Eine Wanderausstellung des LWL Museumsamtes für Westfalen in Kooperation mit dem LWL-Medienzentrum für Westfalen und dem LWL-Freilichtmuseum Hagen
Zur Eröffnung der Ausstellung laden wir herzlich ein!
Begrüßung
Dr. Oliver Doetzer-Berweger, Direktor des Emschertal-Museums
Einführung in die Ausstellung
Lennart Nickel & Tuula Kainulainen
Ausstellungsmacher:innen
LWL-Freilichtmuseum Hagen
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Was zeichnet das Handwerk in Westfalen heute aus? Welchen Einfluss haben Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Digitalisierung, Globalisierung, Inklusion und Integration auf den Berufsalltag von Menschen im Handwerk? Welche Verantwortung übernehmen heutige Handwerksbetriebe?
Die Fotoausstellung Mission Machen. Neue Perspektiven auf das westfälische Handwerk geht diesen Fragen nach, indem sie die Arbeit in westfälischen Handwerksbetrieben individuell im Bild präsentiert.
Die Fotografin Tuula Kainulainen vom LWL-Medienzentrum für Westfalen hat dafür den Arbeitsalltag von 25 Betrieben begleitet und dokumentiert. Die Fotografien vermitteln einen persönlichen Einblick in Alltagssituationen westfälischer Handwerkerinnen und Handwerker, die sich aufgeschlossen, erfinderisch und engagiert zeigen.
An jedem zweiten Sonntag im Monat führt ein kostenfreier Rundgang durch das Schloss Strünkede in die Dauerausstellung oder in eine der Sonderausstellungen.
Das Schloss zeigt mit seinen umfangreichen Sammlungen die Geschichte der Stadt Herne und des Ruhrgebiets von den urgeschichtlichen Anfängen bis zu Beginn der Industrialisierung.
Beim Rundgang „Strünkede. Das Haus, seine Geschichte, seine Menschen“ haben die Besuchenden die Möglichkeit, das Gebäude, seine Vergangenheit und seine Sammlungen näher kennen zu lernen.
Aus diesem Anlass ist der Eintritt in das Schloss Strünkede und in das Heimatmuseum Unser Fritz am 8. Februar 2026 von 15 bis 17 Uhr frei.
Das Emschertal-Museum gehört zu den RuhrKunstMuseen und wir bieten euch Kunst und Kreativität auch zum Mitmachen: Am zweiten und vierten Donnerstag im Monat erstellen Kinder ab sechs Jahren in der Malstube mit Ton, Wachs- und Pastellkreiden, Aquarell und vieles mehr eigene Kunstwerke.
Alle Kinder, die gerne malen und basteln, sind herzlich eingeladen, mit uns kreativ zu sein!
Informativ, unterhaltsam und anregend präsentiert sich an festgelegten Samstagnachmittagen die „Schlossakademie“, wo in geselliger Runde Bilder betrachtet und besprochen werden.
In bunten Seminarreihen stellt die Kunsthistorikerin Dr. Birgit Poppe ausgewählte Bilder aus unterschiedlichen Epochen vor.
Im zweiten Seminar am 14. Februar 2026 lernen wir das Leben und Werk von August Macke näher kennen.
August Macke (1887-1914) zählt zu den Rheinischen Expressionisten und war zeitweise ebenfalls „Blauer Reiter“. Sein kurzes Leben – er fiel bereits 1914 im Ersten Weltkrieg – widmete er seiner außergewöhnlichen Malerei, Grafik und dem Kunsthandwerk. Macke suchte stets nach Harmonien und verwandelte reine Farbtöne in leuchtende Bildmuster. Sein buntes, abstrahiertes Werk umfasst Landschafts- und Gartenbilder, Spaziergänger in Parks, dazu viele Porträts. Mit seinen sinnlichen Werken gilt er als „Malerpoet“.
Kunsthistorische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Wir gehen auch 2026 im Schloss Strünkede, in der Städtischen Galerie und im Heimatmuseum Unser Fritz auf eine kreative Entdeckungsreise. Neue Materialien und Techniken sind genauso dabei wie Altbewährtes – von Farbe und Filz über Holz, Kreiden, Kleister, Mosaik, Ton bis zu unterschiedlichstem Upcyclingmaterial ist alles dabei. Eigene Ideen sind willkommen!
Mindestens einmal im Monat (in der Regel am 3. Samstag) sind die ARTisten aktiv und freuen sich auf bekannte und neue Gesichter.
Ihr könnt an einem oder auch mehreren Workshops teilnehmen!
Am vierten Sonntag im Monat bietet das Emschertal-Museum Herne im Heimatmuseum Unser Fritz eine Sonderführung zu verschiedenen Ausstellungsbereichen an.
Im Februar wird im historischen Klassenzimmer nochmal die „Schulbank gedrückt“. Die Besuchenden erfahren, wie die Schulkinder in wilhelminischer Zeit unterrichtet wurden. Wer mag, darf gerne versuchen, auf einer Schiefertafel zu schreiben.
Das Mobiliar und die Exponate stemmen aus dem ehemaligen Schulmuseum in Bochum und sind dem Emschertal-Museum als Dauerleihgabe von der Stadt Bochum überlassen worden.