In der vergangenen Woche haben Mitarbeitende des Zentralen Betriebshofes der Stadt Herne in einer konzertierten Aktion zahlreiche Schlaglöcher und Straßenschäden im Stadtgebiet beseitigt. Zugleich haben die Stadt in den zurückliegenden Tagen zahlreiche weitere Hinweise auf Straßenschäden und Schlaglöcher erreicht.
„Wir haben für die Instandsetzung je nach Art des Schadens verschiedene Baumaterialien eingesetzt: Gussasphalt für Risse und flachere Schäden, Heißasphalt für tiefere Schäden und Kaltasphalt für alle übrigen Fälle“, erläutert David Hucklenbroich, Leiter des Fachbereichs Stadtgrün der Stadt Herne, dem der Zentrale Betriebshof zugeordnet ist.
Erstellt wurde die Liste der zu reparierenden Straßen in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Tiefbau und Verkehr der Stadt Herne, wo alle Informationen zu Straßenschäden zusammenlaufen. „Wir werten alle eingehenden Meldungen über Straßenschäden kontinuierlich aus. Diese erreichen uns auf unterschiedlichen Kanälen – seien es Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern, die Protokolle unserer Straßenbegeher und -begeherinnen oder die Auswertungen der digitalen Straßenzustandserfassung mit Hilfe von Fahrzeugen der Entsorgung Herne“, erläutert Eva-Maria Stieglitz-Broll, die im Fachbereich Tiefbau und Verkehr für die städtischen Straßen verantwortlich zeichnet.
Auf Grundlage ihrer Daten haben die Bautrupps der Stadt in der vergangenen Woche zusammengenommen mehr als 18 Tonnen Heißasphalt, mehr als sieben Tonnen Kaltasphalt und mehr als vier Tonnen Gussasphalt verbaut. Knapp 775 Schlaglöcher und Straßenschäden in rund 120 Straßen im gesamten Stadtgebiet konnten so repariert werden. „Zugleich ist klar, dass damit das Problem des Straßenzustands in der Stadt nicht in Gänze behoben ist, auch wenn die Kolleginnen und Kollegen natürlich beinahe ganzjährig in Sachen Straßeninstandsetzung tätig sind“, stellt Hernes Stadtbaurat Stefan Thabe klar.
Tatsächlich hat die Stadt Herne gerade in den letzten Tagen zahlreiche weitere Hinweise auf Straßenschäden und Schlaglöcher aus der Bevölkerung erhalten. „Wir sehen die Bedarfe und haben daher entschieden, die Aktion kurzfristig zu wiederholen. Ab dem kommenden Montag, 27. April, geht es noch einmal für eine Woche weiter. Dabei werden wir insbesondere jene Straßen berücksichtigen, zu denen uns in den zurückliegenden Tagen entsprechende Hinweise erreicht haben“, so Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda.
Zudem steht die Stadt mit den zuständigen Dienststellen insbesondere auf Landesebene im Austausch, um jene Schadensmeldungen weiterzugeben, die jene Straßen in Herne betreffen, die nicht in städtischer Zuständigkeit liegen, sondern in jener des Landes. „Aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger ist es nachvollziehbarerweise egal, ob eine Straße dem Land oder der Stadt gehört – die Erwartung ist, dass sie in Ordnung gebracht wird. Weil wir als Stadt aber bei einigen Straßen, die uns nicht gehören, nicht selbst tätig werden dürfen, geben wir entsprechende Schadensmeldungen weiter. Unser Ziel ist es, den Straßenzustand in der Stadt insgesamt zu verbessern. Entsprechende Hinweise auf Landesstraßen geben wir daher mit der klaren Bitte weiter: ‚Kümmert euch!‘“, stellt Frank Dudda klar.