Kennen Sie nur fertiges Pesto aus dem Glas? Dann sollten Sie unbedingt einmal selbstgemachtes Pesto probieren! Sie schmecken sofort den Unterschied und möchten gar nicht mehr gekauftes Pesto essen!
Mit wenig Aufwand lässt es sich innerhalb kürzester Zeit selber herstellen. In kleine Gläser mit Bügelverschluss gefüllt und hübsch dekoriert eignet es sich auch hervorragend als schönes Oster-Mitbringsel für Ihre Lieben!
Mit ein paar Nudeln ist das Pesto schnell zubereitet und ein wahrer Genuss!
Für ein Pesto alla Genovese (Basilikumpesto) benötigt man folgende Zutaten (ergibt etwa 200 Milliliter Pesto):
Schritt 1: Basilikumblätter von den Pflanzen abzupfen und zusammen mit dem Knoblauch in einen Mixer geben.
Schritt 2: Pinienkerne in einer Pfanne ohne Zugabe von Öl oder Fett leicht braun anrösten.
Schritt 3: Parmesankäse in kleine Stücke brechen.
Schritt 4: Pinienkerne und Parmesan zu den Basilikumblättern und den Knoblauch in den Mixer geben. Einen 1/2 TL groben Meersalz dazu fügen und kurz durchmixen.
Schritt 5: Das Ölivenöl dazu geben und bis zur gewünschten Konsistenz weiter mixen.
Das Basilikum-Pesto in Gläser füllen und auf Wunsch mit Bändern oder Anhängern dekorieren.
Gerade im Frühjahr, wenn der Bärlauch wächst, sollten Sie unbedingt einmal Bärlauch-Pesto probieren!
Anstelle des Basilikums aus dem vorherigen Rezept verwenden Sie einfach Bärlauch!
Bärlauch besitzt ein knoblauchartiges Aroma, hat aber den Vorteil, dass er nach dem Genuss im Gegensatz zu Knoblauch nicht zu riechen ist!!
Tipp:
Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich das Pesto einige Tage lang!
Viel Spaß bei der Zubereitung und guten Appetit!
Wer kennt ihn nicht, den exzentrischen niederländischen Maler, der nahezu verschwenderisch mit Leinwand und Ölfarbe umgegangen ist und der einen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil der Malerei geprägt hat: Vincent van Gogh.
Das Genie, das als Begründer der modernen Malerei gilt, wurde als Vincent Willem van Gogh am 30. März 1853 in Groot-Zundert geboren und verstarb am 29. Juli 1890 im französischen Auvers-sur-Oise. Nach aktuellem Wissensstand hinterließ er unglaubliche 864 Gemälde und über 1000 Zeichnungen, die allesamt in den letzten zehn Jahren seines Lebens entstanden sind.
Sein Hauptwerk, das stilistisch dem Post-Impressionismus zugeordnet wird, übte starken Einfluss auf zahlreiche ihm nachfolgende Künstler aus, vor allem auf die Fauves (ein Gruppe französischer Künster einer klassischen modernen Stilrichtung) und die Expressionisten.
Seine bekanntesten Bilder sind sicherlich das Pariser „Café de nuit“ (Nachtcafé), „die zwölf Sonnenblumen in einer Vase“, die er während seines Aufenthaltes in Arles gemalt hatte oder das Selbstportrait mit dunklem Fellhut und verbundenem Ohr. Im Absinth-Rausch und zutiefst depressiv hatte sich van Gogh in einem Akt der Selbstzerstörung am 23. Dezember 1888 Teile seines linken Ohres abgeschnitten. Über die tatsächlichen Gründe ranken sich heute viele Mutmaßungen.
Während er zu Lebzeiten nur wenige Bilder verkaufen konnte und finanziell von seinem Bruder Theo unterstützt werden musste, erzielen seine Werke heute bei Auktionen Rekordpreise.
Für rund 70,6 Millionen Euro kaufte im Jahr 1990 ein japanischer Kunstliebhaber das „Portrait des Dr. Gachet“. Eigentlich gibt es sogar zwei Portraits mit diesem Titel, die van Gogh nur wenige Wochen vor seinem tragischen Selbstmord gemalt hatte.
Das Amsterdamer Van Gogh Museum , das viele Werke des einzigartigen und unvergleichlichen Künstlers beherbergt, hat aus der Schließung des Museums aufgrund der Corona-Pandemie das Beste gemacht und bietet daher auch virtuelle Rundgänge an.
Wer sich für van Gogh´s ebenso bewegtes wie auch tragisches Leben interessiert, sollte sich unbedingt die im Jahr 2018 erschienene Film-Biographie „Van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit“ mit Willem Dafoe in der Rolle des Vincent van Gogh ansehen! Der Film wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig im Jahr 2018 mit dem Goldenen Löwen sowie in 2019 mit dem Golden Globe für die beste Hauptrolle ausgezeichnet!
Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 bis 1874)