Die HCR hat eine Förderung in Höhe von 3,14 Millionen Euro vom Bundesministerium für Verkehr erhalten, um ihre Elektrobusflotte zu erweitern. Mit der Förderung schafft der Mobilitätsdienstleister in den Jahren 2027 und 2028 insgesamt 14 Elektrobusse an.
Ich freue mich sehr über diese Förderung des Bundes. Mit den neuen Elektrobussen geht die HCR ihren Weg zu einer modernen, lärmschützenden und nachhaltigen Mobilität von morgen konsequent weiter“, betont Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda.
HCR-Geschäftsführer Karsten Krüger ergänzt: „Die durch die Förderung ermöglichten 14 neuen Elektrobusse sind ein wichtiger Baustein unseres Umstiegs auf klimafreundliche Elektromobilität. Die Unterstützung durch den Bund sendet ein starkes Signal und verdeutlicht, dass wir uns damit auf dem richtigen Weg befinden.“
Aktuell besteht die Elektrobusflotte der HCR aus sieben emissionsfreien Fahrzeugen. Anfang 2027 folgen weitere vier neue Solo-Elektrobusse. Zusammen mit den 14 weiteren klimafreundlichen Fahrzeugen wird die gesamte HCR-Flotte aus 74 Bussen 2028 bereits zu einem Drittel elektrisch unterwegs sein.
Das Projekt wird im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe im Schienenverkehr / von Bussen im Personenverkehr“ durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.
Hintergrund
Im Jahr 2023 fasste der HCR-Aufsichtsrat den Beschluss, als Hauptantriebstechnologie künftig auf batteriebetriebene Elektromobilität zu setzen. Mit der kontinuierlichen Beschaffungsstrategie wird die Busflotte der HCR perspektivisch vollständig emissionsfrei sein.
Um die Voraussetzungen für diese vollständige Elektrifizierung zu schaffen, hat die HCR im Januar 2025 vom Land Nordrhein-Westfalen einen Förderbescheid in Höhe von rund 6,5 Millionen Euro für den Umbau ihres Betriebshofes erhalten. Die Umbauarbeiten befinden sich inzwischen in den letzten Zügen.