Schloss Strünkede

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Schloss Strünkede

Schloss Strünkede ist ein Wasser·schloss.

Das Schloss ist von einem großen Teich und Wasser·gräben umgeben.

Die Wasser·gräben heissen auch Gräfte.

Schloss Strünkede gehört zum Emschertal-Museum .

Im Schloss gibt es

  • die Dauer·ausstellung Land und Leute
  • und wechselnde Sonder·ausstellungen.

Inhalt

Von der Burg zum Wasser·schloss

Schloss Strünkede ist sehr alt.

Am Anfang ist Schloss Strünkede eine Burg.

Die Burg wird im Jahr 1243 in einer Urkunde erwähnt.

Die Herren von Strünkede haben die Burg gebaut.

Die Herren von Strünkede sind Adelige.

Die Herren von Strünkede wohnen in der Burg.

Die Burg hat Türme und Wasser·gräben.

Deshalb können sich die Bewohner in der Burg gut verteidigen.

Im Jahr 1591 beginnt Jobst von Strünkede die Burg zu einem Schloss umzubauen.

Im Jahr 1664 beendet Gottfried von Strünkede den Umbau.

Gottfried ist der Enkel von Jobst.

Schloss Strünkede ist jetzt ein Wasser·schloss.

Wir nennen die damalige Zeit heute den frühen Barock.

Im Barock zeigen sich Üppigkeit und Pracht in der Kunst und Bau·kunst.

Deshalb nennen wir Schloss Strünkede auch ein früh·barockes Wasser·schloss.

Aber Schloss Strünkede verändert sich weiter.

Ungefähr im Jahr 1700 bekommt der süd·östliche Eck·turm eine neue Dach·haube.

Die Bewohner legen auch einen Schloss·garten an.

Der Schloss·garten ist groß und prachtvoll gestaltet.

Im Garten befindent sich Figuren aus alten Sagen.

Sagen sind Erzählungen aus frühen Zeiten.

Die Gestaltung von dem Garten nennt man auch französischen Barock.

Die Gestaltung von dem Garten zeigt:

Die Besitzer sind reich und mächtig.

Im Jahr 1742 stirbt Johann Conrad von Strünkede.

Damit endet die Haupt·linie von den Strünkedes.

Die Haupt·linie sind die direkten Söhne und Töchter von der Familie.

Das Schloss bleibt im Besitz von entfernteren Verwandten.

Im Jahr 1810 kommt das Schloss durch eine Heirat in den Besitz von der Familie von Forell.

Um das Jahr 1850 bekommt das Schloss seine heutige Form.

Das Schloss hat jetzt zwei Flügel.

Die Flügel sind die Seiten·teile von dem Gebäude.

1896 verkauft die Familie von Forell das Schloss.

Der neue Besitzer ist die Harpener Bergbau AG.

Die Familie von Forell zieht in eine neu gebaute Villa im Schloss·park um.

Eine Villa ist ein großes alleinstehendes Haus.

Heute befindet sich Städtische Galerie in der Villa im Schloss·park.

Der Friedhof von der Familie Forell liegt auch im Schloss·park.

Auf dem Friedhof befindet sich ein großer Obelisk.

Ein Obelisk ist ein Pfeiler aus Stein.

Das Schloss Strünkede ist inzwischen durch Berg·senkungen beschädigt worden.

Berg·senkungen nennt man das Absinken von dem Boden.

Berg·bau ist die Ursache von den Berg·senkungen.

Im Jahr 1900 verläßt die Familie von Forell Herne.

Die Forellstraße in der Nähe von dem Schloss erinnert an die Familie von Forell.

Das Schloss Strünkede wird in den folgenden Jahren genutzt als

  • Restaurant
  • Kranken·haus
  • Polizei·wache
  • Unterkunft für die Hitler-Jugend
  • Erholungs·heim für Kinder

Im Jahr 1944 kommt das Schloss in den Besitz von der Stadt Herne.

Die Stadt Herne läßt das Schloss wieder in Stand setzten.

Im Jahre 1948 kommen erste Sammlungen von dem Emschertal-Museum in das Schloss.

Heute hat das Emschertal-Museum 3 Standorte:

  • das Heimat·museum Unser Fritz in Wanne-Eickel
  • das Schloss Strünkede in Herne-Mitte
  • die Städtische Galerie im Schloss·park

Schloss Strünkede ist der größte von den 3 Standorten.

In Schloss Strünkede können Sie viele Ausstellungs·stücke besichtigen.

Die Ausstellungs·stücke stammen aus der Vergangenheit von Herne.

