Der Glückaufplatz hat aufgrund seiner exponierten Lage als südlicher Eingangsbereich in das Zentrum von Wanne eine wichtige Funktion als „Visitenkarte“. Der südliche Bereich der Hauptstraße dient der Anbindung des Glückaufplatzes an die punktuell umgestaltete Fußgängerzone und den neu hergerichteten Buschmannshof. Parallel zur Ansiedlung von Kaufland wurde daher der Glückaufplatz sowie das Teilstück der Hauptstraße zwischen Glückaufplatz und Buschmannshof attraktiv und einladend umgestaltet.
Auch nach der Umgestaltung wird die südliche Hauptstraße weiterhin von Straßenbahnen und Bussen befahren. Der motorisierte Individualverkehr ist jedoch nicht mehr zugelassen. Zwar wurde die Fahrbahnbreite nicht verändert, doch sind die vorhandenen Stellplätze entfallen, so dass dort nun für die ansässigen Gewerbetreibenden die Möglichkeit besteht, kleine Außengastronomieflächen einzurichten und damit zu einer Belebung der Straße beizutragen. Die Straße ist als „Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich“ mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h ausgewiesen.
Der Glückaufplatz wurde parallel zum Kauflandneubau als attraktiver öffentlicher Raum ausgebildet, der eine barrierefreie Verbindung zwischen der Freisen- und Hauptstraße ermöglicht. Die Hauptstraße erhielt in diesem Bereich den gleichen Oberflächenbelag wie der Glückaufplatz und ist damit in die Platzfläche integriert. Der Platz ist in einen Bewegungs- und einen Aufenthaltsbereich gegliedert. Während die südliche Platzfläche entlang des neuen Gebäudes in Verlängerung der Freisenstraße weitgehend von Bäumen und Einbauten frei ist, weist der mittlere und nördliche Platz einen mit Bäumen überstandenen Aufenthaltsbereich mit Spiel- und Sitzmöglichkeiten auf.
Die Umgestaltung der Hauptstraße zwischen Glückaufplatz und Buschmannshof und des Glückaufplatzes erfolgte in den Jahren 2013 und 2014. Mit der Errichtung des Spielgerätes im September 2014 wurde die Maßnahme abgeschlossen. Die Kosten der Umgestaltungsmaßnahmen belaufen sich auf circa 1 Million Euro. Das Projekt wurde mit Mitteln der EU, des Bundes, des Landes und der Stadt Herne finanziert.
Der Fortschritt der Baumaßnahmen am Glückaufplatz in einer Bildergalerie: