Die Türen des Ratssaales im Herner Rathaus öffneten sich am Mittwoch, 6. Mai 2026, für eine besondere Veranstaltung: Im würdevollen Rahmen wurde die Einbürgerungszeremonie für neue deutsche Bürger*innen gefeiert. Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda überreichte ihnen dabei die Einbürgerungsurkunden – als sichtbares Zeichen für einen neuen Lebensabschnitt.
Das Stadtoberhaupt stellte die Bedeutung dieses Moments für die neuen Staatsbürger*innen heraus: „Ihre deutsche Staatsangehörigkeit ist ein Dokument. Es ist ein Papier, das Ihnen neue Rechte und auch Pflichten einräumt. Sie verbindet Ihre Herkunft mit Ihrem Leben hier in Deutschland. Diese Urkunde nimmt Ihnen aber nichts von Ihrem bisherigen Weg.“
Unter den Gästen im Ratssaal waren Stadträtin Stephanie Jordan, Stadtdirektor Dr. Frank Burbulla, Stadtkämmerer Marc Alexander Ulrich sowie Familienangehörige der neuen Bürger*innen und Vertreter*innen der Verwaltung und der Ratsfraktionen.
In seiner Rede unterstrich der Oberbürgermeister die Vielfalt in der Stadt Herne: „Im Jahr 2025 hatten wir bereits 1889 Anträge und 1431 Einbürgerungen. Vom 1. Januar bis 30. April 2026 haben uns schon 640 Anträge erreicht und wir konnten 579 Urkunden aushändigen. Diese Zahlen sind groß und beeindruckend.“, so das Stadtoberhaupt.
Nach der Begrüßung wurde ein Video-Grußwort von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eingespielt. Im Anschluss folgte die offizielle Übergabe der Einbürgerungsurkunden, die in sechs Gruppen stattfand. Dr. Frank Dudda rief die Gruppen auf und überreichte ihnen gemeinsam mit Patrick Witula vom Fachbereich Bürgerdienste der Stadt Herne die Urkunden, jeweils eine weiße Rose und ein Exemplar des Grundgesetzes.
Bevor die Einbürgerungsurkunden überreicht wurden, nahm sich Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda Zeit, die Lebenswege der neuen deutschen Staatsbürger*innen würdig nachzuzeichnen.
Nach der offiziellen Übergabe der Einbürgerungsurkunden folgte das gemeinsame Anhören der deutschen Nationalhymne. Anschließend waren alle Gäste zu einem Imbiss eingeladen, der Gelegenheit zum Austausch bot und dabei half, Kontakte zu knüpfen. Dr. Frank Dudda und weitere Vertreter*innen der Stadtverwaltung standen den Neubürger*innen für Fragen zur Verfügung.