfnissen
  • Passgenaues Versorgungsangebot
  • Reduktion von Missverständnissen
  • Vermeidung von Rollenkonflikten
  • Höhere Teilhabechancen
  • Verpflichtung zur Wahrung der Neutralität, Unparteilichkeit, Objektivität und Einhaltung des Datenschutzes
  • Vermeidung der Ausweitung der unprofessionellen Übersetzungstätigkeiten
  • Informationsgewinnung über andere Kulturkreise


Was sollte man wissen:

  • Qualifizierte Sprach- und KulturmittlerInnen werden eingesetzt
  • Das Einsatzgebiet ist Herne und Wanne-Eickel
  • Alle Termine müssen unbedingt mit dem KI abgestimmt werden
  • Benachrichtigen Sie uns bitte unverzüglich, wenn ein Termin ausfällt
  • Falls Sie einen Bedarf haben, der hier nicht erwähnt wird, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung
  • Es besteht kein Anspruch auf die Vermittlung
  • Bei den Sprach- und KulturmittlerInnen handelt es sich nicht um vereidigte DolmetscherInnen. Bei etwaigen Übersetzungsfehlern können keine Rechtsansprüche geltend gemacht werden
  • Benötigen Sie einen vereidigten Dolmetscher, sprechen Sie uns bitte darauf an

Kontakt:
Sarah Klinkenbusch, E-Mail: sarah.klinkenbusch@herne.de
Monika Krüger, E-Mail: monika.krueger@herne.de

Programm des Landes Nordrhein-Westfalen „KOMM-AN NRW“ zur Förderung der Integration von Flüchtlingen in den Kommunen und zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe

Mit „KOMM-AN NRW“ hat die Landesregierung ein umfangreiches Landesprogramm aufgelegt, an dem alle Städte und Gemeinden in NRW teilnehmen können. Dabei steht vor allem die Stärkung und Begleitung des ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe im Zentrum. Ein wichtiger Partner für die Umsetzung des vorliegenden Landesprogramms sind die bewährten Strukturen der landesgeförderten Kommunalen Integrationszentren und der landesgeförderten Integrationsagenturen der Freien Wohlfahrtspflege. Diese werden zusätzlich gestärkt, um zusammen mit den weiteren, vielfältigen Akteuren, die sich für eine gelingende Integration der neuzuwandernden Menschen in Nordrhein-Westfalen einsetzen, koordinierte Hilfe zu leisten.

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass unzählige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer es überhaupt erst möglich gemacht haben, dass die vielen Flüchtlinge und Neuzugewanderten nicht nur materiell versorgt werden konnten, sondern auch herzlich, mit viel menschlicher Wärme, sozialer und fachlicher Kompetenz sowie persönlichem Einsatz empfangen worden sind.

Wie in den Vorjahren fördert das Land NRW mit dem Programm KOMM-AN NRW die Integration von Neuzugewanderten in den Kommunen. Freie Träger und Initiativen haben die Möglichkeit, Mittel zu beantragen für die Renovierung, Ausstattung und den Betrieb von sogenannten Ankommenstreffpunkten, für Maßnahmen des Zusammenkommens, der Orientierung und Begleitung oder zur Information wie auch für die Qualifizierung von ehrenamtlich Tätigen und die Begleitung ihrer Arbeit.

Für den Zeitraum eines Jahres können Sie im Rahmen des Programms Mittel für die genannten Maßnahmen beantragen.

Kontakt:
Philipp Bürgener, E-Mail: philipp.buergener@herne.de

Das Kommunale Integrationszentrum bietet den Herner Grundschulen die Möglichkeit der Unterstützung ihrer interkulturellen Unterrichts- und Schulentwicklungsprozesse an. Für diese Unterstützungs- und Beratungstätigkeit hat sich eine Mitarbeiterin des KI Herne im Rahmen einer einjährigen Ausbildung als Beraterin für interkulturelle Unterrichts- und Schulentwicklungsprozesse qualifiziert und steht interessierten Grundschulen ab sofort zur Verfügung. Diese Angebot soll die Arbeit der Schulentwicklungsberater des Kompetenzteams Herne ergänzen.

Kontakt
Regina Osladil, E-Mail: regina.osladil@herne.de

Das Kommunale Integrationszentrum bietet – teilweise mit Kooperationspartnern - zu verschiedenen Arbeitsschwerpunkten regelmäßig Qualifizierungen für Fachkräfte und Multiplikatorinnen der Elternbildungsgruppen an. Dabei kann es sich sowohl um Einzelveranstaltungen als auch um Qualifizierungsreihen handeln.

 

Kontakt:
Deutschförderung – Deutsch als Zweitsprache
Für die Sekundarstufen I und II:
Claudia Heinrich, E-Mail: claudia.heinrich@herne.de
Für die Primarstufe
Barbara Menges, E-Mail: barbara.menges@herne.de

Angebote für HSU-LehrerInnen
Gürkan Ucan, E-Mail: guerkan.ucan@herne.de

Interkulturelle Kompetenz
Claudia Mai, E-Mail: claudia.mai@herne.de

Trauma und Resilienz
Regina Osladil, E-Mail: regina.osladil@herne.de

Gewaltprävention
Gürkan Ucan, E-Mail: guerkan.ucan@herne.de

Zahlreiche Untersuchungen belegen den Einfluss des Elternhauses auf den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen. In Herne gibt es entlang der Bildungskette verschiedene ‚niedrigschwellige‘ Angebote für Eltern mit Flucht- oder Migrationserfahrungen.

