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Allgemeine Informationen zu den Bürgertestungen

Kostenlose oder ermässigte Bürgertests

Wer einen Bürgertest kostenlos oder gegen drei Euro Eigenbeteiligung machen möchte, muss den Anspruch darauf laut Bundesverordnung nachweisen oder glaubhaft machen.

Dies kann insbesondere durch geeignete Unterlagen erfolgen – zum Beispiel durch ein ärztliches Zeugnis oder den Mutterpass. Laut Bundesgesundheitsministerium ist es darüber hinaus möglich, eine sogenannte Eigenerklärung vorzulegen.

Zur Unterstützung beim Formulieren einer solchen Erklärung hat das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium kurzfristig eine Mustervorlage entwickelt. In die Vorlage sind alle Fälle aufgenommen worden, bei denen Tests kostenlos oder für die bundesweit vorgeschriebene Eigenbeteiligung von drei Euro möglich sind. 

Das Formular kann bereits am Computer oder auf dem Handy ausgefüllt werden. Aber auch das Ausdrucken und ein handschriftliches Ausfüllen sind natürlich möglich.
Selbstauskunft Bürgertestung (im PDF-Format)

Hinweis:
Für Personen, die keinen Anspruch auf kostenlose oder Eigenanteil-Bürgertestungen haben, besteht weiterhin die Möglichkeit, eine Testung als Selbstzahler durchführen zu lassen.

Quelle: www.mags.nrw/coronavirus-tests

Durch die Neufassung der Coronavirus-Testverordnung des Bundes ist folgendes zu beachten:

Mit dem Anspruch auf Bürgertests sollen besonders vulnerable Personen geschützt werden. Anlasslose Testungen sollen gänzlich entfallen. Einige weiteren Personengruppen können einen Bürgertest durch Zahlung einer Eigenbeteiligung erhalten.
Einen Anspruch auf kostenlose Bürgertests haben daher:

  • Kinder unter 5 Jahren, also bis zu ihrem fünften Geburtstag
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, unter anderem Schwangere im ersten Trimester
  • Personen, die zum Zeitpunkt der Testung an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus teilnehmen
  • Personen, bei denen ein Test zur Beendigung der Quarantäne erforderlich ist („Freitesten“)
  • Besucher und Behandelte oder Bewohner in unter anderem folgenden Einrichtungen:
    • Krankenhäuser
    • Rehabilitationseinrichtungen
    • stationäre Pflegeeinrichtungen
    • Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
    • Einrichtungen für ambulante Operationen
    • Dialysezentren
    • ambulante Pflege
    • ambulante Dienste oder stationäre Einrichtung der Eingliederungshilfe
    • Tageskliniken
    • Entbindungseinrichtungen
    • ambulante Hospizdienste und Palliativversorgung

  • Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach dem § 29 SGB IX Personen beschäftigen, sowie Personen, die bei Leistungsberechtigten im Rahmen eines Persönlichen Budgets beschäftigt sind
  • Pflegende Angehörige
  • Haushaltsangehörige von nachweislich Infizierten

Wer eine kostenlose Testung in Anspruch nehmen möchte, muss sich gegenüber der testenden Stelle ausweisen und einen Nachweis erbringen: Bei Kleinkindern ist das die Geburtsurkunde oder der Kinderreisepass, bei Schwangeren der Mutterpass. Wer aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden kann, muss ein ärztliches Zeugnis im Original über die medizinische Kontraindikation vorlegen. Teilnehmende an Impfwirksamkeitsstudien können sich von den Verantwortlichen der Studien einen Teilnahme-Nachweis ausstellen lassen und diesen vorlegen. Wer sich freitesten will, legt den PCR-Test vor, gleiches gilt für Haushaltsangehörige von Infizierten, die zudem einen Nachweis für die übereinstimmende Wohnanschrift benötigen.

Bei Besuchen in Pflegeheimen oder Krankenhäusern kann ein kostenloser Test vor Ort gemacht werden oder der Besuch wird der Teststelle gegenüber glaubhaft gemacht. Als Nachweis kann z.B. das auf der Internetseite des BMG eingestellte Musterformular ( Formblatt-Pflegeeinrichtungen )nach Bestätigung durch das Pflegeheim zur Vorlage bei der Teststelle genutzt werden.

Pflegende Angehörige müssen ebenfalls gegenüber der Teststelle glaubhaft nachweisen, dass sie einen pflegebedürftigen Angehörigen pflegen.

Auch Leistungsberechtigte im Rahmen eines Persönlichen Budgets und bei ihnen beschäftigte Personen müssen diesen Umstand glaubhaft machen. Eine leistungsberechtigte Person nach § 29 SGB IX kann dies regelhaft durch einen entsprechenden Bescheid nachweisen.

