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Anne Frank Ausstellung

Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ – Wanderausstellung in Herne

Die Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte.“ ist vom 12. Februar bis zum 3. März 2026 in Herne im Haranni-Gymnasium zu sehen. Sie beschäftigt sich mit Anne Franks Leben, ihrem berühmten Tagebuch und der Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust.

Die Schirmherrschaft für die Ausstellung übernimmt Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda.

Für die interessierte Öffentlichkeit gibt es die Möglichkeit, die Ausstellung im o.g. Zeitraum dienstags und freitags zwischen 15 und 19 Uhr sowie sonntags zwischen 11 und 16 Uhr zu besuchen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die Ausstellung wurde vom Anne Frank Zentrum konzipiert. Das Anne Frank Zentrum ist ein gemeinnütziger Verein, der einen Beitrag dazu leisten möchte, dass die Geschichte Anne Franks nicht in Vergessenheit gerät und Kinder und Jugendliche sich für Demokratie und gegen Diskriminierung engagieren.

In Herne wird das Ausstellungsprojekt durch das Bildungsbüro im Fachbereich Schule und Weiterbildung, die Stabsstelle Zukunft der Gesellschaft im Büro des Oberbürgermeisters, das Haranni-Gymnasium und das Otto-Hahn-Gymnasium organisiert. Gefördert wird die Ausstellung im Rahmen des Programms "Teil.Sein.NRW" des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW.

Die Ausstellung »Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte« rückt die Lebensgeschichte Anne Franks in den Blickpunkt und fördert damit die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung und der Bedeutung von Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie.

»Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte« wird in Deutschland als ein kommunikativer Lernort präsentiert. Das Konzept der Ausstellung setzt auf die Auseinandersetzung von Jugendlichen mit der Geschichte von Anne Frank und ihrem Tagebuch. Darin schreibt sie vor dem Hintergrund der damaligen Verfolgung und Lebensumstände über Themen, die auch Jugendliche heute noch beschäftigen: die eigene Entwicklung und die Welt, die sie umgibt.

Text mit freundlicher Genehmigung der Homepage des Anne Frank Zentrums in Berlin entnommen.

In der Ausstellung erzählen große Bildwände in sechs Abschnitten von Anne Franks Leben und ihrer Zeit: von den ersten Jahren in Frankfurt am Main und der Flucht vor den Nationalsozialisten, über die Zeit in Amsterdam – die glückliche Kindheit und die schwere Zeit im Versteck – bis zu den letzten sieben Monaten ihres Lebens in den Lagern Westerbork, Auschwitz und Bergen-Belsen. Viele private Fotos erlauben einen ganz intimen Einblick in das Leben der Familie Frank und ihrer Freundinnen und Freunde. Die Ausstellung zeigt außerdem die Geschichte des Tagebuchs seit dessen Veröffentlichung.

Anne Franks persönliche Geschichte wird in den historischen Kontext gestellt. Wichtige geschichtliche Ereignisse werden kurz erläutert und durch Filme und Aussagen von Zeitzeugen und Zeitzeuginnen ergänzt. Neben der Perspektive der Verfolgten und ihrer Helferinnen und Helfern wird die Perspektive von Mitläuferinnen und Mitläufern sowie Täterinnen und Tätern dargestellt.

Ein Teil der Ausstellung widmet sich der langen Zeit im Versteck. Zitate von Anne und Otto berichten von den Lebensbedingungen der acht Versteckten im Hinterhaus und würdigen die wichtige und riskante Arbeit ihrer fünf Helfer*innen.

Jugendliche können sich in der Ausstellung mit Fragen auseinandersetzen, mit denen sich auch Anne Frank beschäftigt hat und die heute noch aktuell sind. Es sind Fragen zu Identität, Gruppenzugehörigkeit und Diskriminierung: »Wer bin ich?«, » Wer sind wir?«, »Wen schließen wir aus?« Kurze Filme regen zu Diskussionen über diese Themen an. Ausgehend von der Frage »Was kann ich bewirken?« ermutigt die Ausstellung zu Engagement für eine gleichberechtigte Gesellschaft.

Text mit freundlicher Genehmigung der Homepage des Anne Frank Zentrums in Berlin entnommen.

Kern des Ausstellungsprojekts ist der pädagogische Ansatz der Peer Education, d.h. »Jugendliche begleiten Jugendliche«. Durch die Begleitung von jugendlichen Peer Guides werden junge Besucher*innen zu einer aktiven Auseinandersetzung mit Themen aus Geschichte und Gegenwart ermutigt.