Die Ausstellungs·stücke stammen aus der Zeit von den Neandertalern bis heute.

Sie erfahren auch vieles über

  • die Geschichte von dem Schlosses
  • die Geschichte von der Familie von Strünkede.

Die Schloss·kapelle – Gottes·haus für Burg·bewohner

Eine Kapelle ist eine kleine Kirche.

Die Schloss·kapelle steht direkt gegenüber von Schloss Strünkede.

Die Schloss·kapelle ist das älteste Gebäude in Herne.

Im Jahr 1272 baut Bernd von Strünkede die Kapelle.

In der Bau·kunst ist es die Zeit von der Gotik.

In gotischen Gebäuden findet sich oft der Spitz·bogen.

Die Bewohner von der Burg Strünkede nutzen die Kapelle als Kirche.

Im 14. und 15. Jahrhundert wird die Kapelle umgebaut.

Die Kapelle bekommt dabei

  • ein Kreuz·rippen·gewölbe
  • mittelalterliche Wand·malereien
  • einen spät·gotischen Eingang auf der Süd·seite.

Die Form von der Kapelle bleibt bis heute erhalten.

Die Wand·malereien sind als Reste erhalten.

Im Jahr 1529 wird Jobst von Strünkede in der Kapelle begraben.

Jobst von Strünkede wird auch "der tolle Jobst" genannt.

Im Jahr 1535 wird Reynar in der Kapelle begraben.

Reynar ist der Vater von Jobst von Strünkede.

Margaretha von Asbeck ist die Frau von Jobst von Strünkede.

Die Grab·platte von Margaretha von Asbeck befindet sich auch in der Kapelle.

Eine Grab·platte ist ein Grab·stein.

Im Jahr 1561 geht die Kapelle von der katholischen Kirche an die protestantische Kirche über.

In Deutschland ist jetzt die Zeit von der Reformation.

In der Zeit von der Reformation spaltet sich die protestantische Kirche von der katholischen Kirche ab.

In Deutschland gibt es viel Bewegung in der Religion.

In den Jahren zwischen 1800 bis 1900 verkommt die schöne Kapelle immer mehr.

Zuletzt wird die Kapelle als Stall und Scheune genutzt.

Nach 1970 kommt die Kapelle in den Besitz von der Stadt Herne.

Die Stadt Herne restauriert die Kapelle mit viel Aufwand.

Restaurieren bedeutet reparieren oder wieder·herstellen.

Im Chor von der Kapelle sind noch Spuren von dem ganz alten Gebäude vorhanden.

Der Chor ist der Bereich mit dem Altar.

Heute finden in der Kapelle Konzerte und Gottes·dienste statt.

In der Kapelle finden auch kirchliche Trauungen statt.

Sie können die Kapelle besichtigen.

Aber Sie müssen vorher einen Termin vereinbaren.

Kontakt

Schloss Strünkede
Karl-Brandt-Weg 5
44629 Herne
Telefon: 0 23 23 / 16 - 10 72 oder 0 23 23 / 16 - 26 11
E-Mail: emschertal-museum@herne.de

Sie können mit Bus und U-Bahn kommen:
U 35, Bus-Linien SB 20 und 362
Haltestelle Schloss Strünkede

Sie können mit dem Auto kommen:
BAB 42, Anschluss·stelle Herne-Baukau

Routen·planer

Fahr·plan·auskunft

Öffnungs·zeiten und Preise

Dienstag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr
Samstag von 14 bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertag von 11 bis 17 Uhr durchgehend geöffnet.

Das Erd·geschoss und das Unter·geschoss sind barrierefrei!

Eintritt für die Dauer·ausstellung und die Sonder·ausstellung:
Erwachsene 2,50 Euro
während einer Sonder·ausstellung 3,50 Euro
Kinder oder Jugendliche (6 bis 17 Jahre) und Schüler 50 Cent

Führungen und Vorträge

Vielleicht möchten Sie das Schloss Strünkede kennenlernen.

Und Sie möchten die Ausstellungen im Schloss kennenlernen.

Dann können Sie als Gruppe an einer Führung teilnehmen.

Es gibt Führungen mit verschiedenen Themen.

Die Führungen dauern 60 Minuten.

Bis zu 20 Personen können an den Führungen teilnehmen.

Kosten:
70 Euro an Werk·tagen während der Öffnungs·zeiten
90 Euro außerhalb von den Öffnungs·zeiten, an Wochen·enden und Feier·tagen)

Die Themen von den Führungen


Schloss Strünkede - Ein Gang durch das Haus und die Geschichte von dem Haus

Im Schloss Strünkede ist ein Teil von dem Emschertal-Museum.

