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Beratungsangebot und Fördermittel

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Beratungsangebot

In Herne haben Sie verschiedene Möglichkeiten sich zum Thema Energie und Klimaschutz beraten zu lassen. Die Klimaschutzmanagerin Jana Ermlich unterstützt bei der Koordination, welches Beratungs- oder Förderangebot für Sie das Richtige ist.

Damit die Stadt Herne die Klimaschutzziele erreicht, muss der Energieverbrauch im Gebäudesektor drastisch gesenkt werden. Dazu ist es nötig, dass mehr Gebäude als bisher energetisch saniert werden.

Bei einer energetischen Sanierung wird der Energieverbrauch für Heizung, Warmwasseraufbereitung und Belüftung durch gezielte bauliche Maßnahmen minimiert. Dadurch senken Sie nicht nur Ihre Energiekosten, sondern leisten ebenfalls durch den reduzierten CO2-Ausstoß und den Einsatz von erneuerbaren Energien einen wertvollen Beitrag für die Umwelt. Zusätzlich verbessern Sie die Wohnqualität in Ihrem Zuhause und steigern den Wert Ihrer Immobilie.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Energiebedarf eines Gebäudes zu senken:

  • Maßnahmen zur Wärmedämmung (insbesondere an Fassaden und Außenwänden, sowie Dach und Kellerdecke)
  • Austausch alter und undichter Fenster und Außentüren
  • Einbau einer neuen, modernen Heizung
  • Integration von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung

Welche Maßnahmen notwendig und sinnvoll sind, hängt immer von den konkreten Gegebenheiten ab. Zusätzlich sollten bei einer energetischen Sanierung die einzelnen Maßnahmen aufeinander abgestimmt sein. So sollte die Erneuerung der Fenster und der Einbau eines Wärmedämm-Verbundsystems kombiniert werden. Auch ist es sinnvoll, erst zu dämmen und dann eine Heizungsanlage einzubauen. Diese kann dann kleiner dimensioniert werden. Im Schnitt können Sie bei Dämmmaßnahmen bis zu 25 Prozent Ihrer Energiekosten einsparen, bei einer Umstellung auf eine neue Heizungsanlage sind bis zu 30 Prozent möglich.

Was für Ihre Immobilie sinnvoll und machbar ist, sollten Sie vorab mit einem Experten klären.

Zu jedem Themengebiet gibt es eigene Förderbedingungen, die einem stetigen Wandel unterliegen. Das FörderNavi der EnergieAgentur.NRW eignet sich gut, um einen ersten Eindruck von den unterschiedlichen Förderkulissen zu bekommen.

Hierbei spielen insbesondere die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine Rolle sowie die Fördermittel des Bundes und Nordrhein-Westfalens .

Für die Stadt Herne gibt es eigene Förderprogramme der Wohnraumförderung und der Stadtwerke Herne .

Förderungen gibt es für die Bereiche:

  • Energieeffiziente Gebäudesanierung oder Neubau eines KfW-Effizienzhauses beziehungsweise Passivhauses
  • Gebäudeenergieberatung und Sanierungskonzepte
  • Wärme: Umrüstung einer alten Gasheizung auf Brennwerttechnik, Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich, Einsatz einer Wärmepumpe, Solarthermie oder Biomasseanlage, Anschluss an ein Nah- oder Fernwärmenetz
  • Strom: Photovoltaik, Elektromobilität (Fahrzeug, Ladeinfrastruktur, Elektro-Lastenräder)
  • Kombination Wärme und Energie: Blockheizkraftwerke (BHKW) und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
  • Energie- und Wärmespeicher (Batteriespeicher)

Um den Klimaschutz in Herne voranzubringen und die damit einhergehenden Treibhausgasemissionen zu reduzieren, sind auch die in der Stadt ansässigen Unternehmen in der Verantwortung ihren Beitrag zu leisten.

Für Unternehmen gibt es unterschiedliche Gründe einen energieeffizienten Betrieb zu führen. Zum einen senken Sie Ihre Energiekosten und damit einhergehend Ihre Produktionskosten, zum anderen sinken nach einer Modernisierung Ihres Gebäudes die Wartungs- und Instandhaltungskosten. Ein weiterer Wettbewerbsvorteil ist das nachhaltige Image, welches den Verbrauchern immer wichtiger wird.

Die Möglichkeiten sind vielfältig. Neben Krediten gibt es auch zahlreiche Zuschüsse die die Unternehmen unterstützen, in eine grüne, treibhausgasarme Zukunft zu investieren.

In diesen Themenfeldern können sich Unternehmen Unterstützung holen:

  • Energieberatung
  • Sanierung bestehender Gebäude
  • Energieeffizienter Neubau
  • Heizungsmodernisierung (Austausch des alten Heizkessels, Kraft-Wärme-Kopplung, Biomasseheizungen)
  • Wärmepumpen, Solarthermie und Photovoltaik
  • Strom sparen durch energieeffiziente Produktion oder Etablierung eines betrieblichen Energiemanagements

Finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten geben Ihnen die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) , das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) .

Mit Hilfe des Förder.Navi der EnergieAgentur.NRW und dem FördermittelCheck können Sie das richtige Förderprogramm für sich finden.

Gerne beraten Sie auch die Stadtwerke persönlich.

Jana Ermlich
Telefon: 0 23 23 / 16 - 38 08
E-Mail: jana.ermlich@herne.de

2020-08-26