Informationen zum Coronavirus

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Aktuell, Stand 29. März 2020, sind insgesamt 55 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. 14 davon gelten wieder als genesen.

Die Stadt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, das Kontaktverbot des Landes unbedingt einzuhalten. Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) kontrolliert die Einhaltung des Kontaktverbotes. Die Kita-, OGS- und Musikschulbeiträge werden für den Monat April ausgesetzt. Die Stadt informiert über eine kostenlose Hotline und hat ein Covid-19-Diagnosezentrum eingerichtet. Die Familien- und Schulberatungsstelle steht Eltern und Familien zur Seite und bietet telefonische Beratung an. Die Herner Sparkasse hat ein „Sparkassen-Kompetenzcenter Herner Wirtschaft“ eingerichtet. Auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WfG) berät und informiert Firmen. Ein mehrsprachiger Hygieneaufklärungsflyer wird im Stadtgebiet verteilt. Kitas und Schulen sind bis zum 19. April geschlossen.

Hier finden sie viele Informationen zu den Maßnahmen der NRW-Landesregierung und Informationen der Bundesregierung

Mehrsprachiger Info-Flyer (PDF, 677 KB)


Nach den Infoseiten finden Sie einen Überblick über die Entwicklung in Herne:

Covid-19: 55 Infizierte, 14 davon genesen (29. März 2020)

Covid-19: Insgesamt 51 Fälle in Herne (28. März 2020)

Stadt Herne gibt Masken an Pflegeeinrichtungen weiter (27. März 2020)

Sparkasse unterstützt Wirtschaft und Menschen in Herne (27. März 2020)

42 Infizierte in Herne (26. März 2020)

Fragen zum Musikschul-Entgelt (26. März 2020)

Stadt Herne setzt Kita-, OGS- und Musikschulbeiträge aus (25. März 2020)

Politische Gremien tagen eingeschränkt (24. März 2020)

Informationen aus der Stadtbibliothek (23. März 2020)

Steuerpolitische Unterstützung für Unternehrmen (23. März 2020)

Inzwischen 27 Covid-19-Infektionen bestätigt (23. März 2020)

Keine weiteren Covid-19-Infektionen hinzugekommen (22. März 2020)

Covid-19: Weitere Fälle in Herne bestätigt (21. März 2020)

Nachbarn helfen Nachbarn (20. März 2020)

Covid-19: 16 bestätigte Fälle – Stadt kontrolliert am Wochenende Geschäftsschließungen (20. März 2020)

Keine weiteren Covid-19-Fälle - Verfügung regelt Details zu Geschäftsöffnungen (19. März 2020)

Covid-19: Neue Fälle – Einzelhandel wird per Erlass des Landes eingeschränkt (18. März 2020)

Covid-19: Keine neuen Fälle – Stadtverwaltung ergreift weitere Maßnahmen (17. März 2020)

Covid-19: Stadtverwaltung organisiert Serviceleistungen für Bürgerinnen und Bürger um – Keine weiteren Fälle (16. März 2020)

Covid-19: Drei weitere Fälle in Herne bestätigt / Alle öffentlichen Veranstaltungen untersagt (15. März 2020)

Covid-19: Fünfter Fall in Herne bestätigt (14. März 2020)

Covid-19: Bisher keine weiteren Fälle in Herne – Auch Herner Schulen geschlossen – Absage von städtischen Veranstaltungen (13. März 2020)

Veranstaltungen des Emschertal-Museums abgesagt (13. März 2020)

Städtische Veranstaltungen der Gesundheitswoche fallen aus (13. März 2020)

Logopädische Sprechstunde fällt aus (13. März 2020)

Covid-19: Bisher keine weiteren Fälle in Herne – Vorsorgliche Absage der Sportgala (12. März 2020)

Fachtagung „free as a bird 2020“ abgesagt (12. März 2020)

Infoabende für Eltern finden nicht statt (12. März 2020)

Vier Covid-19-Fälle in Herne bestätigt (11. März 2020)

Covid-19: Zwei konkrete Verdachtsfälle in Herne (10. März 2020)

Covid-19-Diagnosezentrum vor Inbetriebnahme (10. März 2020)

Konkrete Pläne für Corona-Diagnosezentrum (6. März 2020)

Service-Telefon zum Coronavirus (2. März 2020)

Enge Vernetzung zum Coronavirus (27. Februar 2020)

Informationen zum Coronavirus (26. Februar 2020)

Landesregierung beschließt weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie. Zu den Maßnahmen der Landesregierung .

Information des NRW-Bildungsministeriums:

Die Herner Schulen sind seit Montag, 16. März 2020, geschlossen. An den Herner Schulen findet ab Montag, 16. März 2020, einschließlich der Osterferien – bis zum 19. April 2020 – wie vom Land NRW beschlossen kein Unterricht statt. Die Schulen gewährleisten auch an Wochenenden und in den Osterferien dennoch ein Betreuungsangebot für Eltern von Kindern der Klassen 1 bis 6, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen, insbesondere im Gesundheitswesen, arbeiten.

Für Eltern oder Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende, die in Berufen im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind, gilt:
Sie können Ihr Kind, unabhängig von der beruflichen Situation des Partners oder anderen Elternteils in die Notbetreuung geben, sofern eine Betreuung durch diese nicht gewährleistet ist. Bitte gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber verantwortungsvoll damit um und bedenken immer, dass es sich um eine Notbetreuung handelt. Nehmen Sie diese bitte nur in Anspruch, wenn andere Lösungen ausgeschlossen sind. So tragen alle dazu bei, die sozialen Kontakte möglichst zu reduzieren.

Zudem ist es ab sofort unerheblich, ob Ihr Kind im normalen Schulbetrieb einen Platz im Ganztag hätte oder nicht. Für die Kinder von Krankenpflegern, Ärztinnen und all jenen, die zurzeit so dringend gebraucht werden, ist damit in jedem Fall eine Betreuung bis in den Nachmittag gewährleistet.

Das Formular zur Anmeldung , ist ausschließlich bei Ihrer Schulleitung abzugeben.


Auch die Kindertagesstätten in Herne sind von dem Beschluss des Landes betroffen und werden bis einschließlich der Osterferien geschlossen. Ein eingeschränktes Betreuungsangebot für Kinder von Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen, insbesondere im Gesundheitswesen, arbeiten wird aufgebaut. Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag, 17. März 2020, aus eigener Entscheidung ihre Kinder – falls nicht anders möglich – in die Kindertagesstätten schicken. Die Stadt Herne appelliert dennoch an die Eltern, eine häusliche Betreuung für die Kinder zu organisieren.

Hier gelangen Sie zur Übersicht der Schulen

Mitarbeitende der Stadt Herne beantworten allgemeine Fragen in der Zeit von montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 8 bis 16 Uhr und am Sonntag von 10 bis 14 Uhr unter folgenden Rufnummern:

0 800 / 16 12 000 (kostenfrei)
0 700 / 16 200 000 (6,3 Cent/30 Sekunden)

Die Stadt Herne bittet um Verständnis, dass hier keine medizinische Beratung stattfinden kann.

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat eine Coronavirus-Hotline unter der Telefonnummer 0211 - 9119 1001 geschaltet.