Im Emschertal-Museum finden Sie nicht

  • die Mona Lisa
  • Dinosaurier

Aber: Sie finden viel zur Geschichte von der Stadt Herne und dem Ruhrgebiet.

Die Sammlungen im Museum zeigen die Geschichte von der Stein·zeit bis zur Gegenwart.

Das Schloss hat auch eine lange Geschichte.

Das Schloss ist als Burg im Hoch·mittel·alter gebaut worden.

Das Hoch·mittel·alter ist die Zeit von 1050 bis 1250 gewesen.

Im Barock ist die Burg zum Schloss umgebaut worden.

Das Barock ist die Zeit von 1575 bis 1770 gewesen.

Die Formen vom Barock sind am Schloss heute noch sehr deutlich.

Bei der Führung kommen Sie vom Keller bis zum Dach durch das Schloss.

Sie sehen dabei

  • Arbeits·geräte von Bauern
  • Möbel aus der Zeit von dem Biedermeier
    Das Biedermeier ist die Zeit von 1815 bis 1848 gewesen.
  • Skelette von Tieren aus der Eis·zeit
    Die letzte Eis·zeit ist vor 12.000 Jahren gewesen.
  • Poesie·alben
  • kunst·volle Gläser
  • Ritter·rüstungen
  • zarte Fächer.

Vielleicht möchten Sie noch mehr sehen.

Dann können Sie die beiden anderen Häuser von dem Emschertal-Museum besuchen.

Die Städtische Galerie ist gegenüber dem Schloss.

In der Galerie sehen Sie Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst.

Zeitgenössische Kunst ist Kunst aus der heutigen Zeit.

Das Heimat- und Natur·kunde-Museum ist in Wanne-Eickel im Stadt·teil Unser Fritz.

Im Heimat- und Natur·kunde-Museum sehen Sie

  • Dinge aus der Berg·bau·geschichte
  • Dinge aus der Bäckerei·geschichte
  • Schienen·fahrzeuge
    Zum Beispiel: eine Lokomotive.
  • eine Jugend·stil·drogerie
    der Jugend·stil ist in der Kunst die Zeit um das Jahr 1900 gewesen
  • eine große Sammlung von alten Öfen.


"Heil Dir, Du trautes Paar" - Hochzeitliches (nicht nur) für Hochzeits·gesellschaften

Bei dieser Führung geht es um das Thema "Hochzeit".

Sie bekommen Antworten auf die Fragen:

  • Warum ist ein Kessel·haken am Kamin für eine bäuerliche Braut wichtig gewesen?
  • Wie haben die Bauern im Dorf Herne ihre Hochzeiten gefeiert?
  • Weshalb verbot die Obrigkeit die beliebten Gebe·hochzeiten?
    Obrigkeit hat man früher die von der Regierung genannt.
  • Warum hat die Braut Berta so lange warten müssen?
    Die Braut Berta hat ihren Bräutigam Hermann erst 1882 heiraten können.

Sie hören unterhaltsame Geschichten über das Heiraten im Wandel von der Zeit.

Sie hören auch die Glocke von der St.-Dionysius-Kirche.

Die St.-Dionysius-Kirche ist früher in Herne gewesen.

Die Glocke von der Kirche ist im Jahr 1750 hergestellt worden.


"mons propinquus" und "castrum strunkethe" - Streifzug durch die Burg Strünkede im Mittel·alter

"mons propinquus" und "castrum strunkethe" sind Ausdrücke in lateinischer Sprache.

Latein ist eine alte Sprache.

Im Mittel·alter haben einige Leute Latein gesprochen.

Im Mittel·alter haben einige Leute auch Burgen gebaut.

Das Mittel·alter ist ungefähr die Zeit von 500 bist 1500 gewesen.

"mons propinquus" heißt auf Deutsch "Berg in der Nähe".

"castrum strunkethe" heißt auf Deutsch "Burg Strünkede".

Bei dieser Führung steht die Burg Strünkede im Mittel·punkt.

Die Burg Strünkede gibt es heute nicht mehr.

Aus der Burg Strünkede ist das Schloss Strünkede entstanden.

Die Burg Strünkede ist damals eine von den größten Burgen in der Grafschaft Kleve gewesen.

Herne hat damals zur Grafschaft Kleve gehört.

Sie erfahren bei der Führung:

Was ist im Mittel·alter in und um Strünkede passiert?

