Am Montag, 2. März 2026, startet die 33. Herner Frauenwoche rund um den Internationalen Frauentag am 8. März. Bis Sonntag, 15. März 2026, können alle Bürger*innen an vielfältigen Angeboten – sowohl vor Ort als auch digital – teilnehmen. Gleichstellung, persönliche Entwicklung und Frauengesundheit sind dabei nur einige der Themen. In diesem Jahr feiert das Büro für Gleichstellung und Vielfalt außerdem seinen 40. Geburtstag.
„Dank zahlreicher Kooperationspartner*innen können wir in diesem Jahr erneut rund 70 Veranstaltungen anbieten“, freut sich Hernes stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte Melanie Kampa. Zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten Cordelia Neige stellte sie am Mittwoch, 18. Februar 2026, das Programm der 33. Frauenwoche vor.
Bereits vor dem offiziellen Start der Frauenwoche findet am Donnerstag, 26. Februar 2026, eine Lesung mit Çigdem Akyol, Preisträgerin des Literaturpreises Ruhr 2025, in der vhs Herne statt. Sie liest aus ihrem Roman „Geliebte Mutter – Canim Annem“.
In der Veranstaltung „Wechseljahre – Hölle oder Höhenflug?“ am Dienstag, 3. März 2026, informiert Ursula Bien, Biologin und Heilpraktikerin, über die Menopause und gibt Alltagstipps, die entlasten. In dem praktischen Workshop „Stopp! Nein! Grenzen setzen –
Selbstbehauptung für Frauen“ am Donnerstag, 5. März 2026, informiert Conny Heppner, Kriminalhauptkommissarin der Polizei Bochum, über Handlungsmöglichkeiten in grenzüberschreitenden Situationen.
Zum Weltfrauentag am Sonntag, 8. März 2026, lädt das Emschertal-Museum erst zu einer Führung mit dem Titel „Auf Frauenwegen – Strünkeder Frauengeschichten“ in das Schloss Strünkede, Karl-Brandt-Weg 5, ein. Im Anschluss liest Katharina Linnepe im Kaminzimmer des Schlosses aus ihrem Buch „Wenn das Patriarchat in Therapie geht“.
Zu den digitalen Angeboten gehören unter anderem zwei Online-Vorträge am Montag, 9. März 2026. Über die private Altersvorsorge klärt Barbara Rück von der Verbraucherzentrale NRW auf, über Frauenrechte die Aktivistin Jasmin Mittag. In einem Beitrag zur Anonymen Spurensicherung am Donnerstag, 12. März 2026, informiert das Büro für Gleichstellung und Vielfalt über Unterstützungsangebote für Betroffene sexualisierter Gewalt. Zum Abschluss der Frauenwoche liest Bestsellerautorin Gisa Pauly am Freitag, 13. März 2026, aus ihrem Roman „La Paloma“.
Kreativangebote, Wellness für Körper und Seele sowie sportliche und musikalische Veranstaltungen runden das vielfältige Angebot ab. Bei einigen Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Alle Informationen dazu und zu den einzelnen Angeboten gibt es unter www.herne.de/frauenwoche sowie im gedruckten Programmheft.
In diesem Jahr kann über den ganzen Zeitraum der 33. Herner Frauenwoche die Ausstellung „Rebellinnen – Frauen verändern die Welt“ im Foyer der vhs Herne, Willi-Pohlmann-Platz 1, besucht werden. Die offizielle Eröffnung findet am Freitag, 27. Februar 2026, um 17 Uhr statt. Veranstalter*innen sind das Bildungsbüro der Stadt Herne sowie das Büro für Gleichstellung und Vielfalt.
„Neben der 33. Frauenwoche feiern wir auch 40 Jahre Gleichstellungsstelle in Herne“, so Cordelia Neige. Mit der Umsetzung eines Ratsbeschlusses zum 1. Januar 1986 wurde die Stadt Herne zu einer der Vorreiterinnen in NRW. Erst 1994 wurde die Schaffung einer solchen Stelle durch das Landesgleichstellungsgesetz verpflichtend.
„Damals hat Hernes erste Gleichstellungsbeauftragte Anne Kalender-Sanders in einem Ein-Frau-Büro die Stadtgesellschaft zum Thema Gleichstellung sensibilisiert und ein Kooperations-Netzwerk aufgebaut“, erzählt Cordelia Neige. „Die Idee für die Herner Frauenwoche kam jedoch erst 1993 von Sabine Schirmer-Klug, die 33 Jahre lang die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Herne war. Sie war es auch, die das Leistungs- und Angebotsspektrum des Büros für Gleichstellung und Vielfalt zusammen mit ihrem Team immer weiter ausgebaut hat.“