Sie erreichen das ServiceCenter der Landesregierung montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr.

Das Covid-19-Diagnosezentrum hat am Donnerstag, 12. März 2020, seinen Betrieb aufgenehmen.

Die Ärzte, die in der Einrichtung die Abstriche nehmen werden, stellen die beiden Krankenhausträger in Herne, die Evangelische Krankenhausgemeinschaft Herne - Castrop-Rauxel und die St. Elisabeth Gruppe, sowie die niedergelassene Ärzteschaft. Medizinisches Assistenzpersonal und Verwaltungskräfte kommen aus den Reihen der Stadt Herne. „Wir sind den Krankenhausbetreibern und den niedergelassenen Ärzten für ihre Unterstützung sehr dankbar. Der Umgang mit Covid-19 ist eine Aufgabe, der sich unsere ganze Stadtgesellschaft stellen muss. Das geschieht hier vorbildlich“, erklärt Stadtrat Johannes Chudziak.

Die Stadt Herne weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass es sich nicht um eine allgemeinzugängliche Einrichtung mit Praxisbetrieb handelt. Nur Personen, bei denen ein Arzt nach vorherigem Telefonat einen Test als erforderlich erachtet, werden vom städtischen Gesundheitsamt zur Probenentnahme einen Termin dort erhalten.

Für die Terminvergabe des Diagnosezentrums ist den Arztpraxen und Krankenhäusern eine Telefonnummer bekannt. Bei dieser Hotline können die Fachkräfte potenzielle Verdachtsfälle melden. Mitarbeitende des Gesundheitsamtes werden dann Kontakt zu den Personen aufnehmen, um einen Termin im Diagnosezentrum zu vereinbaren.

Falls jemand den Verdacht hat, dass er sich mit dem Virus infiziert haben könnte und die krankheitstypischen Symptome bei sich wahrnimmt, dann soll die Person sich zunächst telefonisch mit einem Arzt in Verbindung zu setzen und nicht unangemeldet eine Praxis oder ein Krankenhaus aufsuchen.

Falls Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben könnten und die krankheitstypischen Symptome haben, die für eine Infektion mit Corona sprechen könnten, dann melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Arzt. Aus diesem Gespräch ergibt sich das weitere Vorgehen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, nicht sofort und ohne Rücksprache in eine Arztpraxis oder in ein Krankenhaus zu gehen.

Warum müssen Kontaktpersonen 14 Tage in Quarantäne?

Eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Deutschland soll so weit wie möglich verhindert oder zumindest verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Personen, die Kontakt zu Menschen hatten, bei denen das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, möglichst lückenlos zu identifizieren und ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Zeit, die zwischen einer Ansteckung und dem Auftreten von Krankheitszeichen (14 Tage) liegt, in häuslicher Quarantäne zu beobachten. In dieser Zeit ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen täglich in Kontakt, um den Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Krankheitszeichen auftreten sollten. Gleichzeitig werden die Kontakte der Betroffenen auf ein Minimum reduziert, damit das Virus im Zweifelsfall nicht weiterverbreitet werden kann.

Für Kontaktpersonen legt das Gesundheitsamt im Einzelfall das konkrete Vorgehen fest. Zu den Empfehlungen kann gehören, zu Hause zu bleiben, Abstand zu anderen Personen zu halten sowie auf eine gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume zu achten und Haushaltsgegenstände wie beispielsweise Geschirr und Wäsche nicht mit anderen zu teilen, ohne diese Gegenstände zuvor wie üblich zu waschen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werden. Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden und die Wäsche sollte regelmäßig und gründlich wie üblich gewaschen werden. Das Einhalten der Regeln für richtiges Husten und Niesen, die Benutzung von Einwegtaschentüchern beim Naseputzen und regelmäßige Händehygiene sind wichtig, damit die Viren im Falle einer tatsächlichen Ansteckung nicht unnötig in der Umgebung verteilt werden.

Angehörige können die Kontaktperson im Alltag zum Bespiel durch Einkäufe unterstützen. Enger Körperkontakt sollte vermieden werden. Auch können sie helfen, indem sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume sorgen und auf regelmäßige Händehygiene achten. Oberflächen, mit der die betroffene Person in Berührung kommt, wie beispielsweise Tische oder Türklinken, sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden.

Quelle:
https://www.infektionsschutz.de/cv/coronavirus-sars-cov-2.html

Dazu gibt es noch folgendes Video:
https://www.youtube.com/watch?v=iO7FNB-InqM&list=PLRsi8mtTLFAyJaujkSHyH9NqZbgm3fcvy&index=17&t=0s

Steuerpolitische Unterstützungsmaßnahmen (Liquiditätshilfen) der Stadt Herne (PDF, 72 KB)

Informationen des Bundesfinanzministeriums .

Hinweise des NRW-Wirtschaftsministeriums .

Die IHK NRW informiert über Hilfsangebote .

Informationen der Agentur für Arbeit .


WFG bietet Infos sowie Hotline und beantwortet Fragen per E-Mail

Die Verbreitung des Corona-Virus bereitet zunehmend auch der Herner Wirtschaft Sorgen und bedroht inzwischen einige Branchen in ihrer Existenz. Die Wirtschaftsförderung (WFG) möchte bei der Informationsbeschaffung helfen und Unternehmen gebündelte, zielführende Informationen zur Bewältigung dieser Krise an die Hand geben.

Dabei liegt der Fokus auf Fragen und Problemen, die Selbstständi-ge und Unternehmen in Zusammenhang mit der Corona-Krise haben. Auf der Website www.wfg-herne.de hält die WFG Unter-nehmen regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden und bietet einen Überblick zu Anlaufstellen und Hotines.

Auch die WFG selbst hat eine Hotline geschaltet, die montags bis donnerstags zwischen 8 Uhr und 16 Uhr, freitags bis 13 Uhr, geschaltet ist: 02323 / 925 113. Für Unternehmen, die lieber per E-Mail Kontakt aufnehmen, gibt es eine spezielle E-Mail-Adresse: u-service@wfg-herne.de . Die Ratsuchenden werden gebeten, sich mit kurzer Benennung des Problems zu melden.

Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda: „Mittlerweile erreichen uns stündlich Hilferufe von Unternehmen, Freiberuflern und Selbstständigen. Daher haben wir beschlossen, bei der WFG sofort ein entsprechendes Beratungsangebot anzubieten.“

Holger Stoye, Chef der Witschaftsförderung, weiß, dass alle Unternehmensgrößen und -formen direkt oder indirekt betroffen sind: „Es gibt bereits erste Hilfestellungen, und Bund und Land arbeiten an weiteren Maßnahmepaketen. Unternehmen, die bei uns anrufen, werden informiert. Generell können sich alle Betriebe bei uns melden, um gemeinsam passende Lösungen strukturiert zu finden. Natürlich können wir bei der Vielzahl der Anfragen nicht immer sofort reagieren, aber es soll auch niemand verloren gehen. Wir wollen allen Herner Unternehmen zur Seite stehen und das Bestmögliche erarbeiten. Auch in Krisenzeiten sind wir ein zuverlässiger Ansprechpartner“, erklärt Holger Stoye.