Das Wort »peer« kommt aus dem Englischen und bedeutet unter anderem »der/die Gleichaltrige«. Frei übersetzen lässt sich Peer Education mit »Bildungsarbeit unter Gleichaltrigen«. Sie ermöglicht es Jugendlichen, ihre eigene Lebenswelt und die Interessen ihres gleichaltrigen sozialen Umfeldes in die Auseinandersetzung zu einem bestimmten Thema zu integrieren. Mit ihren Erfahrungen, Wünschen und einer eigenen Sprache sind die Jugendlichen Experten und Expertinnen und können die Frage auf ihren Interessen basierend am besten selbst beantworten. Um den Ansatz der Peer Education erfolgreich umzusetzen, braucht es vor allem Vertrauen: Vertrauen in die Jugendlichen und ihre Fähigkeiten, eine solche verantwortungsvolle Rolle einzunehmen.

Die Ausstellung ist für Jugendliche Anlass zum kritischen Nachdenken und zum Austausch über Diskriminierung, Gesellschaft und Politik. Dadurch lernen alle Beteiligten von- und miteinander – und stärken ihre sozialen und fachlichen Kompetenzen. Der Ansatz der Peer Education bietet den Jugendlichen entweder einen niedrigschwelligen Einstieg oder eine Vertiefung durch den Austausch von vielfältigen Ideen und Meinungen. Dafür schaffen wir eine Lern- und Diskussionsebene, die auf gegenseitiger Wertschätzung und gleichberechtigtem Lernen beruht.

Text mit freundlicher Genehmigung der Homepage des Anne Frank Zentrums in Berlin entnommen.

Die Ausstellung bietet besonders Jugendlichen die Möglichkeit, sich intensiv mit Anne Franks Leben, den historischen Hintergründen des Nationalsozialismus und der Bedeutung demokratischer Werte auseinander zu setzen. Gerade in Zeiten mit zunehmendem Antisemitismus möchten wir mit dieser Ausstellung ein deutliches Zeichen für Demokratiebildung, Toleranz und Zivilcourage setzen.

Die Ausstellung richtet sich vor allen an Herner Schulklassen und Jugendgruppen. Daneben gibt es die Möglichkeit, die Ausstellung zwischen dem 12. Februar und 3. März 2026 dienstags und freitags zwischen 15 und 19 Uhr sowie sonntags zwischen 11 und 16 Uhr zu besuchen.

Für Schulklassen kann eine Terminbuchung ab dem 12. Januar 2026 hier vorgenommen werden.

Weiterwirken – Frauen im Widerstand - (Vorstellung des Kunstprojekts)
12. Februar 2026,
18 bis 21 Uhr
Fritz Bauer Forum
Feldmark 107, 44803 Bochum
https://fritz-bauer-forum.de/
Verlegung zweier Stolpersteine
17. Februar 2026,
15 Uhr
Bahnhofstraße 27-29 (Ecke Behrensstraße), 44623 Herne
Am 17. Februar 2026 werden zwei Stolpersteine in Erinnerung an Frieda und Sally Neugarten verlegt. Sie waren Eigentümer des renommiertesten Textilhandelsgeschäft der Stadt. Am 1. März 1943 wurde das Ehepaar in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert und dort ermordet.
Besuch der Synagoge
24. Februar 2026
17 bis 18:30 Uhr
Bitte bringen Sie ein Ausweisdokument mit; Männer müssen eine Kopfbedeckung tragen
Erich Mendel Platz 1, 44791 Bochum
Anmeldung an: katrin.roettsches@herne.de
Erzählung der Holocaust-Überlebenden Hanneke Schmitz
27. Februar 2026
16 bis 17.30 Uhr
Haranni-Gymnasium
Hermann-Löns-Str. 58, 44623 Herne
Anmeldung an: katrin.roettsches@herne.de
Ausstellung: Abgestempelt – Judenfeindliche Postkarten
5. März 2026
18 bis 19:30 Uhr
Ausstellungseröffnung
Fritz Bauer Forum
Feldmark 107, 44803 Bochum
https://fritz-bauer-forum.de/

Zum Rahmenprogramm als PDF-Dokument (PDF, 549 KB) .

Der Besuch der Ausstellung wird ab Jahrgangsstufe 10 empfohlen. Für den Besuch der Ausstellung sind zwei Stunden vor Ort einzuplanen. Pro Ausstellungstag stehen drei Timeslots à 30 Personen zur Verfügung: jeweils von 8 bis 10 Uhr, 10.30 bis 12.30 Uhr und 13 bis 15 Uhr

Für die Terminbuchung nutzen die Herner Schulen bitte den Link, den sie vom Bildungsbüro zur Verfügung gestellt bekommen haben. Schulen, die möglicherweise keinen Link erhalten haben oder bei denen es technische Probleme bei der Anmeldung gibt, setzen sich bitte mit Jasmin Schwanenberg ( jasmin.schwanenberg@herne.de ) in Verbindung.

  • Impressionen von der Anne-Frank-Ausstellung. Foto: Anne Frank Zentrum/ Mandy Kloetzer
  • Impressionen von der Anne-Frank-Ausstellung. Foto: Anne Frank Zentrum/ Mandy Kloetzer
  • Impressionen von der Anne-Frank-Ausstellung. Foto: Anne Frank Zentrum/ Mandy Kloetzer
Anne Frank Ausstellung
2026-01-30