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Meldung vom 05. Mai 2026

Herner Präventions- und Gesundheitskonferenz stellt Hitzeaktionsplan vor

Um den ersten dynamischen Hitzeaktionsplan der Stadt Herne und die dazugehörigen Maßnahmen ging es am Mittwoch, 15. April 2026, bei der Kommunalen Präventions- und Gesundheitskonferenz (KPGK). Im StadtForum Herne beriet das Gremium insbesondere über besonders belastete Gruppen an Hitzetagen sowie über konkrete Ansätze der Hitzeprävention.

Die 14. Sitzung eröffnete Stadträtin Stephanie Jordan. Gemeinsam mit Dr. Angelika Burrichter, Leiterin des Fachbereichs Gesundheit und stellvertretende Vorsitzende, führte sie außerdem moderierend durch das Programm.

Alexander Kucharski, Koordinator der Hitzeaktionsplanung (HAP), gab einen ersten Einblick in Struktur und Inhalte. Der Plan setzt auf Prävention: Gesundheitliche Folgen von Hitze sollen vermieden und bei Bedarf gemindert werden. Maßnahmen und Strukturen werden dabei als dynamischer, adaptiver Prozess fortlaufend weiterentwickelt.

Rasmus Nell, zuständig für die sozialraumorientierte Gesundheitsförderung und Teil des Kernteams HAP, erläuterte den Ablauf der Meldekette: Hitzewarnungen werden von der Leitstelle der Feuerwehr an Multiplikator*innen für besonders belastete Personengruppen weitergeleitet – orientiert an den Warnstufen des Deutschen Wetterdienstes. Der Fachbereich Gesundheit hat zudem in Zusammenarbeit mit dem Pressebüro der Stadt Herne sechs Informationspostkarten zum Hitzeschutz erstellt. In diesem Jahr lautet das Thema „Medikamente und Hitze“. Die Karten sind im Hitzeportal unter www.herne.de/Stadt-und-Leben/Gesundheit/Hitze/ hinterlegt und werden bei ausgewählten Veranstaltungen im Stadtgebiet verteilt. Dort finden sich außerdem Informationen zum Thema Hitze – für verschiedene Gruppen und in unterschiedlichen Sprachen.

Auch 2026 sind Sensibilisierungsmaßnahmen geplant: Es gibt unter anderem Aktivitäten am Herner Gartentag am Samstag, 13. Juni 2026, sowie „Hitzeoasen“ an den Herner Stadtterrassen.

Dr. Inga Mühlenbrock gab einen Überblick zu gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze und UV-Belastungen. Im Fokus standen ältere Menschen, Pflegebedürftige, Schwangere und Stillende sowie (Klein-)Kinder. Die Hitze trifft besonders dort, wo dicht gebaut und eng beieinander gewohnt wird. Entsprechend sollen die Maßnahmen auf mehreren Ebenen ansetzen: beim Menschen, beim Gebäude, im Quartier und schließlich in der Stadt.
Abschließend berichteten Arbeitsgruppen und Netzwerke der KPGK. Prof. Dr. Heike Köckler berichtete aus dem Forum StadtGesundheit, Holger Närrlich aus den Netzwerken „kinderstark-NRW schafft Chancen“ und „Babylotse“, und Karin Leutbecher sowie Barbara Herzog aus dem Palliativnetzwerk. Zum Schluss gab Rasmus Nell einen Überblick über die 2026 geförderten (Mikro-)Projekte des Verfügungsfonds der Techniker Krankenkasse (TK). Insgesamt wurden 26 Anträge aus den Bereichen „Mentale Gesundheit“ und „Gesundheitskompetenz“ eingereicht, 14 konnten bewilligt werden.

Über die Kommunale Präventions- und Gesundheitskonferenz:

Die KPGK tagt in der Regel zweimal im Jahr. Eingeladen ist ein fester Kreis aus gewählten Vertreter*innen und Fachkräften gesundheits- und präventionsrelevanter Institutionen, Organisationen, Gremien, Initiativen und Vereine sowie Selbsthilfe und Patientenschutz. Aufgabe ist es, Grundlagen zu schaffen, damit Menschen auch künftig gut in Herne leben können.

Details der Meldungen
2017-04-26