Die Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ in Herne ist mit großem Erfolg zu Ende gegangen. Vom 12. Februar bis zum 3. März 2026 hatten Besucher*innen die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Leben von Anne Frank sowie mit Themen wie Erinnerungskultur, Demokratie und Verantwortung auseinanderzusetzen.
Die Resonanz war groß: Insgesamt mehr als 1.200 Menschen besuchten die Ausstellung, die vom Anne Frank Zentrum Berlin und dem Anne Frank Haus Amsterdam entwickelt wurde. Besonders stark vertreten waren Schulklassen – rund 850 Schüler*innen aus Herner Schulen sowie aus drei umliegenden Kommunen nutzten die Gelegenheit, sich im Rahmen von Führungen und pädagogischen Angeboten mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen.
Jasmin Schwanenberg, Leiterin des Bildungsbüros der Stadt Herne, zieht ein äußerst positives Fazit: „Wir sind sehr dankbar, dass wir die Wanderausstellung für drei Wochen in Herne zeigen konnten. Sie ermöglicht es jungen Menschen, Geschichte auf eine sehr persönliche und eindringliche Weise zu erleben und sich mit den Werten von Demokratie, Toleranz und Respekt auseinanderzusetzen. Wir freuen uns sehr darüber, wie gut die Ausstellung von Schulen und der Öffentlichkeit angenommen wurde. Die äußerst positiven Rückmeldungen der Besuchenden haben uns sehr bewegt.“
Auch aus Sicht der gastgebenden Schule war die Ausstellung ein großer Gewinn. Nicole Nowak, Schulleiterin des Haranni-Gymnasiums, betont den pädagogischen Mehrwert und die Zusammenarbeit mit einer weiteren Herner Schule: „Für unsere Schülerinnen und Schüler sowie für die vielen teilnehmenden Schulklassen war die Ausstellung eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht. Besonders bereichernd war auch die Kooperation mit dem Otto-Hahn-Gymnasium, durch die wir gemeinsam Jugendliche als Peer-Guides ausbilden und einsetzen konnten. Dadurch wurde die Ausstellung nicht nur zu einem Lernort, sondern auch zu einem Raum für Austausch auf Augenhöhe.“
Mit der großen Zahl an Besucher*innen sowie der starken Beteiligung der Schulen wurde deutlich, wie wichtig die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und die Reflexion der Gegenwart ist. Die Ausstellung setzte damit ein starkes Zeichen für gelebte Bildungsarbeit und hinterließ bei vielen Besucher*innen einen bleibenden Eindruck.