Diese Angebote haben als gemeinsame Zielsetzung, Hilfe bei der Orientierung im Bildungssystem in NRW anzubieten, Brücken zu den Bildungseinrichtungen ihrer Kinder zu bauen, Fragen rund um Erziehung und Bildung zu klären und eine Orientierung innerhalb der regulären Betreuungs- und Hilfsangebote zu schaffen.

Grundsätzlich werden diese Angebote mehrsprachig durchgeführt, um Sprachhindernisse zu überwinden. Zugleich haben sie das Ziel, zur gemeinsamen Sprache Deutsch hinzuleiten. 

 

Kontakt zu den laufenden Projekten:
MuKi-Gruppen (20 Mutter-Kind-Gruppen) in 17 Kindertageseinrichtungen und Familienzentren für Eltern mit Kindern zwischen einem und drei Jahren
Claudia Mai, E-Mail: claudia.mai@herne.de

Rucksack-Gruppen (13 Gruppen) in Kindertagesstätten und Familienzentren für Eltern mit Kindern im Alter zwischen vier und sechs Jahren
Claudia Mai, E-Mail: claudia.mai@herne.de

Vätergruppen (10 Gruppen) für Väter von Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen an verschiedenen Orten in Herne
Gürkan Uçan, E-Mail: guerkan.ucan@herne.de

Interkulturelle ‚Eltern+Schule-Gruppen (6 Gruppen) mit den Schwerpunkten Übergang Kita – Grundschule und Eingangsstufe für Eltern von Schülerinnen und Schülern an 7 Grund- und Förderschulen
Barbara Menges, E-Mail: barbara.menges@herne.de

‚Elterntreffs für neu zugewanderte Eltern (6 Gruppen) an Grundschulen für Eltern von neu zugewanderten Grundschülerinnen und –schülern
Regina Osladil, E-Mail: regina.osladil@herne.de

Elterncafés (3 Gruppen) an weiterführenden Schulen für Eltern neu zugewanderter Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I
Claudia Heinrich, E-Mail: claudia.heinrich@herne.de

Psychosoziale Elternberatung
Gürkan Uçan, E-Mail: guerkan.ucan@herne.de

Das KI ist kein Träger oder Anbieter von Förderangeboten im klassischen Sinne. Vielmehr berät und unterstützt das KI Träger von Fördermaßnahmen auf unterschiedliche Weise, um beispielsweise Zugänge in die Gruppen der Zugewanderten oder etwa bei benötigten Fördermitteln zu ermöglichen.

Oft führt das KI auch zeitlich befristete Pilotmaßnahmen wie das Programm „ FIT in Deutsch“ während der Sommerferien 2018 selbst durch. Hierbei handelte sich um eine Feriensprachförderung während der ersten beiden Ferienwochen für zugewanderte Kinder und Jugendliche, die noch keine zwei Jahre in Deutschland waren. Die in den Pilotmaßnahmen gemachten Erfahrungen dienen dem KI für den Transfer in die Regelsysteme.

Ähnlich verhält es sich bei der Zusammenarbeit mit der Ruhr Universität (Fachbereich: Linguistische Germanistik und Sprachdidaktik) im Projekt „Deutsch Checker“ . Dieses Projekt bezieht vier weiterführende Schulen in Herne ein. In einer sogenannten Lernkaskade befähigen Studenten/innen der Germanistik Oberstufenschüler/innen dazu, jüngere Schüler/innen in der Unterstufe sprachlich zu fördern. Gleichzeitig werden von der Ruhr Universität entsprechende Lern- und Lehrmaterialien entwickelt, die nicht nur den teilnehmenden Schulen zur Verfügung gestellt werden, sondern auch weiteren interessierten Schulen. Auch wird der Transfer nach der Projektphase ermöglicht.

Die Kommunalen Integrationszentren sollen zu einer verbesserten Transparenz und Verstetigung vorhandener Angebote der Integrationsarbeit beitragen. Dies erfordert eine enge Kooperation mit den Akteuren vor Ort. Hierbei nimmt das KI sowohl die Rolle der Moderation als auch eine mitarbeitende Rolle ein.

Initiativ ist das KI bei der Ausrichtung der alle drei Jahre stattfindenden Integrationskonferenz und der Organisation der der Integrationskonferenz folgenden Netzwerke in den Handlungsfeldern Ausbildung und Arbeit, Bildung, Gesundheit, Kultur, interkulturelle Öffnung der Verwaltung sowie Wohnen und Stadtentwicklung.

Auch das Netzwerk „ HIN“ der Herner Integrationsakteure wird vom KI aus organisiert, vorbereitet und durchgeführt.

 In zahlreichen lokalen und regionalen Netzwerken arbeitet das KI teilnehmend und beratend, so beispielsweise in der Projektgruppe „Interkulturelle Erziehung in der KiTa“ (PGI) und im Arbeitskreis „ Flüchtlingsintegration“.