Weitere Infos unter: www.wfg-herne.de

Was ein Virus ist, wie es sich verbreitet und was man dagegen tun kann, erläutert nun auch ein Text in Leichter Sprache. Unterstützt durch passende Illustrationen, sind die wichtigsten Informationen zum Coronavirus durch die „Agentur Barrierefrei" in Wetter an der Ruhr sehr anschaulich aufbereitet worden.

Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache

Erklärvideo in Deutscher Gebärdensprache vom Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben - Für Menschen mit Sinnesbehinderung

https://ksl-msi-nrw.de/de/node/2658
https://www.facebook.com/KSL.NRW/videos/210373160367042/?v=210373160367042

Update 29. März 2020, 13:22 Uhr

55 Infizierte, 14 davon genesen

Am heutigen Sonntag, 29. März 2020, kann die Stadt Herne insgesamt 55 Infektionen mit Covid-19 bestätigen. 14 dieser Infizierten sind inzwischen wieder gesund.


Update 28. März 2020, 12:49 Uhr

Covid-19: Insgesamt 51 Fälle in Herne

Aktuell, Stand 28. März 2020, sind insgesamt 51 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. Sieben davon gelten wieder als genesen.


Update 27. März 2020, 16:40 Uhr

Stadt Herne gibt Masken an Pflegeeinrichtungen weiter

Aktuell, Stand 28. März 2020, sind insgesamt 51 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. Sieben davon gelten wieder als genesen. Aufgrund vorausschauender Planung gibt es in Herne ausreichend Atemschutzmasken für Berufsgruppen, für die das Tragen einer Maske erforderlich ist.
Zur Meldung vom 27. März 2020


Update 26. März 2020, 17 Uhr

42 Infizierte in Herne

Bisher sind in Herne 42 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. Am Donnerstag, 26. März 2020, waren 36 Menschen aktuell erkrankt, sechs weitere wieder gesund. Von den 36 Erkrankten halten sich 34 in häuslicher Absonderung auf, zwei weitere sind in Krankenhäusern isoliert.


Update 26. März 2020, 14:20 Uhr

Fragen zum Musikschul-Entgelt

Der Krisenstab hat beschlossen, die Entgelte für Kitas, Offene Ganztagsschule (OGS) und Musikschule zunächst auszusetzen. Für Fragen dazu stehen Ansprechpartner zu Verfügung. Wegen der Coronakrise sind das Stadtteilbüro Wanne-Süd und das Stadtumbaubüro Herne-Mitte ab sofort für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Mitarbeitenden sind auch weiterhin per Telefon und E-Mail für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar.
Zur Meldung vom 26. März 2020


Stadt Herne setzt Kita-, OGS- und Musikschulbeiträge aus

Update 25. März 2020, 17:40 Uhr

Bis Mittwochnachmitag, 25. März 2020, sind in Herne 41 Fälle von Covid-Infektionen bestätigt. Der Krisenstab der Stadt Herne hat heute entschieden, die Beiträge für die Kindertagesbetreuung, den Offenen Ganztag und die städtische Musikschule für zunächst einen Monat, den April, auszusetzen. Ab Donnerstag, 26. März 2020, 8 Uhr ist das Infotelefon über die kostenfreie Rufnummer 0800 / 16 12 000 zur erreichen.
Zur Meldung vom 25. März 2020


Update 24. März 2020, 18 Uhr:

Keine weiteren Fälle gemeldet, politische Gremien tagen eingeschränkt

Am Dienstag, 24. März 2020, sind keine neuen Covid-19-Fälle gemeldet worden. Die politischen Gremien der Stadt Herne treffen sich derzeit nur, wenn es unbedingt nötig ist beziehungsweise tagen an Orten bei denen der Mindestabstand eingehalten werden kann. Bisher hat der KOD nur vereinzelte Verstöße gegen das Kontaktverbot festgestellt und die betreffenden Personen ermahnt. Ab Mittwoch, 25. März 2020, bietet die Familien- und Schulberatungsstelle eine telefonische Beratung an.
Zur Meldung vom 24. März 2020


Update 23. März, 17:10 Uhr

Bis Montagnachmittag, 23. März 2020, sind in Herne 27 Fälle von Covid-19-Infektionen bestätigt.

Die am gestrigen Abend vom Land NRW erlassene Rechtsverordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit Covid-19 setzt die Stadt Herne seit dem heutigen Tag konsequent um. Der Fachbereich Öffentliche Ordnung ist seit dem Morgen im Stadtgebiet unterwegs, um die Durchsetzung zu gewährleisten. Damit leistet die Stadt Herne einen wichtigen Beitrag dazu, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Gleichzeitig gilt weiter die dringende Aufforderung an die Bürgerinnen und Bürger alle geltenden Regeln zu beachten und so wenig direkten Kontakt zu anderen Menschen zu haben. Erste Rückmeldungen des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) aus dem Stadtgebiet zeigen, dass die Verordnung bereits greift.

Um noch mehr Menschen auf die Regelung hinzuweisen, erstellen die Stadt Herne und das Stadtmarketing Herne gegenwärtig ein mehrsprachiges Flugblatt mit Hinweisen auf die Verhaltensregeln. Es soll in den nächsten Tagen vorliegen. Die Verteilung ist auf verschiedenen Wegen geplant.

Um eine zusätzliche Hilfe für Familien anzubieten, für die die gegenwärtige Lage oft eine besondere Herausforderung darstellt, bereitet der Fachbereich Kinder-Jugend-Familie eine spezielle Hotline vor. Dort können sich Familien mit Beratungsbedarf melden. Sobald die Nummer geschaltet ist, wird die Stadt Herne entsprechend informieren.


Update 22. März, 13:43 Uhr

Keine weiteren Covid-19-Infektionen hinzugekommen

In Herne sind bislang insgesamt 23 Infektionen mit Covid-19 bestätigt. Damit sind am Sonntag, 22. März 2020, keine weiteren Fälle hinzugekommen.

Der Fachbereich Öffentliche Ordnung stellt bei seinen Kontrollen im Stadtgebiet fest, dass sich die Menschen immer stärker an die Empfehlung halten, nur die notwendigsten Dinge außer Haus zu erledigen und alle Begegnungen mit anderen Menschen auf ein Minimum zu beschränken. Lediglich am Samstagnachmittag zog das schöne Wetter auch Menschen in Gruppen nach draußen. Nach Ansprache durch den Kommunalen Ordnungsdienst lösten sich die Gruppen aber auf.

Die Stadt Herne appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, zum Schutz aller auch weiterhin die angeordneten und empfohlenen Maßnahmen zu beachten. Sie haben das Ziel, das Ausbreitungstempo des Virus entscheidend zu verlangsamen. Dafür arbeiten Behörden, Klinikbetreiber und Ärzteschaft in enger Abstimmung zusammen.

Die Hotline der Stadt Herne zu allgemeinen Fragen zu Covid-19 ist unter der kostenpflichtigen Nummer 0700 / 16 200 000 erreichbar (6,3 Cent pro 30 Sekunden). Von Montag bis Freitag ist die Hotline von 8 bis 18 Uhr geschaltet. Am Wochenende sind die Telefone am Samstag von 8 bis 16 Uhr und am Sonntag von 10 bis 14 Uhr besetzt.

Falls jemand den Verdacht hat, dass er sich mit dem Virus infiziert haben könnte und die krankheitstypischen Symptome bei sich wahrnimmt, soll die Person sich zunächst telefonisch mit einem Arzt in Verbindung setzen und nicht unangemeldet eine Praxis oder ein Krankenhaus aufsuchen.


Update 21. März, 15:40 Uhr

Covid-19: Weitere Fälle in Herne bestätigt

Mittlerweile sind 23 Personen aus Herne positiv auf das Virus Covid-19 getestet worden. Das ist der Stand von Samstag, 21. März 2020.

Personen, die engen Kontakt zu den Infizierten hatten, werden vom Gesundheitsamt informiert. Dann werden mit ihnen die zu berücksichtigenden Maßnahmen besprochen.

Falls das Land NRW eine Ausgangssperre verhängen sollte, ist die Stadt Herne auch für deren Durchsetzung vorbereitet. Dafür ist im Krisenstab die Abstimmung mit der Polizei erfolgt.

Ziel aller Maßnahmen ist es, den Anstieg der infizierten Personen zu verlangsamen.

Update 20. März, 14:39 Uhr

Covid-19: 16 bestätigte Fälle – Stadt kontrolliert am Wochenende Geschäftsschließungen

Bis zum heutigen Mittag, Freitag 20. März 2020, sind in Herne 16 Fälle von Covid-19 bestätigt.

Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, hat die Stadt Herne gestern die vom Land NRW festgelegten Schließungen von Geschäften und Gastronomiebetrieben angeordnet. Mit zahlreichen Kräften wird die Stadt Herne auch am Wochenende kontrollieren, ob die Schließung von Sport-, Bolz- und Spielplätzen eingehalten wird. Wer sich nicht dran hält, muss mit rechtlichen Schritten und Bußgeldern rechnen.

Falls das Land NRW eine Ausgangssperre verhängen sollte, ist die Stadt Herne auch für deren Durchsetzung vorbereitet. Dafür ist im Krisenstab die Abstimmung mit der Polizei erfolgt.

Weiter im engen Austausch steht die Stadt Herne mit den Betreibern der Kliniken und den niedergelassenen Ärzten. Ziel dabei ist, auch mögliche weiter steigende Fallzahlen gut beherrschen zu können.

Die Hotline der Stadt Herne zu allgemeinen Fragen zu Covid-19 ist auch am Wochenende unter der kostenpflichtigen Nummer 0700 / 16 200 000 erreichbar Uhr (6,3 Cent pro 30 Sekunden). Samstag von 8 bis 16 Uhr und am Sonntag von 10 bis 14 Uhr sind die Telefone besetzt. Von Montag bis Freitag ist die Hotline von 8 bis 18 Uhr geschaltet.

Weitere Hinweise der Verwaltung

Die Stadt Herne weist daraufhin, dass das Verbot der Veranstaltungen im Freien auch Osterfeuer umfasst. Veranstalter dieser Brauchtumsfeuer erhalten vom Fachbereich Umwelt und Stadtplanung in den nächsten Tagen eine entsprechende schriftliche Information. Eventuell bereits gezahlte Gebühren erhalten sie zurück.

Die Bauberatung des Fachbereichs Recht und Bauordnung verändert bis auf weiteres ihr Serviceangebot. An die Stelle des persönlichen Treffens tritt nun jeweils am Dienstag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr die telefonische Beratung. Die Rufnummer dafür ist die 0 23 23 / 16 30 27. Die Einsicht in Gebäudeakten kann gegenwärtig nicht angeboten werden.

Update 19. März, 13:25 Uhr

Keine weiteren Covid-19-Fälle - Verfügung regelt Details zu Geschäftsöffnungen

Heute, am Donnerstag, 19. März 2020, Stand 12 Uhr, sind in Herne bislang keine weiteren Covid-19-Infektionen bestätigt worden. Die Zahl der Infizierten in der Stadt liegt immer noch bei 13.

Damit das Virus sich nicht zu schnell verbreiten kann, bittet die Stadt Herne dringend darum, die durch die Behörden verkündeten Vorsichts- und Schutzmaßnahmen zu beachten. Es ist wichtig, dass alle sich daran halten.

Um die Vorgaben des Landes umzusetzen, hat die Stadt Herne eine Allgemeinverfügung erlassen. Sie regelt zum Beispiel welche Geschäfte öffnen dürfen. Hier die wesentlichen Informationen dazu.

Geschlossen beziehungsweise untersagt sind unter anderem:

  • alle Gaststätten, Eisdielen, Imbisse, Bars, Clubs, Diskotheken,
  • alle Theater, Kinos und Museen,
  • alle Fitness-Studios, Schwimmbäder und Saunen,
  • alle Unterrichtsangebote in Musikschulen und in sonstigen Bildungseinrichtungen,
  • jedweder Sportbetrieb sowie alle Zusammenkünfte in Sport- und sonstigen Vereinen,
  • Spiel- und Bolzplätze,
  • alle Messen, Ausstellungen, Veranstaltungshallen, Freizeit- und Tierparks und Einrichtungen für Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen,
  • alle Spielhallen, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen.

Eisdielen und Imbisse dürfen nur am Schalter verkaufen. Die Gasträume dürfen von Besuchern und Kunden nicht betreten werden. Restaurants ist es gestattet, jeden Tag von 6 bis 15 Uhr unter strengen Auflagen zu öffnen und außerhalb dieser Zeiten einen Abhol- und Lieferservice anzubieten.

Weiterhin geöffnet bleiben unter anderem:

  • Einzelhandel für Lebensmittel,
  • die Wochenmärkte,
  • Abhol- und Lieferdienste,
  • Getränkemärkte,
  • Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien,
  • Tankstellen,
  • Banken- und Sparkassen, Poststellen,
  • Friseure,
  • Reinigungen, Waschsalons
  • und der Großhandel.

Dienstleister und Handwerker können ihre Tätigkeiten weiter ausüben.
Weitere Informationen gibt es im Amtsblatt, Ausgabe 15 (PDF, 271 KB) .
Die Einhaltung der Vorschriften wird überwacht.

Das gilt auch für die Schließungen der Spielplätze und Bolzplätze. Dafür werden von der Stadt Herne Mitarbeitende eingesetzt, die Eltern und Kinder ansprechen und mit ihnen über Alternativen der Kinderbeschäftigung sprechen.

Die Schwangerschaftskonfliktberatung kann derzeit nur telefonisch Termine vereinbaren. Selbstverständlich stehen die Mitarbeiterinnen Bürgerinnen und Bürgern in Notsituationen weiterhin kompetent zur Seite. Die Mitarbeiterinnen vergeben Termine unter folgenden Telefonnummern und E-Mail-Adressen:

Agnes Neuendorf unter agnes.neuendorf@herne.de oder Telefon 02323/16 32 57.
Beate Breitfelder unter beate.breitfelder@herne.de oder Telefon 02323/16 32 53.
Sabine Blesken unter sabine.blesken@herne.de oder Telefon 02323/16 33 64.

Das Jobcenter hat eine zusätzliche Hotline geschaltet. Sollte das Ser-vice-Center unter der Telefonnummer 02325/ 63 70 (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr) nicht erreichbar sein, ist zusätzlich die Notfallhotline geschaltet. Die Notfallhotline ist unter 02325/ 63 73 00 erreichbar, montags bis donnerstags von 8 bis 15:30 Uhr, freitags von 8 bis 12:30 Uhr.

Update 19. März, 09:17 Uhr

WFG bietet Infos sowie Hotline und beantwortet Fragen per E-Mail

Die Verbreitung des Corona-Virus bereitet zunehmend auch der Wirtschaft Sorgen und bedroht sogar inzwischen einige Branchen in ihrer Existenz. Die Wirtschaftsförderung (WFG) möchte bei der Informationsbeschaffung helfen und Unternehmen gebündelte, zielführende Informationen zur Bewältigung dieser Krise an die Hand geben.

Überblick über Anlaufstellen und Hotlines

Dabei liegt der Fokus auf Fragen und Problemen, die Selbstständige und Unternehmen in Zusammenhang mit der Corona-Krise haben. Auf der Website www.wfg-herne.de hält die WFG Unternehmen regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden und bietet einen Überblick zu Anlaufstellen und Hotlines.

Auch die WFG hat eine Hotline geschaltet, die montags – donnerstags zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr, freitags bis 13:00 Uhr, geschaltet ist: 0 23 23 / 92 51 13. Für Unternehmen, die lieber per E-Mail Kontakt aufnehmen, gibt es eine spezielle E-Mail-Adresse: u-service@wfg-herne.de .
Hier gelangen Sie zur Homepage der WfG .

Update 18. März, 17:09 Uhr

Covid-19: Neue Fälle – Einzelhandel wird per Erlass des Landes eingeschränkt

Am heutigen Mittwoch, 18. März 2020, ist der Stand, dass in Herne insgesamt 13 Personen positiv auf Covid-19 getestet sind.

Die Stadt Herne setzt nun – wie vom NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales vorgegeben – die Schließungen von Geschäften um, die nicht zur Deckung des täglichen Bedarfs dienen. Auch Restaurants dürfen nur noch von 6 bis 15 Uhr öffnen.

Infos für Gewerbetreibende

Detailfragen können Gewerbetreibende unter der Servicenummer der Stadtverwaltung/ Fachbereich Öffentliche Ordnung klären: 023 23 / 16 – 16 32.

Stadtbibliothek geschlossen

Die Einschränkung zum Betreten der städtischen Verwaltungsgebäude hat sich bewährt. Am Mittwoch, 18. März 2020, hat der Krisenstab der Stadt Herne zudem beschlossen, die Stadtbibliothek ab morgigen Donnerstag, 19. März 2020, nicht mehr zu öffnen. Die Stadtbibliotheken in Wanne und Herne-Mitte bleiben damit zum Schutz von Bürgerinnen und Bürgern sowie Mitarbeitenden bis auf weiteres geschlossen. Die Junior-Fahrbibliothek stellt ihren Dienst bis nach den Osterferien ein.

Die Mitarbeitenden der Stadtbibliothek kümmern sich um die Verlängerung der bereits entliehenen Medien. Zusätzliche Entgelte aufgrund der Schließung fallen somit nicht an. Gerne können Kunden ihren ablaufenden Benutzerausweis kostenlos bis zum 30. April 2020 verlängern, damit die Nutzung der digitalen Angebote, beispielsweise der OnleiheRuhr, ermöglicht wird. Dafür können Kunden eine E-Mail an stadtbibliothek@herne.de schreiben. Telefonisch ist die Stadtbibliothek am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 0 23 23 / 16 – 28 01 erreichbar.

Daseinsvorsorge

Im Krisenstab der Stadt Herne hat heute eine weitere Vernetzung mit den städtischen Tochtergesellschaften stattgefunden. Damit stellt die Stadtverwaltung sicher, dass auch bei steigenden Infektionszahlen in Herne alle Formen der Daseinsvorsorge verlässlich zur Verfügung stehen. Das betrifft zum Beispiel die Müllentsorgung und die Versorgung mit Gas, Wasser und Strom.

Kein Beirat am 30. April

Die Geschäftsführung des Beirates für die Belange von Menschen mit Behinderungen hat in Absprache mit der Vorsitzenden Bettina Szelag entschieden, die Sitzung des Beirates für die Belange von Menschen mit Behinderungen am 30. April 2020 abzusagen beziehungsweise zu verschieben.

Update 17. März, 16:17 Uhr

Covid-19: Keine neuen Fälle – Stadtverwaltung ergreift weitere Maßnahmen

Auch heute, 17. März 2020, sind keine neuen Covid-19-Fälle in Herne aufgetreten. Die Stadt Herne ergreift weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsrisikos. Um Bürgerinnen und Bürger sowie Mitarbeitende der Stadt Herne gegen Infektionen mit dem Covid-19-Virus zu schützen, werden Arbeitsabläufe bei der Stadtverwaltung anders organisiert. Die städtischen Verwaltungsstandorte werden ab dem morgigen Mittwoch, 18. März 2020, nicht mehr für den Publikumsverkehr frei zugänglich sein. Durch diese Maßnahme werden Kontakte minimiert, die zu einer Übertragung von Covid-19 führen können.

Kontakt per Telefon oder Mail

Dringende Anliegen werden trotzdem bearbeitet. Bürgerinnen und Bürger sollen ab sofort telefonisch oder per E-Mail mit der Stadtverwaltung beziehungsweise dem zuständigen Fachbereich Kontakt aufnehmen. Viele Fragen lassen sich bereits auf diesem Wege klären. Sollte eine persönliche Vorsprache notwendig sein, werden die Fachbereiche Termine vereinbaren. Von dieser Regelung sind alle städtischen Standorte – mit Ausnahme der Stadtbibliothek – betroffen. Die Stadt Herne bittet alle Menschen darum, so die gemeinsame Aufgabe, das Virus auszubremsen, zu unterstützen.

Hier gelangen Sie zu den Service-Hotlines der Stadtverwaltung und den einzelnen Fachbereichen .

Einschränkungen bei Eheschließungen

Für das Standesamt sind Urkundenbestellungen per Fax, per Post oder per E-Mail an standesamt@herne.de möglich. Geburten können schriftlich angemeldet werden. Eine telefonische Rücksprache ist unter 0 23 23 / 16 – 22 54 erforderlich. Bei Fragen zu Eheschließungen können sich Bürgerinnen und Bürger an das Standesamt unter 0 23 23 / 16 – 22 33 wenden. Eheschließungen selbst führt das Standesamt weiterhin durch. Allerdings bittet die Stadtverwaltung um Verständnis, dass nur das Ehepaar, die Eltern sowie die Trauzeugen in den Trauzimmern an allen Trauorten anwesend sein können. Darüber hinaus bittet die Verwaltung die Hochzeitsgesellschaften, sich nicht in den Räumlichkeiten der öffentlichen Gebäude und auch nicht davor in Gruppen aufzuhalten. Eine entsprechende Information an die Brautleute durch das Standesamt folgt.