Auch bei Veranstaltungen in Innenräumen, nach Risikokontakten, wenn die Corona-Warn-App eine rote Warnung anzeigt oder um vulnerable Gruppen zu schützen, ist es sinnvoll, sich testen zu lassen, um Infektionsketten zu unterbrechen. Wer einen solchen Test braucht, wird weiterhin vom Staat unterstützt. Er muss sich künftig aber mit 3 Euro beteiligen. Das gilt bei:

  • Personen, die am Tag der Testung eine Veranstaltung in Innenräumen besuchen wollen
  • Personen, die am Tag der Testung Kontakt zu Personen haben werden, die ein hohes Risiko haben, schwer an Covid-19 zu erkranken (Das sind Menschen ab 60 Jahren, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Vorerkrankungen)
  • Personen, die durch die Corona-Warn-App einen Hinweis auf ein erhöhtes Risiko erhalten haben („rote Kachel“).

Ja. Auch für Bürgertests mit Eigenbeteiligung ist es notwendig, den Anspruch nachweisen zu können. Das geht z. B. mit dem Vorzeigen der Corona-Warn-App mit der Statusanzeige „erhöhtes Risiko“ oder der Eintrittskarte für eine Veranstaltung, einer Reservierungsbestätigung, einer Einladung oder einem sonstigen Nachweis, woraus sich eine Teilnahme am selben Tag ableiten lässt.

Die Selbstauskunft wird schriftlich festgehalten, zum Beispiel im Rahmen eines digitalen Registrierungsvorgangs.

Die Gebühr in Höhe von 3 € muss ab dem 30. Juni 2022 entrichtet werden, wenn man sich vor dem Besuch einer Veranstaltung in einem Innenraum, vor dem Besuch einer vulnerablen Person oder bei Warnung durch die Corona-Warn-App testen lassen will.

Personen, die den Bürgerstest mit Eigenbeteiligung wünschen, müssen eine Selbstauskunft unterschreiben, die Zweck und Zahlung der Testung beinhaltet. Diese wird in der Teststelle aufbewahrt und dient der besseren Nachweisbarkeit der tatsächlichen Zahlung des Eigenanteils und erschwert Abrechnungsbetrug. Die Teststellen unterstehen der Aufsicht der Länder bzw. der Kommunen, und sie werden zudem von den zuständigen Kassenärztlichen Vereinigungen stichprobenhaft geprüft.

Anlasslose Tests können dazu beigetragen, die Statistik verfälscht wird. Daher wird von anlasslosen Tests abgeraten. Wenn Sie keinen der oben genannten Gründe für einen kostenlosen oder 3 Euro-Bürgertest haben (Angehörige, Risikokontakte etc.) und dennoch getestet werden wollen, ist das im Testzentrum weiterhin möglich, muss aber selbst bezahlt werden. Sofern es das Testzentrum anbietet.

Symptomatische Patientinnen und Patienten sollten zu Hause bleiben und das weitere Vorgehen zunächst telefonisch abklären. Sie gehören auf jeden Fall in die Hände eines Arztes und . werden künftig durch die Hausärzte oder Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) getestet. Die Abrechnung erfolgt über die Krankenkassenkarte.

Zur Online-Karte der Teststellen .

Testungen in Arztpraxen:
Bitte nehmen Sie vor einer Testung Kontakt zum Anbieter auf!

Informationen für Anbieter

Wenn Sie Interesse an der Eröffnung einer Teststelle in Herne haben, benötigen Sie eine Beauftragung der Stadt Herne nach § 6 TestV. Ein Antrag auf Beauftragung muss neben dem offiziellen Antragsformular alle Anlagen nach Anlage 1 der Coronateststrukturverordnung (Beschreibung / Konzeption der Teststelle, Hygienekonzept, Schulungsnachweise der Mitarbeitenden, Hygieneaushänge) enthalten.

Der Fachbereich Gesundheitsmanagement weist darauf hin, dass Anträge auf Beauftragung aufgrund der bestehenden engmaschigen Testinfrastruktur aktuell keine Aussicht auf Erfolg haben. Bitte sehen Sie daher von Antragstellungen ab.

Wir weisen darauf hin, dass die Eröffnung der Teststelle nach TestV erst nach Beauftragung erfolgen kann.

Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Apotheken, medizinische Labore, Rettungs- und Hilfsorganisation, die sich an der Testung nach § 4a der Coronavirus-Testverordnung unmittelbar auf Grundlage des § 6 Absatz 1 Nummer 3 der Coronavirus-Testverordnung beteiligen wollen, können dies über die Mailadresse schnelltesten@herne.de anzeigen. Sie erhalten eine Teststellennummer und die erforderlichen Informationen für das Meldeverfahren.

2022-07-13