An jedem zweiten Sonntag im Monat führt ein kostenfreier Rundgang durch das Schloss Strünkede in die Dauerausstellung oder in eine der Sonderausstellungen.
Aus diesem Anlass ist der Eintritt in die Häuser des Museums am 08.03.2026 von 15-17 Uhr frei.
Im März begeben wir uns „Auf Frauenwege“. Aus weiblichem Blickwinkel hinter die Fassade der Exponate zu schauen, die weibliche Komponente an den Gegenständen zu entdecken und sie nach ihrer Bedeutung für Frauen, für deren Leben und Arbeiten zu befragen: darum geht es bei diesem Rundgang durch das Schloss Strünkede.
Im Rahmen der Herner Frauenwoche.
Paula Modersohn-Becker (1876-1907) lebte für eine Frau um 1900 ein ungewöhnlich eigenständiges Leben, denn sie verwirklichte kühn ihren Traum, Malerin zu werden. Im September 1898 zog sie in die Künstlerkolonie Worpswede bei Bremen, einem kleinen Bauerndorf am Rande des Teufelsmoors, wo neben Fritz Mackensen, Heinrich Vogeler und ihrem späteren Ehemann Otto Modersohn auch einige Frauen künstlerisch tätig waren und sich vom einfachen ländlichen Leben neue Impulse versprachen. Paula Modersohn-Becker gestaltete in naturalistischem Stil poetische Stimmungslandschaften und Darstellungen von Frauen und Kindern. Doch während mehrerer Paris-Aufenthalte emanzipierte sie sich und entdeckte in ihren farbkräftigen Bildern einen eigenen Zugang zum Expressionismus.
Im Rahmen der Herner Frauenwoche
Das Emschertal-Museum gehört zu den RuhrKunstMuseen und wir bieten euch Kunst und Kreativität auch zum Mitmachen: Am zweiten und vierten Donnerstag im Monat erstellen Kinder ab sechs Jahren in der Malstube mit Ton, Wachs- und Pastellkreiden, Aquarell und vieles mehr eigene Kunstwerke.
Alle Kinder, die gerne malen und basteln, sind herzlich eingeladen, mit uns kreativ zu sein!
Informativ, unterhaltsam und anregend präsentiert sich an festgelegten Samstagnachmittagen die „Schlossakademie“, wo in geselliger Runde Bilder betrachtet und besprochen werden.
In bunten Seminarreihen stellt die Kunsthistorikerin Dr. Birgit Poppe ausgewählte Bilder aus unterschiedlichen Epochen vor.
Im dritten und letzten Teil der Seminarreihe am 14. März 2026 lernen wir das Leben und Werk von Wassily Kandinsky näher kennen.
Der russische Künstler Wassily Kandinsky (1866-1944) war ein kreatives Genie und ein charismatischer Pädagoge, der zuerst in expressionistischem Stil malte, ehe er zur Abstraktion fand, wo die Farben Rot, Gelb, Blau und geometrische Grundformen im Mittelpunkt standen. Mit der Gründung der Künstlergruppe „Blauer Reiter“ wurde Kandinsky berühmt, später lehrte er in Weimar und Dessau am Staatlichen Bauhaus. Er verbildlichte in der Malerei „Klänge“ und entwickelte faszinierende künstlerische Theorien.
Kunsthistorische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Ein Angebot für Menschen mit Demenz, kognitiver oder psychischer Beeinträchtigung.
Wir laden Menschen mit Demenz, kognitiven oder psychischen Einschränkungen und ihre Begleitpersonen ein, gemeinsam einen schönen Moment im Schloss zu erleben. Nach einem Kaffeetrinken zur Einstimmung begleiten wir Sie auf einem gemütlichen Rundgang und entdecken mit Ihnen, was die Aufmerksamkeit so auf sich zieht. Lernen Sie die ehemaligen Bewohner*innen des Schosses kennen und öffnen Sie mit uns die Schatztruhe der Familie Strünkede.
Im Rahmen der 38. Herner Gesundheitswoche.
Wir gehen auch 2026 im Schloss Strünkede, in der Städtischen Galerie und im Heimatmuseum Unser Fritz auf eine kreative Entdeckungsreise. Neue Materialien und Techniken sind genauso dabei wie Altbewährtes – von Farbe und Filz über Holz, Kreiden, Kleister, Mosaik, Ton bis zu unterschiedlichstem Upcyclingmaterial ist alles dabei. Eigene Ideen sind willkommen!
Mindestens einmal im Monat (in der Regel am 3. Samstag) sind die ARTisten aktiv und freuen sich auf bekannte und neue Gesichter.
Ihr könnt an einem oder auch mehreren Workshops teilnehmen!
Am vierten Sonntag im Monat bietet das Emschertal-Museum Herne im Heimatmuseum Unser Fritz eine Sonderführung zu verschiedenen Ausstellungsbereichen an.
Die Führung „Herzkammer“ führt durch die Dauerausstellung im Heimatmuseum Unser Fritz. Sie erklärt die Stadtgeschichte von Herne und Wanne-Eickel von etwa 1890 bis 1980 und die soziale Alltagsgeschichte der Menschen, die in den beiden Bergarbeiterstädten gelebt haben und leben.
Der Rundgang führt durch einen nachgebauten Bergbaustollen, vorbei an einer Kneipe mit massivem Rückbuffet und dem beliebten Mobiliar im Gelsenkirchener Barock. Die Drogerie Kleffmann ist begehbar und beeindruckt mit ihrer Jugendstil-Inneneinrichtung.