Die Stadt Herne hat ein neues Patenflugzeug erhalten. Die moderne Boeing 787-9 mit der Kennung D-ABPQ kam Mitte Januar fabrikneu zu Lufthansa und ist nun im Liniendienst unterwegs. In den kommenden Tagen wird die „Herne“ von ihrem Heimatflughafen Frankfurt aus nach Hyderabad in Indien, Toronto und Mumbai und jeweils zurückfliegen.
Die Stadt Herne und Lufthansa verbindet seit Juli 1996 eine offizielle Taufpatenschaft. Die erste „Herne“ war ein Airbus A340-300, Registrierung D-AIGL. Sie kam im Mai 1996 zur Lufthansa Flotte und wurde am 15. Juli 1996 auf den Namen „Herne“ getauft. Mitte Januar 2026 wurde sie ausgemustert. Einmal in den Kreis der Patenstädte aufgenommen, geht der Name auf ein neues Flugzeug über, wenn die ursprünglich getaufte Maschine aus der Lufthansa Flotte ausscheidet.
Das neue hochmoderne „Dreamliner“-Langstreckenflugzeug verbraucht nach Unternehmensangaben im Schnitt nur noch rund 2,5 Liter Kerosin pro Passagier und 100 Kilometer Flugstrecke. Das sind bis zu 40 Prozent weniger als bei ihrem Vorgängermodell A340. Zwischen 2022 und 2027 erhält die Lufthansa Group insgesamt 32 Boeing „Dreamliner“.
Über die Patenschaften
Im Jahr 1960 wurde erstmals ein Lufthansa Flugzeug auf den Namen „Berlin“ getauft. Das Ziel war, die Verbundenheit zum Heimatstandort Deutschland jenseits der großen Drehkreuze und Flughäfen auch in die Regionen zu tragen, aus denen ein Großteil der Lufthansa Passagiere und Mitarbeitenden kommt. In der Zwischenzeit hat sich der Kreis der Patenstädte stetig erweitert, insgesamt sind es inzwischen mehr als 300.
Bei der Namens-Vergabe orientiert sich Lufthansa an der historischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung des betreffenden Ortes. Auch Städte, die in besonderer Weise mit der Luftfahrt oder Lufthansa verbunden sind, finden Berücksichtigung. Im Allgemeinen wird darauf geachtet, dass die Einwohnerzahl der Größe des Flugzeugmusters entspricht.