Das interkommunale Handlungskonzept "Siedlungskultur in Quartieren des Ruhrgebietes" ist ein gemeinsames Projekt von Akteuren aus 20 Kommunen des Ruhrgebietes unter Federführung der Stadt Hamm. Als Partner hinzugewonnen werden konnten das heutige Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung (MHKBG), der Regionalverband Ruhr (RVR), die Wohnungsunternehmen LEG-Wohnen, Vivawest Wohnen und Vonovia, der Arbeitskreis der Denkmalpfleger des Ruhrgebiets und der LWL - Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen.
Ziel ist die Erarbeitung und Verständigung auf gemeinsame Maßnahmen und Schritte zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des siedlungskulturellen Erbes im Ruhrgebiet.
Aus den 20 teilnehmenden Kommunen konnten insgesamt 44 Standorte mit 72 Siedlungen für die Betrachtung und Analyse herangezogen werden. Die Stadt Herne ist mit drei Siedlungen vertreten: die Siedlung Teutoburgia mit dem Fördergerüst, die Kolonie Hannover I/II und die Kolonie Königsgrube. Aufgrund ihrer geschichtlichen Zusammenhänge und ihrer geographischen Lage sind die Kolonien Hannover I/II und Königsgrube kommunenübergreifend mit den Bochumer Siedlungen Hannover untersucht worden.
Die nun vorliegenden 44 Broschüren und der Abschlussbericht bündeln die erarbeiteten Analyseergebnisse und geben jeder teilnehmenden Kommune Handlungsempfehlungen zum weiteren Umgang mit Ihren Siedlungsstandorten auf den Weg.
Der Abschlussbericht sowie die Broschüren zu den Herner Siedlungen können hier heruntergeladen werden:
Kolonien Hannover und Königsgrube (PDF, 5.449 KB)
Siedlung Teutoburgia (PDF, 2.852 KB)
Abschlussbericht (PDF, 4.489 KB)