Märchenfilme sind längst nicht nur etwas für Kinder. Selbst in Hollywood hat das Genre Märchen inzwischen einen festen Platz und eine zunehmende Anzahl von Fans, die sich die immer aufwändigeren Filmproduktionen gerne anschauen.
Das ZDF bietet in seiner Mediathek unter der Bezeichnung „ Märchenperlen “ eine Vielzahl der schönsten Märchefilme an, die man auch online ansehen kann.
Auch die ARD veröffentlicht in ihrer Mediathek zahlreiche unterhaltsame und zauberhafte Märchenfilme.
Viel Spaß und lassen Sie sich verzaubern! Es wird märchenhaft!
Das Erzähltheater Osnabrück verschenkt im Märchenfenster ein Märchen an alle. Jeden Tag erscheint ein neues Märchen auf der Internetseite des Erzähltheaters, das zu sehen und zu erleben ist, erzählt von Profis und Laien, von Erzählerinnen und Vorlesern, von Sängerinnen, Musikern, Videokünstlerinnen und anderen kreativen Köpfen. Jede und jeder kann mitmachen, Groß und Klein, Alt und Jung, von hier und von dort und im Märchenfenster sein Lieblingsmärchen erzählen. Wer sich am Märchenfenster beteiligen möchte, kann sich über das Kontaktformular oder telefonisch beim Erzähltheater Osnabrück melden. Im persönlichen Gespräch werden die technischen und organisatorischen Details geklärt.
Märchen gibt es auch in Leichter Sprache. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) bietet zum Beispiel auf seiner Internetseite unter der Rubrik „ Barrierefreie Angebote “ zahlreiche deutsche Märchen in Leichter Sprache an.
Die Märchen wie „Rotkäppchen“ oder „Rumpelstilzchen“ können entweder selber in Leichter Sprache gelesen werden oder lassen sich in einer Audio-Version vorspielen.
Viel Spaß bei den Märchenangeboten in Leichter Sprache!
Dass Deutsche Museen nicht minder bedeutsam sind, als die anderer Länder, zeigt eindrucksvoll das Deutsche Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik in München, das meist nur Deutsches Museum genannt wird.
Der Ausstellungsfläche nach ist es das größte Wissenschafts- und Technikmuseum der Welt!
In dem Museum, das normalerweise von knapp 1,5 Millionen Menschen jährlich besucht wird, werden rund 28.000 Objekte aus etwa 50 Bereichen der Naturwissenschaften und der Technik ausgestellt.
Als Forschungseinrichtung ist es Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, einem Zusammenschluss deutscher außeruniversitärer Forschungsinstitute unterschiedlicher Fachrichtungen mit Sitz in Berlin.
Das Deutsche Museum verfolgt eine ganz simple Philosophie und zwar, dem interessierten Laien naturwissenschaftliche und technische Erkenntnisse und Zusammenhänge in möglichst verständlicher Weise sowie lebendig nahezubringen.
Anhand ausgewählter Exponate zeigt es die geschichtliche Entwicklung der Naturwissenschaften und der Technik sowie deren Bedeutung für die technische und die gesellschaftliche Entwicklung. Darüber hinaus existieren eine Studiensammlung mit schätzungsweise 94.000 Objekten, eine Spezialbibliothek für die Geschichte der Naturwissenschaften und Technik mit etwa 850.000 Bänden sowie Archive mit zahlreichen Originaldokumenten.
Das Deutsche Museum hat seine bisherigen virtuellen Rundgänge deutlich erweitert und verbessert. Jetzt kann man online alle geöffneten Ausstellungen auf der Museumsinsel besuchen und auch am Bildschirm durch einige Bereiche schlendern, die derzeit wegen der Modernisierung geschlossen sind.
Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen! Alle derzeit geöffneten Ausstellungen der Museumsinsel können rund um die Uhr im 360-Grad-Modus erkundet werden. Dazu gibt es eine Fülle von Texten, Filmen und Audioinformationen zu einzelnen Exponaten.
Mit dem heimischen PC, dem Tablet oder Smartphone kann man sich jederzeit frei im gesamten Museum bewegen, ganz so, als wäre man direkt vor Ort!
Damit der virtuelle Besuch fast wie ein Live-Rundgang wirkt, entsteht im Browser ein fotorealistischer Eindruck der Ausstellungen. Es ist so, als würde man tatsächlich neben den vielen Original-Flugapparaten in der Historischen Luftfahrt oder dem Unterseeboot U1 in der Meeresforschung stehen. Vom Bergwerk ganz unten bis zum Sonnenuhrengarten auf der Dachterrasse kann man sich über alle Ebenen auf Entdeckungsreise durch das Museum machen.
Die virtuellen Besucher*innen können zudem zu einzelnen Exponaten springen, die von besonderem Interesse für sie sind und sich von einem Audioguide durch die Ausstellungen führen lassen. Anhand weiß eingeblendeter Pfeile weiß man intuitiv, wohin man sich bewegen möchte und lässt sich damit durch das Museum leiten.
Neu hinzugekommen sind sogenannte „Points of Interest“ zu einzelnen Objekten. Es handelt sich dabei um Exponate, die einen herausragenden Platz in der jeweiligen Ausstellung einnehmen, wie zum Beispiel der Ewer Maria in der Schifffahrt. Steht man im virtuellen Rundgang neben dem Schiff, liefert der Klick auf das entsprechend angezeigte Symbol nicht nur einen Informationstext, sondern auch eine Audioerklärung und gegebenenfalls ein kurzes Video, bei dem das Exponat noch etwas genauer vorgestellt wird.
Haben Sie jetzt Interesse bekommen und sind an Technik und Wissenschaft interessiert, dann erkunden Sie doch das Museum einfach virtuell und genießen die vielfältigen digitalen Angebote des Deutschen Museums !
Rainer Maria Rilke (1875 bis 1926)