Wie hat die Burg ausgesehen?

Welche Gebäude hat es noch gegeben?
Zum Beispiel: Die Schloss·kapelle und die Mühle.

Wie haben die Verteidigungs·anlagen ausgesehen?

Bei gutem Wetter können Sie auch den Schloss·park besichtigen.

Sie sehen sich Ausstellungs·stücke und alte Schrift·stücke an.

Sie lernen auch wichtige Personen aus der damaligen Zeit kennen.

Zum Beispiel:

  • die kluge Margaretha
  • den tollen Jobst
  • die fromme Sybilla
  • den renitenten Reynar


Auf Frauen·wegen durch das Schloss Strünkede - Von Bäuerinnen, Adels·damen und Bürgerinnen

Bei dieser Führung durch das Schloss Strünkede stehen die Frauen im Mittel·punkt.

Sie betrachten die Ausstellungs·stücke aus einem weiblichem Blick·winkel.

Sie erfahren:

Welche Bedeutung haben die Ausstellungs·stücke gehabt

  • für Frauen
  • für das Leben von den Frauen
  • für die Arbeit von den Frauen

Sie sehen:

  • Schlüssel
  • Aussteuer·koffer
  • Schmuck
  • Näh·tischchen
  • Brau·kessel
  • Worfel·wannen und Hale
  • Poesie·alben
  • Fächer
  • Braut·kleider
  • Grab·steine

Sie erfahren viel über die Frauen und ihr Leben in der damaligen Zeit.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich spätestens drei Wochen vor dem gewünschten Termin an.
Telefon: 0 23 23 / 16 - 26 11

Rundgänge für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

Demenz ist eine Krankheit.

Die Kranken verlieren mit der Zeit ihre geistigen Fähigkeiten.

Zum Beispiel: Die Erinnerung.

Trotzdem haben die Kranken Freude an der Kunst.

Deshalb bieten wir einen Rundgang für Demenz·kranke an.

Angehörige können auch an dem Rundgang teilnehmen.

Oder Begleitpersonen.

Sie können bei dem Rundgang Schloss Strünkede entdecken.

Sie finden weitere Informationen zum Rundgang in diesem Flyer (PDF, 662 KB) .

Leider gibt es den Flyer nur in schwerer Sprache.

Der Rundgang kostet pro Person 5 Euro für:

  • Eintritt
  • Kaffee und Gebäck

Emschertal-Museum Schloss Strünkede
Karl-Brandt-Weg 5
44629 Herne

Sie bekommen Beratung unter der Telefon·nummer 0 23 23 / 16 - 23 88.

Sie können sich dort auch anmelden.

Oder Sie melden sich unter der Telefon·nummer 0 23 23 / 16 - 26 11 an.

Heiraten in Strünkede

Sie wünschen sich vielleicht:

Ihre Hochzeit soll ein besonderes und stimmungs·volles Ereignis sein.

Ihre Hochzeit soll an einem einen außergewöhnlichen Ort stattfinden.

Dann heiraten Sie in Strünkede:

Sie können kirchlich in der Schloss·kapelle heiraten.

Das kostet 180 Euro.

Sie können standes·amtlich im Kamin·zimmer von dem Schloss Strünkede heiraten.

Das kostet 75 Euro zusätzlich.

Das geht aber nur an bestimmten Tagen.

Bitte fragen Sie im Standes·amt von dem Fach·bereich Bürger·dienste nach.

Telefon: 0 23 23 / 16 - 24 40

Sie bekommen im Standes·amt weitere Auskünfte.

Sie können sich im Standes·amt anmelden.


Es gibt auch eine Führung zum Thema "Heirat vom Mittel·alter bis zur Neu·zeit".

Sie können nach der Trauung mit Ihrer Hochzeits·gesellschaft an der Führung teil·nehmen.

Die Führung findet im Schloss Strünkede statt.

Die Führung dauert ungefähr 30 Minuten.

Sie sehen

  • Hochzeits·tassen
  • Braut·kleider
  • Verlobungs·geschenke

aus vergangenen Zeiten.

Sie können eine Hochzeits·glocke läuten.

Sie erfahren viel über die Hochzeits·bräuche in alter Zeit.

Die Führung kostet während der Öffnungs·zeiten 70 Euro.

Die Führung kostet außerhalb der Öffnungs·zeiten, an Wochen·enden und Feier·tagen 90 Euro.

Kontakt:
Martina Stange
Telefon: 0 23 23 / 16 - 26 11

Claudia Langner
Telefon: 0 23 23 / 16 - 10 75