Paula Modersohn-Becker (1876 bis 1907) lebte für eine Frau um 1900 ein ungewöhnlich eigenständiges Leben, denn sie verwirklichte kühn ihren Traum, Malerin zu werden. Das Emschertal-Museum bietet zum 150. Geburtstag der Künstlerin einen Vortrag an, am Dienstag, 10. März 2026, 15 Uhr, im Schloss Strünkede, Karl-Brandt-Weg 5. Der Eintritt kostet fünf Euro. Der Vortrag der Bochumer Kunsthistorikerin Dr. Birgit Poppe ist Teil der 33. Herner Frauenwoche.
Im September 1898 zog Modersohn-Becker in die Künstlerkolonie Worpswede bei Bremen, ein kleines Bauerndorf am Rande des Teufelsmoors, wo neben Fritz Mackensen, Heinrich Vogeler und ihrem späteren Ehemann Otto Modersohn auch einige Frauen künstlerisch tätig waren und sich vom einfachen ländlichen Leben neue Impulse versprachen. Paula Modersohn-Becker gestaltete in naturalistischem Stil poetische Stimmungslandschaften und Darstellungen von Frauen und Kindern. Während mehrerer Paris-Aufenthalte emanzipierte sie sich und entdeckte in ihren farbkräftigen Bildern einen eigenen Zugang zum Expressionismus. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 0 23 23 / 16 - 26 11 oder per E-Mail an emschertalmuseum@herne.de .