Haben Sie sich schon einmal an eine Schweizer Rüblitorte herangewagt? Diese schmeckt nicht nur unglaublich lecker, sie eignet sich auch hervorragend als Oster-Mitbringsel und ist der Star auf jeder Kaffeetafel! Mit diesem Rezept gelingt Ihnen die Torte ganz leicht! Beeindrucken Sie doch einmal Ihre Lieben mit einer selbst gestalteten Ostertorte!
Arbeitszeit: circa 25 Minuten
Backzeit: circa 60 Minuten
Gesamtzeit: circa 1 Stunde 25 Minuten
Schritt 1: Das Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen.
Schritt 2: Eiweiß zu sehr steifem Schnee schlagen.
Schritt 3: Mehl, geröstete Haselnüsse, Bittermandelöl, Backpulver, Zimt und Salz vermischen.
Schritt 4: Die Mehlmischung und den Eischnee nach und nach unter die Eigelbmasse heben.
Schritt 5: Zuletzt die geraffelten Karotten unterziehen und die Masse in eine gefettete Springform (Durchmesser 26 Zentimeter) füllen und sofort im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad Celsius circa 60 Minuten backen.
Schritt 6: Für das Frosting die weiche Butter, den Frischkäse und den Puderzucker mit 1 bis 2 Esslöffeln Flüssigkeit (Milch oder Wasser) vermischen und gut verrühren. Den abgekühlten Kuchen mit dem Guss bestreichen und mit den Marzipanrüblis dekorieren.
Auf einer Tortenplatte mit Tortenspitze anrichten.
Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!
Wer kennt ihn nicht? Den weltberühmten Louvre oder korrekt bezeichnet das „Musée du Louvre“ in Paris, die mit über 300.000 Exponaten größte und bedeutendste Kunstschätze- und Gemäldesammlung weltweit.
Für zahlreiche Filmproduktionen und Dokumentationen diente der Louvre als eindrucksvolle Kulisse. So auch für die starbesetzte Hollywood-Verfilmung des Weltbestsellers „Sakrileg“ von Dan Brown, die unter dem Titel „Der Da Vinci Code“ im Jahr 2006 weltweit die Kinos eroberte.
Dreh- und Angelpunkt der aufwändigen Romanverfilmung mit Tom Hanks, Audrey Tautou und Ian Mc Kellen in den Hauptrollen, ist das unvergleichliche „Musée du Louvre“, dass hier bildgewaltig und spektakulär in Szene gesetzt wird.
Die meisten Menschen verbinden aber vor allem das weltberühmte Portrait der „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci sowie die auf den Kopf gestellte Glaspyramide (Inversée) mit dem Louvre.
An der Glaspyramide, die im Jahr 1989 entstand, scheiden sich jedoch die Geister. Von vielen Pariserinnen und Parisern anfangs noch aufgrund ihrer modernen und dominanten Optik gehasst, finden sich heute zahlreiche Liebhaberinnen und Liebhaber dieser einzigartigen und ausdrucksstarken Architektur.
Im bereits erwähnten Film „Der Da Vinci Code“ wird die Glaspyramide aufgrund ihrer perfekten geometrischen Beschaffenheit als Werk neuzeitlicher Freimaurer angesehen und sogar die Vermutung angestellt, dass sich unter ihr der „Heilige Gral“ befinden würde.
Das hat sicherlich noch weiter dazu beigetragen, dass noch mehr interessierte Menschen aus der ganzen Welt den Louvre sehen wollten.
Aber was macht den Louvre nur so spannend und so unvergleichlich? Es sind vor allem die unzähligen und unglaublichen Geschichten und Ereignisse rund um die Mona Lisa! Um das in der Zeit zwischen 1503 und 1506 entstandene geheimnisvolle Bildnis einer jungen Frau ranken sich seit einigen Jahren zahlreiche Gerüchte und gewagte Theorien. Viele Kunstexpert*innen glauben zu wissen, wer für das Bildnis Modell stand. Einige vermuten sogar, dass das Bildnis gar keine Frau darstellt, sondern dass sich hier der exzentrische Künstler, der sich gerne in Szene setzte und den großen Auftritt liebte, selbst verewigt habe.
Ist Ihnen eigentlich bekannt, dass die Mona Lisa im Jahr 1911 aus dem Louvre gestohlen wurde und es zunächst schien, als sei das Gemälde unwiederbringlich verloren?
Drei lange Jahre blieb das Gemälde verschwunden, bis es im Jahr 1913 in Florenz in Italien in einem Hotelzimmer wieder gefunden und sichergestellt werden konnte!
Um die leere Stelle zu füllen, wurde Raffaels Bild „Baldassare Castiglione“, ein stark von der Mona Lisa beeinflusstes Werk, an ihren Platz gehängt.
Der Diebstahl der Mona Lisa ist so eine unglaubliche Geschichte, dass man sie nicht besser hätte erfinden können! Der dreiste Kunstraub entwickelte sich sogar zeitweilig zu einer internationalen Krise!
Gestohlen wurde die Mona Lisa übrigens von einem 31-jährigen italienischen Handwerker, einem gewissen Vincenzo Peruggia, der zur damaligen Zeit im Louvre beschäftigt war. Er hatte sich – in einem Schrank versteckt – über Nacht im Museum einschließen lassen, das Bild aus dem Rahmen gelöst und am Folgetag, vermutlich in seinem Kittel eingewickelt, aus dem Museum geschmuggelt.
Als Motiv für seinen Diebstahl gab er an, dass er die Mona Lisa nur in ihre Heimat nach Italien zurückbringen wollte, woher sie ja auch schließlich stammte! Sie hinge zu Unrecht im Louvre und Frankreich habe deshalb keinen Anspruch auf sie, führte er fort.
Vielleicht ist ja jetzt Ihre Neugier geweckt und Sie wollen noch mehr über die Mona Lisa und ihre bewegende Geschichte erfahren?
Der Louvre hält aber noch viele weitere spannende Geschichten und unglaubliche Exponate bedeutender Künstler*innen bereit, wie beispielsweise Werke von Michelangelo Buonarotti, Albrecht Dürer, Peter Paul Rubens, Jan Vermeer, Eugéne Delacroix, William Turner, Donatello et cetera.
Um die einzigartige Atmosphäre des Louvres zu genießen, müssen Sie nicht selber nach Paris fahren!
Mit einem vielfältigen Angebot an virtuellen Rundgängen durch etliche Sammlungen ist der Louvre, eines der größten und meist besuchten Museen der Welt! Schätzungsweise 10 Millionen Besucherinnen und Besucher verzeichnet der Louvre pro Jahr, mehr als jedes andere Museum auf der Welt! Er ist eine wahre Schatzkammer, die nur darauf wartet, von Ihnen kostenlos und dazu noch bequem von zu Hause aus entdeckt zu werden!
Die "Figure d'Artiste", eine Ausstellung in der Petite Galerie des Louvre, in der es vornehmlich um kulturelle Bildung und die Vermittlung von Kunst geht, wurde im September eröffnet und ist nun in einem virtuellen, französischsprachigen Rundgang für die Öffentlichkeit zugänglich.
In der Ausstellung "Figure d'Artiste", was frei übersetzt so viel bedeutet wie "Die Person des Künstlers", dreht sich alles darum, wie der Beruf des Künstlers beziehungsweise der Künstlerin entstanden ist und wie diese zu Anerkennung gefunden haben. Die Schau wurde passend zu den großen Louvre-Ausstellungen über Renaissance-Künstler wie Leonardo da Vinci , Donatello und Michelangelo Buonarotti gestaltet. Sie zeigt rund 40 Kunstwerke von Künstlern wie Dürer und Rembrandt sowie weiterführende Informationen über die Zeit der Renaissance.
In der Woche vor Ostern stellt der Louvre weitere Inhalte online. So kann man sich durch die Kunstgeschichte sowie die Sammlungen des Louvre wühlen und sich über die Architektur des Museums informieren.
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August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (circa 1827)