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Klimaschutz zum mitmachen!

Für den Klimaschutz kann jeder etwas tun, denn Klimaschutz fängt schon im Kleinen an. Energie sparen, nachhaltig leben, umweltbewusst und gemeinsam handeln.

Klimaschutz beginnt im Alltag. Jeder Verzicht auf unnötige CO2-Emissionen ist eine Investition in unsere eigene Zukunft. Die Beispiele sind vielfältig: Das Auto für kürzere Strecken stehen lassen und stattdessen mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr fahren. Bei dem Kauf von Haushaltsgeräten, Beleuchtung oder der Heizungstechnik auf eine energieeffiziente Technik achten und sich in der Nutzung möglichst energiesparend verhalten.

Klimatipps

Anbei finden Sie zahlreiche Klimatipps, die Sie perfekt in Ihren Alltag integrieren können.

Ein Bio-Siegel ist ein Güte- und Prüfsiegel, mit welchem Erzeugnisse aus ökologischem Landbau gekennzeichnet werden. Die Genehmigung zur Verwendung eines Siegels wird vom Herausgeber reglementiert und ist an die Einhaltung gewisser Standards und Auflagen geknüpft. Schonende Tierhaltung, sauberes Grundwasser, gesundes Obst und Gemüse ohne Pestizid-Rückstände und der Verzicht auf Gentechnik sind nur einige der Vorteile von Bio-Lebensmitteln.

Das deutsche Biosiegel (Sechseck) und das europäische Siegel (Blatt) kennzeichnen Lebensmittel, die diese Standards einhalten.

Die Richtlinien von Bio-Anbauverbänden übertreffen die EU-Standards deutlich.

Was bedeutet klimafreundliche Ernährung?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich klimafreundlich zu ernähren. Ein wichtiger Aspekt spielt die pflanzliche Ernährung. Je pflanzlicher wir uns ernähren, desto besser ist dies für das Klima und unsere Gesundheit. Dies liegt daran, dass bei der Produktion von Fleisch deutlich mehr Treibhausgasemissionen freigesetzt werden als bei der Produktion von pflanzlicher Nahrung. Gleiches gilt auch für den Flächen- und Wasserverbrauch, da nicht nur Flächen und Ressourcen für die Tiere selbst bereitgestellt werden müssen, sondern auch für die Produktion der Futtermittel. Neben dem ökologischen Effekt kann eine vorwiegend pflanzliche, ausgewogene Ernährung dazu beitragen individuelle Gesundheitsrisiken zu reduzieren. Die pflanzliche Ernährung, möglichst in Bioqualität, ist daher die klimafreundlichere Art und Weise, leckere Gerichte zuzubereiten. Frische und regionale Ware ist hierbei die beste Wahl, da lange Transportstrecken, die einen erhöhten CO2-Ausstoß verursachen, so vermieden werden.

Too Good To Go - „Zu gut zum Wegwerfen“ beschreibt die Vision in einer Welt ohne Verschwendung zu leben. Der Kerngedanke ist überschüssig produziertes Essen zu günstigen Preisen an den Verbraucher zu bringen. Hierzu gibt es eine App, mit der man sich für eine überschüssige Portion anmelden kann. Diese zahlt man online und geht kurz vor Ladenschluss in den Laden und holt sich seine Portion ab. Da nie vorausgesagt werden kann, was an dem Tag übrig bleibt, handelt es sich um eine Art „Wundertüte“.

Es entsteht eine Win-Win-Win-Situation: Leckeres Essen zum reduzierten Preis für die Kundschaft, weniger Verschwendung für die Betriebe und Ressourcenschonung für die Umwelt.

Ob Kleidung, Lebensmittel, Energie oder unsere Mobilität: In allen Lebensbereichen verbrauchen wir Ressourcen, die uns von der Natur zur Verfügung gestellt werden.

Der ökologische Fußabdruck gibt an, wie viele Hektar Wald, Weideland, Ackerland und Meeresfläche nötig sind, um die verbrauchten Ressourcen zu erneuern. Außerdem ermöglicht er den Vergleich der Auswirkungen unseres Konsums mit den derzeit zur Verfügung stehenden Ressourcen. Das Konsumverhalten der Weltbevölkerung verursacht momentan ein Defizit, das heißt wir benötigen 1,7 Erden um den Verbrauch an Ressourcen zu kompensieren.

Wie ökologisch sind Sie unterwegs? In welchen Bereichen können Sie eventuell Ihren Fußabdruck verkleinern und damit Gutes für die Umwelt tun? Berechnen Sie Ihren eigenen Fußabdruck unter www.fussabdruck.de .

Mit Ökostrom leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz, da dieser nur von regenerativen Quellen gespeist wird. Somit werden endliche Ressourcen wie Kohle und Gas bei der Produktion des Stromes nicht verwendet. Im Vordergrund stehen Wasser- und Windkraftanlagen, Biomassekraftwerke, Solarthermie und Photovoltaik sowie Umwelt- und Erdwärme.

Vergleichen Sie unterschiedliche Ökostrombieter miteinander .

Speziell für Herne haben die Stadtwerke Herne als lokaler Energieversorger den Stadtwerke Ökostrom Plus rausgebracht, welcher zu 100 Prozent Ökostrom enthält und in neue regenerative Anlagen in Herne investiert.

In Zeiten des Klimawandels gibt es für die Erzeugung von Strom und Wärme aus ökologischer Sicht eigentlich nur eine Option: die Nutzung regenerativer Energien, zum Beispiel die Kraft der Sonne. Durch die Nutzung von selbsterzeugtem Solarstrom lässt sich die jährliche Stromrechnung drastisch reduzieren. Doch nur die sorgfältige Planung unter Berücksichtigung der baulichen und klimatischen Gegebenheiten stellt sicher, dass die Erträge einer Photovoltaikanlage so hoch wie möglich ausfallen.

Vorteile einer Photovoltaikanlage:

  • CO2-Emmissionen werden reduziert, damit kann jeder seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
  • Die Sonne steht als unerschöpfliche Energiequelle zur Verfügung, kostet also nichts.
  • Fossile Brennstoffe wie Öl oder Kohle gehen zur Neige, damit steigen die Erzeugungskosten für Strom.

Der Regionalverband Ruhr hat ein Solarpotentialkataster erstellt, mit dem es möglich ist als erste Einschätzung gebäudescharfe Informationen zu Ihrer Dachfläche abzurufen.

Mit wenigen Klicks können Sie sich hier anzeigen lassen, ob die Dachfläche Ihres Hauses für die Installation einer Solaranlage grundsätzlich geeignet ist.

Beachten Sie auch die Förderung durch die Ausbauinitiative Solarmetropole Ruhr .

Jährlich produzieren wir 17,8 Millionen Tonnen Verpackungsmüll, was eine erschreckende Bilanz für unsere Umwelt darstellt.

Ein erfolgreicher Einkauf ohne Plastik ist gar nicht so schwer, es bedarf lediglich einer guten Vorbereitung. Gerade in Hofläden und auf dem Wochenmarkt gibt es zahlreiche unverpackte Lebensmittel. Mit diesen Tipps fällt Ihnen Ihr plastikfreier Einkauf leichter:

  1. Verzichten Sie auf Plastiktüten und nehmen Sie sich vorausschauend eine Stofftasche mit.
  2. Verwenden Sie wiederverwendbare Obst- und Gemüsenetze.
  3. Bringen Sie für Käse- und Wurstwaren eigene Aufbewahrungsboxen mit.
  4. Nutzen Sie Baumwollbeutel für Ihren Brot-Kauf beim Bäcker und sparen Sie Papiertüten.
  5. Falls möglich nutzen Sie wiederverwendbare Schraub- und Einmachgläser.

Aus vielen Gründen ist es sinnvoll, möglichst regional angebautes und daher saisonal verfügbares Gemüse und Obst zu verzehren. Es schmeckt besser und vermeidet unnötige Umweltbelastungen durch die Vermeidung weiter Transportwege. Was sich zunächst wie eine Einschränkung anhört, bietet letztendlich die Möglichkeit, die Vielfalt im Wechsel der Jahreszeiten wieder neu zu entdecken.

Zum Saisonkalender .

Strom sparen leicht gemacht: mit diesen einfachen Alltagstipps sparen Sie Strom und schützen somit das Klima.

  • Schaffen Sie sich stromsparende Geräte an. Kühlschrank, Computer und Waschmaschine reduzieren Ihre Stromkosten deutlich, wenn sie energieeffizient arbeiten.
  • Achten Sie beim Wasserkocher auf die Füllmenge und erhitzen Sie nur so viel Wasser wie Sie benötigen.
  • Kochen Sie mit Deckel und lassen Sie so keine Energie ungenutzt als Wasserdampf im wahrsten Sinne des Wortes verdampfen.
  • Lassen Sie Ihre Wäsche auf einem Wäscheständer trocknen, anstatt diese in den Wäschetrockner zu stecken.
  • Vermeiden Sie den Stand-By Modus und schalten Sie elektronische Geräte wenn Sie nicht benötigt werden ganz aus.
  • Nutzen Sie LED-Lampen und Energiesparlampen.

Tag für Tag verstopft Werbung die Briefkästen, im Durchschnitt kommen jährlich 35 Kilogramm Werbewurfsendungen pro Briefkasten zusammen. Ein Großteil der Werbung wird ungelesen weggeschmissen. In Deutschland werden alleine für die Werbung 2,7 Millionen Bäume gefällt und 460.000 Tonnen CO2 produziert. Hinzu kommt die Produktion des Plastiks, in das die meisten Werbungsflyer zusammengeschweißt werden.

Mit einem Aufkleber an Ihrem Briefkasten, dass Sie keinerlei Werbung oder kostenlose Flyer und Zeitungen erhalten möchten, können Sie dem ganzen Abhilfe schaffen und einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Jana Ermlich
Telefon: 0 23 23 / 16 - 38 08
E-Mail: jana.ermlich@herne.de

2020-08-26