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Lebensqualität in allen Lebensphasen

Um die Voraussetzungen für Lebensqualität in allen Lebensphasen sicherzustellen, setzt sich die Stadt Herne aktiv mit der Gestaltung gesunder Lebenswelten auseinander. Denn Gesundheit und Krankheit sind oftmals auch in den Lebensumständen und im eigenen Verhalten der Menschen begründet. Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und Entspannung sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Genussmitteln können dazu beitragen, dass wir gesund durchs Leben gehen. Auch die Vermeidung gesundheitsschädlicher Faktoren wie Lärm oder Schadstoffe tragen zu einer Verbesserung der Gesundheit und damit zur individuellen Lebensqualität bei.

Ziele kommunaler Prävention und Gesundheitsförderung sind der Abbau gesundheitlicher Ungleichheit, die Schaffung gesundheitsfördernder Verhältnisse sowie die Befähigung von Menschen zur eigenverantwortlichen Stärkung ihrer Gesundheit. Konkrete Ansätze hierzu sind beispielsweise die intensive Bereitstellung von Informationen ebenso wie die Förderung und Unterstützung von Selbsthilfeangeboten oder der Ausbau zielgruppenspezifischer Angebote.

Viele wichtige Einflussfaktoren auf die Gesundheit kann die kommunale Gesundheitsplanung nur im Zusammenspiel mit anderen Akteuren in der Stadt gestalten: Etwa im Bereich der Verkehrsplanung (Vermeidung von Lärm und Emissionen), der Bildungspolitik (Förderung von gesunder Ernährung und Bewegung von Heranwachsenden) oder der Stadtplanung (Sicherstellung von Naherholungsmöglichkeiten, Vermeidung von Hitzeinseln). Gesundheitsförderung ist daher dann erfolgreich, wenn Gesundheit als kommunale Gemeinschaftsaufgabe verstanden wird.

Wesentliche Instrumente für eine querschnittsorientierte Gesundheitspolitik sind in Herne bereits seit langem etabliert. So ist Herne seit 1990 Mitglied im Gesunde-Städte-Netzwerk, einem bundesweiten Zusammenschluss von rund 80 Städten, die an innovativen Ansätzen zur vernetzten Gesundheitsförderung vor Ort arbeiten. Zu den konkreten Strukturen in Herne zählt die alljährliche Gesundheitswoche ebenso wie eine kleinräumige Gesundheitsberichterstattung. In der Kommunalen Präventions- und Gesundheitskonferenz arbeiten zudem eine Vielzahl von Akteuren aus unterschiedlichen Handlungsfeldern zielgerichtet zusammen.


Beispiel: Präventions- und Gesundheitskonferenz

Die zweimal im Jahr stattfindende Kommunale Präventions- und Gesundheits-konferenz ist ein wichtiges Gremium zur Abstimmung und Zusammenarbeit aller Akteure, die an der Gestaltung gesunder Lebenswelten in Herne beteiligt sind. Neben den Akteuren des Gesundheitswesens gehören auch Partner aus den Bereichen Jugendhilfe sowie Bildung und Stadtplanung zum Teilnehmer*innenkreis. Die Präventions- und Gesundheitskonferenz ist ein wichtiges Element der Präventionsstrategie der Stadt Herne. Sie ist darauf angelegt, die Lebensqualität und -chancen der Herner*innen zu gestalten – und das über Einzelzuständigkeiten und Fachdisziplinen hinweg.

https://inherne.net/umwelt-stadtplanung-und-gesundheit/
https://inherne.net/integration-als-herausforderung-des-gesundheitswesens/
https://inherne.net/kpgk-tagt-zum-zweiten-mal/

Beispiel: Herner Gesundheitswoche

Die Herner Gesundheitswoche ist eine Veranstaltung mit großer Tradition. Ende der 1980er Jahre ins Leben gerufen, bietet die Gesundheitswoche alljährlich ein umfangreiches und vielfältiges Programm für alle, die etwas für die eigene Gesundheit machen möchten. Egal ob Fachtagung oder Aktivangebot – hier findet jede*r das passende Angebot, um sich zu informieren und Neues auszuprobieren. Zahlreiche städtische Fachbereiche, die Herner Selbsthilfegruppen und viele weitere Einrichtungen und Initiativen tragen zu diesem umfangreichen wie vielseitigen Programm bei.

https://inherne.net/herner-gesundheitswoche-wird-30/

Beispiel: Modellprojekt First Mover

Das Modellprojekt „First Mover“ geht der Frage nach, inwieweit das Wohnquartier Einfluss auf die Gesundheit der Bewohner*innen nehmen kann. Im Zeitraum 2018 bis 2021 sollen dazu präventive Angebote und Strukturen im Quartier Wanne-Süd, gemeinsam mit den Akteuren und Bürger*innen vor Ort aufgebaut und evaluiert werden. Das Ziel: Am Ende der drei Jahre soll sich die Lebensqualität messbar verbessern.

https://inherne.net/wanne-sued-als-labor/
https://inherne.net/first-mover-wanne-sued-wird-pilotquartier/

2020-07-27