Schulhöfe, Jugendzentren, Spielplätze und Tierparks geschlossen

Nach einem Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen werden Schulhöfe, Jugendzentren, Spielplätze und auch der städtische Abenteuerspielplatz kurzfristig geschlossen. Auch auf den Besuch der Minizoos am Gysenberg und im Volksgarten Eickel müssen Tierfreunde bis auf weiteres verzichten. Der Kommunale Ordnungsdienst wird bei seinen Rundgängen Bürgerinnen und Bürger darauf hinweisen. Auch das Stadtarchiv hat seinen Publikumsverkehr eingestellt. Trauerfeiern auf den städtischen Friedhöfen finden nicht mehr in den Trauerhallen statt, sondern direkt an Gräbern. Über Details zur Umsetzung hat die Friedhofsverwaltung bereits die Bestattungsunternehmen informiert.

Gewerbetreibende

Gewerbetreibende und Händler haben im Moment viele Fragen zur vorübergehenden Schließung von Geschäften. Der Erlass des Landes NRW, der die Lage für Handel und Gewerbe regelt, liegt der Stadtverwaltung aktuell leider noch nicht vor. Daher sind noch keine verbindlichen Aussagen dazu möglich. Sobald der Erlass bekannt ist, wird der Krisenstab über die konkrete Umsetzung entscheiden. Gewerbetreibende können sich mit ihren Fragen aktuell unter der Rufnummer 0 23 23 / 16 16 32 an den Fachbereich Öffentliche Ordnung wenden.

Für die HCR gilt ab Donnerstag der Samstagsfahrplan

Aufgrund der rückgängigen Entwicklung der ÖPNV-Nachfrage wegen des Coronavirus erfolgen Änderungen bei den einzelnen Nahverkehrsunternehmen, die Herne bedienen. Die HCR passt ihr Fahrtenangebot ab Donnerstag, 19. März 2020, montags bis freitags an. Um die öffentliche Mobilität weiter sicherzustellen, gilt ab Betriebsbeginn ein erweiterter Samstagsfahrplan. Zusätzlich wird die Linie 362 auf Basis der samstäglichen Abfahrten im 15-Minuten-Takt unterwegs sein. Der 391er verkehrt im gleichen Takt wie werktags. Alle NachtExpress-Angebote (NE31 bis NE34) werden bis auf weiteres entfallen. Die Einsatzwagen bleiben aufgrund der Einstellung des Schulbetriebs im Depot. Die neuen Fahrplandaten werden voraussichtlich ab dem Umsetzungstag in den digitalen Informationsmedien (Elektronische Fahrplanauskunft und HCR-App) abrufbar sein.

Die Bogestra wird ab Mittwoch, 18. März 2020, ihr Fahrtenangebot montags bis freitags anpassen. Um die öffentliche Mobilität auch in den frühen Morgenstunden weiter sicherzustellen, gilt ab Betriebsbeginn der übliche Montags- bis Freitagsfahrplan. Nach 8 Uhr wird das Angebot auf den Samstagsfahrplan umgestellt. Die Vestische verkehrt ab Betriebsbeginn am Mittwoch, 18. März 2020, bis auf weiteres nach dem Samstagsfahrplan.

25 Abstriche pro Tag im Diagnosezentrum

Aktuell werden pro Tag rund 25 Abstriche im Diagnosezentrum der Stadt Herne genommen. Aber nicht nur das Diagnosezentrum testet bei Verdachtsfällen, sondern auch Ärzte und Krankenhäuser. Das Diagnosezentrum ist eine Einrichtung zur Entlastung der ansässigen Mediziner und Krankenhäuser.

Für medizinische Einrichtungen, den Rettungsdienst und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamts hat die Stadt Herne aktuell 30.000 Atemmasken zusätzlich bestellt. Das Gesundheitsamt steht mit den Klinikbetreibern und der Ärzteschaft in einem engen Austausch.

Update 16. März, 16:44 Uhr

Covid-19: Stadtverwaltung organisiert Serviceleistungen für Bürgerinnen und Bürger um – Keine weiteren Fälle

Seit Sonntag, 15. März 2020, gibt es acht auf Covid-19 positiv getestete Personen aus Herne. Seither sind – Stand: 16. März 2020, 16 Uhr – keine weiteren nachgewiesenen Infektionsfälle hinzugekommen. Die Stadt Herne bittet um Verständnis, dass aufgrund der aktuellen Erlasslage aus Düsseldorf und den Einschätzungen des Robert Koch-Instituts Serviceleistungen der Verwaltung neu organisiert werden. Das Infektionsrisiko für Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird so gesenkt.

Aus diesem Grund bittet die Stadtverwaltung Herne grundsätzlich darum, Anliegen, die nicht zwangsläufig den persönlichen Kontakt erfordern, erst einmal telefonisch oder per E-Mail vorzubringen. Entsprechende Kontaktdaten finden sich auf der Homepage der Stadt Herne. Auch verwaltungsintern sind die Mitarbeitenden angehalten, den persönlichen Kontakt zu reduzieren und Kolleginnen und Kollegen telefonisch oder per E-Mail zu kontaktieren. Die Belegschaft wird darüber hinaus vermehrt mobil arbeiten, um das direkte Infektionsrisiko zu minimieren.

Die Stadtbibliothek bleibt aktuell noch geöffnet, jedoch unter strengen Auflagen: Es gibt eine Einschränkung der Besucherzahl. Nur maximal zehn Personen können gleichzeitig die Stadtbibliothek betreten. Alle Besucherinnen und Besucher müssen sich mit ihren Kontaktdaten registrieren. Wer in Herne-Mitte Medien zurückgeben will, kann die Rückgabebox nutzen. Die Junior-Fahrbibliothek stellt aufgrund der Schul- und Kitaschließungen ihren Dienst bis nach den Osterferien ein. Die Leihfristen ausgeliehener Medien werden automatisch verlängert.

Geschlossen sind auch die vier Standorte des Emschertal-Museums: Schloss Strünkede, Städtische Galerie, Heimatmuseum Unser Fritz und Alter Wartesaal.

Aufgrund der Infektionsrisiken wird die persönliche Bauberatung am Dienstag, 17. März 2020, im Technischen Rathaus nicht stattfinden. Ebenfalls bleibt das Gebäudeaktenarchiv im Rathaus Wanne am Dienstag und Donnerstag in dieser Woche vorsorglich geschlossen.

Auch das Bürgerlokal Wanne im WEZ bleibt zum Schutz vor Covid-19 bis auf weiteres geschlossen. In wichtigen Angelegenheiten kann das Bürgerlokal per Mail unter buergerlokal@herne.de und über den Anrufbeantworter des Bürgertelefons unter 0 23 23 / 16 – 16 16 erreicht werden.

Die KFZ-Zulassungsstelle sowie die Fahrerlaubnisbehörde arbeiten ab sofort und bis auf weiteres nach vorheriger Terminvereinbarung. Die monatliche Sprechstunde in Schwerbehindertenangelegenheiten durch die Stadt Gelsenkirchen entfällt bis auf weiteres.

Auch das Ehrenamtsbüro ist ab sofort geschlossen. Auch die Selbsthilfegruppen sollten den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts bezüglich öffentlicher Veranstaltungen folgen, deswegen stehen die Räumlichkeiten des Bürger-Selbsthilfe-Zentrums für Treffen der Selbsthilfe bis auf weiteres nicht mehr zur Verfügung. Eine telefonische Beratung ist unter 0 23 23 / 16 – 36 36 möglich.

