Herne ist eine digitale Stadt, die über eine moderne, zukunftssichere IT-Infrastruktur mit Glasfaserleitungen verfügt. Sowohl die Nutzung von Highspeed-Internet mit hoher Leistungsfähigkeit als auch der Anschluss an die Datenautobahn ist von Vorteil für die Versorgung der Verbraucher und tragen dazu bei, dass Herne als Gewerbe- und Wohnstandort zukunftssicher und für junge Menschen und Unternehmen interessant bleibt.
Dem steigenden Bandbreitenbedarf auf der Basis zukunftssicherer Netzinfrastruktur trägt die Stadt Herne mit der Anpassung ihrer Breitbandziele Rechnung. Die flächendeckende Ausstattung von Herne mit reiner Glasfaser ist in der Digitalstrategie 2030+ verankert. Das garantiert zukünftige Internetbandbreiten von mehr als 1 Gbit/s (1000 Mbit/s) für alle.
So wird der Zugang zu digitalen Angeboten flächendeckend ermöglicht und Herner Unternehmen im globalen Wettbewerb gestärkt. Unabhängig der sozialen Herkunft soll den Menschen der Zugang zum Internet bereitgestellt werden. Neben der Glasfaser setzen wir hierbei auf die 5G-Mobilfunktechnologie. Ein öffentliches WLAN ist ebenfalls Bestandteil der Infrastruktur und ein klares Bekenntnis zur globalen Ausrichtung der Stadt. Weitere Übertragungstechniken wie das LoRaWAN werden weiter ausgebaut.
Schnelles und zuverlässiges Internet ist ein zentraler Standortfaktor für Unternehmen und Bürger*innen, deshalb ist der Breitbandausbau für die Stadt Herne eine wichtige Maßnahme, um als Standort weiter attraktiv zu sein - mit einem klaren Bekenntnis zum flächendeckenden echten Glasfaserausbau.
Bereits heute sind 99 Prozent der Haushalte in Herne mit einem Breitbandanschluss ausgestattet. Laut Gigabit NRW werden fast 79 Prozent der Haushalte in Herne bereits mit einer Anschlussgeschwindigkeit von mindesten 1000 Mbit/s versorgt. Doch leider haben nur gut fünf Prozent davon einen echten Glasfaseranschluss. Langfristig soll in ganz Herne eine Versorgung mit schnellen Internet von mindestens 1000 Mbit/s über echte Glasfaseranschlüsse vorhanden sein. Gebiete, die bisher mit weniger als 30 Mbit/s versorgt waren, werden im Zuge des geförderten Breitbandausbaus mit einem solchen Glasfaseranschluss ausgestattet. Unterstützt wird der Ausbau durch Bund und Länder mit 11,4 Mio. Euro. Im Zuge des Projektes erhalten gut 1.000 Adressen mit über 2.000 Haushalten, unterversorgte Gewerbegebiete sowie 16 Schulen einen Glasfaseranschluss.
Erfahren Sie mehr über die geförderten Ausbaugebiete und den Glasfaserausbau .
Um Bürger*innen der Stadt Herne an verschiedenen Orten in Herne die Möglichkeit zu geben, sich in freies WLAN einzuloggen, konnten in der Stadt Herne die Jugendzentren Freibad, Wache, Heisterkamp, Hasenkamp und das Stadtteilzentrum Wache mit öffentlichem WLAN ausgestattet werden. Nutzer können sich hier nach einer Authentifizierung einloggen und im Internet surfen.
Surfen lässt es sich auch in den Busverbindungen der HCR. Die HCR bietet in allen Buslinien kostenloses WLAN an. Fahrgäste können sich in den Linien mit ihren mobilen Endgeräten, ohne Angabe von persönlichen Daten, ins Internet einloggen.
Das LoRaWAN gehört zu den Funktechnologien, die für das Internet der Dinge eingesetzt werden. Das können zum Beispiel Sensoren oder Messinstrumente sein. Auf Grund der geringen Übertragungsraten und hohen Reichweiten eignet sich das LoRaWAN insbesondere für die Übertragung von kleinen Datenmengen über große Distanzen. Schon heute werden über das LoRaWAN Umwelt-, Mobilitäts- und Energiedaten verschickt. Auf dem Smart City Dashboard der Stadt Herne finden SIe dazu alle aktuellen Daten.
Das LoRaWAN-Netz in Herne wurde 2020 im Zuge des Förderprojektes der „Emscher-Lippe Things.Net“ ausgebaut und vom Landesministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie im Digitalisierungsprojekt „Umbau 21“ finanziert. Seitdem stehen mehrere LoRaWAN-Masten im Herner Stadtgebiet verteilt und sorgen für ein flächendeckendes und frei verfügbares Netz.
Aktuelle Informationen zum LoRaWAN-Netzausbau und den dazugehörigen Smart City-Porjekten erhalten Sie hier .
Das 5G-Netz zählt zu den Schlüsseltechnologien der digitalen Transformation und gilt als Grundlage für eine institutionalisierte Digitalisierung. Das 5G-Netz kann aufgrund seiner niedrigen Latenzzeiten (Verzögerungszeit) für Echtzeit Anwendungen verwendet werden und bildet so die Grundlage für neue Geschäftsmodelle, wie das Internet der Dinge. Das 5G-Netz hat eine bis zu 100 Mal höher Datenübertragungsrate als das heutige 4G-Netz (LTE) und kann mehr Nutzer in einer Mobilfunkzelle versorgen. Dies ist insbesondere im industriellen Umfeld wichtig, wo eine Vielzahl von Sendern auf kleinem Raum konzentriert wird. In Herne sind das 4G-Netz und das 5G-Netz bereits flächendeckend vorhanden.