Die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Aufsichtsbehörde hat den Haushalt der Stadt Herne für das Jahr 2026 genehmigt. Die Genehmigung erreichte die Stadt wieder zu einem frühen Zeitpunkt im Jahr.
Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda zeigte sich erfreut über die positiven Signale aus Arnsberg: „Mit der Genehmigung des Haushalts 2026 ist sichergestellt, dass die Stadt Herne auch künftig handlungsfähig bleibt und ihre Entwicklung weiter dynamisch gestalten kann. Der Rat hat daher gute Arbeit geleistet. Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeitenden der Verwaltung, die an der Aufstellung des Haushalts intensiv mitgewirkt haben. Dass uns dieser Erfolg unter den derzeitigen Rahmenbedingungen gelungen ist, ist keineswegs selbstverständlich.“
Der Regierungspräsident hat den Haushalt und das Haushaltssicherungskonzept der Stadt Herne am Donnerstag,
5. März 2026, genehmigt, weil es gelungen ist, den Ausgleich im Jahr 2034 darzustellen. „Eine Genehmigung so frühzeitig im Jahr zu erhalten, ist auch deswegen möglich gewesen, weil die Beratungen in den Gremien kurz und bündig abgelaufen sind. Das zeigt, dass die Verwaltung und die Fraktionen bei der Haushaltsplanung konstruktiv und verlässlich zusammenarbeiten“, erklärte Marc Alexander Ulrich. Der Kämmerer der Stadt Herne fügte hinzu: „Die Genehmigung ist aber auch eine Anerkennung für die engagierte Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in der Kämmerei. Mit Inkrafttreten der Haushaltssatzung endet die vorläufige Haushaltsführung. Die Stadt gewinnt damit wieder mehr Handlungsspielraum, etwa für Neueinstellungen, Vertragsabschlüsse und Investitionen in Gebäude sowie für die vom Rat und den Bezirksvertretungen beschlossenen Projekte.“
Klar sei aber auch, dass die Konsolidierung der städtischen Finanzen eine langfristige Gemeinschaftsaufgabe der Verwaltung sei, betonte der Kämmerer. Denn trotz des positiven Signals aus Arnsberg bleibe die Finanzlage Hernes ausgesprochen angespannt.