Aufgrund des Erlasses aus dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vom gestrigen Sonntag werden auch alle städtischen Sportplätze ab Dienstag, 17. März 2020, geschlossen. Sporthallen sind ebenfalls von der Maßnahme betroffen.

Nach dem Erlass des Landes sind Bars, Clubs, Discotheken, Theater, Kinos und Museen ab heute, 16. März 2020, geschlossen. Alle Fitnessstudios, Schwimm- und sogenannte Spaßbäder, Saunen, Spielhallen und Wettbüros sowie Prostitutionsbetriebe sind ebenfalls von dem Erlass betroffen und geschlossen. Gaststättenbetreiber bekommen von der Stadt Hinweise, um den Betrieb unter Einschränkungen aufrechterhalten zu dürfen. Dazu gehört beispielsweise die Besucherregistrierung mit Kontaktdaten. Sie werden von der Stadtverwaltung informiert.

Zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen hat die Stadt heute, 16. März 2020, eine Allgemeinverfügung in Kraft gesetzt. Damit werden die Besuchsregelungen angepasst. Über die Details informieren die Einrichtungen die Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Gäste.

Update 15. März, 16:15 Uhr

Covid-19: Drei weitere Fälle in Herne bestätigt /

Alle öffentlichen Veranstaltungen untersagt

Am Sonntag, 15. März 2020, sind drei weitere Personen aus Herne hinzugekommen, die positiv auf das Virus Covid-19 getestet wurden. Nach einem weiteren Fall am Samstag, hat sich somit die Anzahl der mit Corona infizierten Personen auf acht erhöht.

Die Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Personen, die engen Kontakt zu den Infizierten hatten, werden vom Gesundheitsamt informiert. Dann werden mit ihnen die zu berücksichtigenden Maßnahmen besprochen.

Alle öffentlichen Veranstaltungen untersagt

Als weitere Maßnahme hat der Krisenstab der Stadt Herne beschlossen, alle nicht notwendigen öffentlichen Veranstaltungen in Herne zu untersagen. Diese Maßnahme gilt ab Montag, 16. März 2020, bis auf weiteres. Betroffen davon sind auch alle Kurse und Veranstaltungen der Volkshochschule und der städtischen Musikschule. In diesem Zusammenhang appelliert die Stadt Herne, auch jede private Veranstaltung zu hinterfragen und auf das nötigste zu reduzieren.

Auch die Bäder schließen

Bereits im Vorfeld wurde entschieden, die beiden Bäder Wananas und Südpool ab Montag, 16. März, zu schließen. Diese Entscheidung trägt inzwischen auch der RVR mit und hat zugestimmt, ab Montag,16. März, auch das Lago zu schließen. Ziel aller Maßnahmen ist es, den Anstieg der infizierten Personen zu verringern.

Hotline geschaltet

Die personell verstärkte Hotline der Stadt Herne zu allgemeinen Fragen zu Covid-19 ist unter der kostenpflichtigen Nummer 0700 / 16 200 000 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 8 bis 16 Uhr und am Sonntag auch von 10 bis 14 Uhr erreichbar.

Hinweise zum Verhalten

Weiterhin gilt: Falls jemand den Verdacht hat, dass er sich mit dem Virus infiziert haben könnte und die krankheitstypischen Symptome bei sich wahrnimmt, soll die Person sich zunächst telefonisch mit einem Arzt in Verbindung setzen und nicht unangemeldet eine Praxis oder ein Krankenhaus aufsuchen.

Weitere Informationen zum neuartigen Coronavirus gibt es auf der Seite

des Robert Koch-Instituts: https://www.rki.de/covid-19 .

Update 14. März, 12:34 Uhr

Covid-19: Fünfter Fall in Herne bestätigt

Mittlerweile sind fünf Personen aus Herne positiv auf das Virus Covid-19 getestet worden. Zu den vier mit Corona infizierten Personen aus Herne ist am Samstag, 14. März 2020, eine weitere Person hinzugekommen. Die Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Personen, die engen Kontakt zu den Infizierten hatten, werden vom Gesundheitsamt informiert. Dann werden mit ihnen die zu berücksichtigenden Maßnahmen besprochen.

Hotline auch am Wochenende erreichbar

Die personell verstärkte Hotline der Stadt Herne zu allgemeinen Fragen zu Covid-19 ist unter der kostenpflichtigen Nummer 0700 / 16 200 000 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 8 bis 16 Uhr und am Sonntag auch von 10 bis 14 Uhr erreichbar.

Hinweise zum Verhalten

Weiterhin gilt: Falls jemand den Verdacht hat, dass er sich mit dem Virus infiziert haben könnte und die krankheitstypischen Symptome bei sich wahrnimmt, soll die Person sich zunächst telefonisch mit einem Arzt in Verbindung setzen und nicht unangemeldet eine Praxis oder ein Krankenhaus aufsuchen.

Update 13. März, 17:23 Uhr

Covid-19: Bisher keine weiteren Fälle in Herne – Auch Herner Schulen geschlossen – Absage von städtischen Veranstaltungen

Zu den vier mit Corona infizierten Personen aus Herne sind auch am heutigen Freitag, 13. März 2020, keine weiteren hinzugekommen. Herner Schulen und Kitas werden ab Montag, 16. März 2020, geschlossen. Alle nicht notwendigen städtischen Veranstaltungen werden bis zum 1. Mai 2020 abzugesagt.

Hier gelangen Sie zur kompletten Meldung Bisher keine weiteren Fälle in Herne – Auch Herner Schulen geschlossen – Absage von städtischen Veranstaltungen

Update 13. März, 16:04 Uhr

Das Emschertal-Museums sagt zahlreiche Veranstaltungen ab

In der nachfolgenden Meldung erfahren Sie, welche Veranstaltungen abgesagt wurden.

Update 13. März, 10:05 Uhr

Städtische Veranstaltungen der Gesundheitswoche fallen aus

Die Stadt Herne hat entschieden, alle städtischen Veranstaltungen im Rahmen der Herner Gesundheitswoche abzusagen. Dies betrifft neben der Eröffnungsveranstaltung am Montag, 23. März 2020, im EvK Herne folgende Veranstaltungen:

- 18. März 2020: “Free as a bird 2020 – Mit Power. Mit Partizipation. Selbstbestimmt. Keine Angst vor dem Bundesteilhabegesetz!“ - 23. März 2020: Offenes Plenum „Selbsthilfe-Café“ - 23. März 2020: „Jedem Kind einen Apfel“ – Nachhaltige und gesunde Ernährung - 26. März 2020: Wenn Menschen seelisch krank und bedrohlich erscheinen – Möglichkeiten sozialpsychiatrischer Hilfen - 23. bis 27. März 2020: „Think 'n drink!" Echt ätzend: Säure in Getränken

Alle Veranstalter, die das Programm der Herner Gesundheitswoche 2020 mitgestaltet haben, bittet die Stadt Herne eigenverantwortlich zu entscheiden, ob die Veranstaltung verantwortungsvoll durchgeführt werden kann. Die Stadt Herne bittet alle Beteiligten um Verständnis.

