Kommunale Gesundheitsförderung

Gesundheitsressourcen und -potentiale der Bürgerinnen und Bürger zu erhalten und zu stärken – das ist das Ziel kommunaler Gesundheitsförderung nach dem Verständnis der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Und Gesundheit entsteht nun einmal dort, wo Menschen leben, lernen, spielen und arbeiten. Die Bedingungen in den Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen entscheiden, neben individuellen Einflüssen, über Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität – in der Schule, in Kindertageseinrichtungen, am Arbeitsplatz oder auch in Senioreneinrichtungen.

Kommunale Gesundheitsförderung…

  • lebt von Vernetzung.
  • orientiert sich am Lebenslauf und an den Lebenswelten eines Menschen.
  • entwickelt bei den Bürgerinnen und Bürgern Kompetenzen, um die eigene Gesundheit und die eigenen Lebensbedingungen selbst zu verbessern.
  • entwickelt Strategien und unterstützt beim Aufbau systematischer, ressortübergreifender Strukturen.
  • beschäftigt sich mit der Frage, wie Gesundheit als Bestandteil einer Lebenswelt verankert werden kann.

Herne ist seit 1990 Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland mit dem Ziel, die Bedeutung der Gesundheitsförderung in der Öffentlichkeit zu stärken. Im Rahmen des Gesunde Städte-Netzwerkes findet ein intensiver Austausch über neue Wege kommunaler Gesundheitsförderung statt.

Gesundheitsplanung

Notwendige Voraussetzung einer effektiven kommunalen Gesundheitspolitik ist eine handlungsorientierte und praxisrelevante Gesundheitsplanung, die lokale gesundheitliche Herausforderungen und Problemfelder sowie die bestehende Infrastruktur berücksichtigt.
Die Gesundheitsplanung zielt darauf ab, die Gesundheitssituation der Herner Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Als Instrumente stehen ihr dabei unter anderem die Gesundheitsberichterstattung sowie die Kommunale Präventions- und Gesundheitskonferenz zur Verfügung.