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Veranstaltungen im Schloss

Schloss Strünkede

Das Emschertal-Museum der Stadt Herne bietet am zweiten Sonntag im Monat kostenfreie Führungen durch eines seiner Häuser an. Dann haben die Besucher:innen die Möglichkeit, die Häuser, deren Geschichte und ihre Sammlungen näher kennen zu lernen.

Beginn ist jeweils um 15 Uhr.
Die Teilnahme ist entgeltfrei.
Der Eintritt ist an dem zweiten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr frei.

Sonntag, 9. Oktober
"Schloss Strünkede. Das Haus, seine Geschichte, seine Menschen"
Rundgang durch Schloss Strünkede

Sonntag, 13. November
"RE:START - Herner Zukunftsvisionen" - Studierende der Bauhaus-Universität Weimar zeigen architektonische Zukunftspositionen in Herne
Führung durch die Sonderausstellung im Schloss Strünkede

Sonntag, 11. Dezember
"Barocke Zeiten"
Freuen Sie sich auf einen spannenden Einblick in eine vergangene glamouröse und prägende Epoche, mit einem kritischen Blick auch auf das bäuerliche Dasein zu diesen Zeiten. Standesgemäß führt Sie zu dieser Führung Ulrich Thimm in barocker Kleidung durch das Schloss. Wer von den Besucher:innen mag, legt auch selbst einen unserer edlen Spitzenkragen um.

Der Förderverein "Freunde des Emschertal-Museums" lädt ein:

Mit flottem Charleston und kessem Bubikopf - so unkonventionell und experimentierfreudig präsentierten sich die "wilden Zwanziger". Die Zeit der Weimarer Republik war allerdings auch eine widersprüchliche Epoche zwischen Glanz und Elend. Dies spiegelt sich in vielen Kunstwerken mal ungezügelt leidenschaftlich und expressiv oder kühl und analytisch. Die Maler bzw. Malerinnen der "Neuen Sachlichkeit" wollten ihre Welt nicht einfach nur abbilden, sondern auch kritisch oder ironisch kommentieren. Anhand vieler Bildbeispiele von Christian Schad, Conrad Felixmüller, Otto Dix, Lotte Laserstein und vielen anderen nähern wir uns dieser legendären Zeit an, die uns seit 100 Jahren fasziniert.

Donnerstag, 20. Oktober 2022, 19 Uhr
Referentin: Dr. Birgit Poppe
Eintritt frei
Emschertal-Museum Schloss Strünkede - Karl-Brandt-Weg 5 - 44629 Herne
Eine Veranstaltung des Fördervereins "Freunde des Emschertal-Museums Herne"

Leben, Werk und Schicksal jüdischer Künstlerinnen im 20. Jahrhundert in Deutschland

München bis Frankfurt Samstag, 22. Oktober, 14:30 bis 17 Uhr

Wer kennt heute noch die Namen und die Werke jüdischer Künstlerinnen, die Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts noch erfolgreich in Deutschland tätig waren? Abrupt wurde den künstlerischen Karrieren dieser kreativen Frauen im Nationalsozialismus ein Ende gesetzt: Sie wurden verfemt, verfolgt, vertrieben und sogar umgebracht, ihre Werke vernichtet oder sie gelten als verschollen.

Diese bislang angesehenen und erfolgreichen Malerinnen, Grafikerinnen und Fotokünstlerinnen lebten in Großstädten wie Berlin, Hamburg, Frankfurt oder München und engagierten sich in ländlichen Malerkolonien – manchmal sogar beides, wie die Malerinnen, die den „Hiddenseer Künstlerinnenbund“ gründeten und später wie viele ihrer Kolleginnen im KZ starben. Einigen Künstlerinnen gelang es noch rechtzeitig, Deutschland zu verlassen und ins Ausland zu gehen, in andere Länder Europas oder sogar bis in die USA, um dort mal mehr, mal weniger glücklich zu werden.

In diesen beiden Veranstaltungen wollen wir gemeinsam dem Leben und Schicksal einiger dieser Künstlerinnen, unter anderem Julie Wolfthorn, Charlotte Salomon, Maria Luiko, Charlotte Jacobi, Lea Grundig und Lotte Laserstein, nachspüren. Es werden viele ihrer Werke vorgestellt, vor allem Gemälde, Grafiken und Fotografien, denn diese Frauen sollen nicht vergessen werden!

Die Veranstaltungen können auch unabhängig voneinander einzeln besucht werden. Kunsthistorische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Teilnahme je 10 Euro, Mitglieder im Verein „Freunde des Emschertal-Museums“ ermäßigt 5 Euro
Anmeldung erforderlich 0 23 23 / 16 - 26 11 oder emschertal-museum@herne.de
Emschertal-Museum Schloss Strünkede – Karl-Brandt-Weg 5 – 44629 Herne

Im Rahmen der Ausstellung „Herner Zukunftsvisionen“ – Arbeiten der Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar anlässlich des Stadtjubiläums 125 Jahre Herne referiert die Kunsthistorikerin Dr. Birgit Poppe über das Schaffen von Frauen am Bauhaus, über die Schwierigkeiten ihrer Emanzipation und ihre künstlerische Entwicklung. Viele ambitionierte Gestalterinnen kamen seit 1919 an das Staatliche Bauhaus in Weimar, wo sich Kunst, Handwerk und Design miteinander verbanden, denn hier wurden gleichberechtigt auch Frauen zum Studium zugelassen. Doch die große weibliche Präsenz ließ die Männer am Bauhaus um den guten Ruf der Institution fürchten, weshalb sie schon bald strengere Auswahlkriterien für Studentinnen einführten, und manche Meister verweigerten den Frauen sogar die Aufnahme in ihre Werkstätten.

Daher ist das Bauhaus, das später in Dessau und dann noch kurz in Berlin weitergeführt wurde, bis heute vor allem mit männlichen Visionären wie Walter Gropius, Marcel Breuer, Wassily Kandinsky oder Paul Klee verknüpft, wohingegen die kreativen Frauen an der Kunstschule kaum noch bekannt sind. Dabei waren einige von ihnen dort nicht nur als Studentinnen, sondern auch als Meisterinnen und Lehrerinnen tätig, als Textilkünstlerinnen, Fotografinnen und Möbeldesignerinnen. So prägte Gunta Stölzel die Weberei, Marianne Brandt die Metallwerkstatt und Dörte Helm die architektonische Innengestaltung.

Im Vortrag werden einige dieser Frauen, die am Bauhaus aktiv waren, sowie ihre Ideen, Arbeitsbedingungen und Erfolge vorstellt. Künstlerinnen wie Anni Albers, Lucia Maholy, Lilly Reich und viele andere spielten eine wichtige Rolle für die Entwicklung der modernen Kunst und sollen nicht vergessen sein.

Zum Einstimmung auf den Vortrag können die Besucher:innen gerne um 15 Uhr an einer Führung durch die Bauhaus-Ausstellung im Schloss Strünkede mit der Kunsthistorikerin Ulrike Most teilnehmen.

Samstag, 5. November 2022, 16 Uhr
Von Anni Albers bis Gunta Stölzl – Zur Rolle der Frauen am Bauhaus
Sonntag, 13. November 2022, 16 Uhr
Von Marianne Brandt bis Lilly Reich – Bauhäuslerinnen zwischen Handwerk und Kunst
Referentin: Dr. Birgit Poppe
Eintritt jeweils 5 Euro
Emschertal-Museum Schloss Strünkede – Karl-Brandt-Weg 5 – 44629 Herne
2022-09-30