Update 12. März, 17:07 Uhr

Covid-19: Bisher keine weiteren Fälle in Herne – Vorsorgliche Absage der Sportgala

Zu den vier mit Corona infizierten Personen sind am heutigen Donnerstag, 12. März 2020, keine weiteren hinzugekommen. Der Krisenstab der Stadt Herne hat sich heute vor allem mit Veranstaltungen befasst, die für die kommenden Tage geplant sind.

Aktuell hat der Krisenstab entschieden, Veranstaltungen nicht pauschal abzusagen, sondern in Einzelfällen zu entscheiden. In Abstimmung mit dem Stadtsportbund hat die Stadt Herne beschlossen, dass die Sportgala am Freitag, 13. März 2020, ausfällt. Nach den Vorgaben des Robert Koch-Instituts wäre eine Durchführung möglich, aber eine stetig ansteigende Zahl an aktuellen Absagen bedingt einen vorsorglichen Ausfall der Veranstaltung. Alle Beteiligten sind bemüht, einen geeigneten Ausweichtermin zu finden.

Insgesamt drei weitere Veranstaltungen werden – Stand heute – abgesagt. Ein Tanzturnier des HTC, das am kommenden Wochenende, (14. und 15. März 2020) stattfinden sollte, wird abgesagt. Ausschlaggebend für die Entscheidung war eine intensive Risikobewertung. Gleiches gilt für ein Konzert des Rockbüros im Stadtteilzentrum Pluto am Samstag, 14. März 2020. Schließlich findet auch die Kirmes in Herne-Mitte, die für die kommende Woche (19. bis 22. März 2020) vorgesehen war, nicht statt. Grund hierfür: Hier wären deutlich mehr als 1.000 Personen pro Tag als Gäste zu erwarten gewesen.

Teilnahme an Veranstaltungen

Die Stadt Herne weist darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger eigenverantwortlich überlegen sollen, ob sie in diesen Tagen an Veranstaltungen teilnehmen. Besonders Personen mit Vorerkrankungen sollten dies genau abwägen. Personen mit stärkeren Erkältungssymptomen werden gebeten, von einer Teilnahme abzusehen. Auf das Vermeiden von Hände schütteln und ausreichend Abstand sollte bei einer Teilnahme an Veranstaltungen und generell geachtet werden.

Hinweise zum Verhalten

Weiterhin gilt: Falls jemand den Verdacht hat, dass er sich mit dem Virus infiziert haben könnte und die krankheitstypischen Symptome bei sich wahrnimmt, soll die Person sich zunächst telefonisch mit einem Arzt in Verbindung setzen und nicht unangemeldet eine Praxis oder ein Krankenhaus aufsuchen.

Update 12. März, 13:58 Uhr

Infoabende für Eltern finden nicht statt

Vom 12. März bis 25. März hätten sieben Infoabende stattfinden sollen für Eltern, deren Kinder im Sommer 2022 schulpflichtig werden. Grundschulen und Kitas wollten über vorschulische Fördermöglichkeiten informieren.

Update 11. März, 17:45 Uhr

Vier Covid-19-Fälle in Herne bestätigt

Die ersten Covid-19-Fälle in Herne sind bestätigt. Am Mittwoch, 11. März 2020, erhielt die Stadt das Ergebnis, dass sich vier Personen aus Herne mit dem neuartigen Virus infiziert haben. Die Stadt Herne hat den Krisenstab einberufen, der die Lage täglich neu bewertet. Die betroffenen Personen und die dazugehörigen engen Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne und stehen in regelmäßigem Telefonkontakt mit dem Gesundheitsamt.

Erkrankt ist unter anderem ein Ehepaar. Der Mann hatte sich bei einemTermin außerhalb Hernes angesteckt. Die Infektionskette ist bekannt. Am 6. März 2020 bekam der betroffene Herner leichte Anzeichen der Krankheit und kontaktierte einen Arzt. Seine Frau zeigt keine Symptome. Sie war vor Bekanntwerden ihrer Erkrankung im Gymnasium Eickel tätig.

Gymnasium Eickel bis einschließlich Donnerstag geschlossen

Als Vorsichtsmaßnahme bleibt das Gymnasium Eickel bis einschließlich Donnerstag, 19. März 2020, geschlossen. Personen, die direkten Kontakt mit den Infizierten hatten, wurden informiert. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne. Sollten Symptome bei den Kontaktpersonen auftreten, werden die Betroffenen auf Covid-19 getestet.

Geschwisterkindern von Schülerinnen und Schülern, die als enge Kontaktperson gelten und eine entsprechende Information vom Gesundheitsamt erhalten haben, wird empfohlen, ebenfalls zuhause zu bleiben.

Tests auf Covid-19

Tests auf Covid-19 führt die Stadt Herne nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts durch. Es werden Personen getestet, die Symptome zeigen und bei denen die Wahrscheinlichkeit einer Infektion besteht.

Diagnosezentrum

Das Covid-19-Diagnosezentrum wird am Donnerstag, 12. März 2020, seinen Betrieb aufnehmen. Die Stadt Herne bittet Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, dass es sich nicht um eine allgemeinzugängliche Einrichtung mit Praxisbetrieb handelt. Nur Personen, bei denen ein Arzt nach vorherigem Telefonat einen Test als erforderlich erachtet, werden vom städtischen Gesundheitsamt zur Probenentnahme einen Termin dort erhalten.

Hinweise zum Verhalten

Weiterhin gilt: Falls jemand den Verdacht hat, dass er sich mit dem Virus infiziert haben könnte und die krankheitstypischen Symptome bei sich wahrnimmt, dann soll die Person sich zunächst telefonisch mit einem Arzt in Verbindung setzen und nicht unangemeldet eine Praxis oder ein Krankenhaus aufsuchen.


Update 11. März, 11:10 Uhr

Der Unterricht am Gymnasium Wanne findet statt. Die Kooperationskurse mit dem Gymnasium Eickel fallen aus. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Wanne können normal zur Schule gehen. Die vorläufige Schließung des Gymnasiums Eickel ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Weitere Informationen können Eltern auch bei den Schulen erfragen.


Update 10. März, 22:25 Uhr

Die Stadt Herne hat seit Dienstagabend, 10. März 2020, belastbare Hinweise auf zwei positiv getestete Personen. Die schriftliche Bestätigung steht noch aus. Sie wird am Mittwoch, 11. März 2020, erwartet. Die Stadt Herne wird dann den Krisenstab einberufen.
Vorsorglich werden alle Maßnahmen ergriffen, die auch bei einem bestätigten positiven Fall eingeleitet werden würden. Zunächst bleibt das Gymnasium Eickel bis einschließlich Freitag, 13. März 2020, geschlossen, weil eine der beiden getesteten Personen an der Schule gearbeitet hat.
Weiterhin gilt: Falls jemand den Verdacht hat, dass er sich mit dem Virus infiziert haben könnte und die krankheitstypischen Symptome bei sich wahrnimmt, dann soll die Person sich zunächst telefonisch mit einem Arzt in Verbindung zu setzen und nicht unangemeldet eine Praxis oder ein Krankenhaus aufsuchen.


Generell gelten die Hinweise des Bundesministeriums für Gesundheit:

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen und drehen Sie sich am besten weg.
  • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Waschen Sie sich regelmäßig und ausreichend lange die Hände mit Wasser und Seife - insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten.

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