Das Klimasystem der Erde ist hochkomplex und bereits kleinste Veränderungen haben Auswirkungen auf das Gesamtsystem. Seit ein paar Jahrzehnten spüren wir vermehrt die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels. Der Grund hierfür sind Treibhausgase, insbesondere Kohlenstoffdioxid (CO2), welches vor allem bei der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle oder Erdgas freigesetzt wird. Infolgedessen kommt es zu einer Erhöhung der globalen Mitteltemperatur. Zusätzlich treten weltweit immer häufiger Wetterextreme auf. Die Folgen des Klimawandels sind schon heute in den Ökosystemen aller Kontinente und Ozeane, aber auch in Gesellschaft und Wirtschaft zu beobachten. Auch in Herne merken wir, dass die Sommer heißer werden und es unregelmäßiger regnet als früher.
Die Klimaneutralität bis Mitte des 21. Jahrhunderts ist notwendig, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Klimaneutralität bedeutet, dass menschliches Handeln das Klima nicht beeinflusst. Eine klimaneutrale Wirtschaft setzt also entweder keine klimaschädlichen Treibhausgase frei oder die Emissionen werden vollständig ausgeglichen.
Für die Stadt Herne heißt das, dass sie Maßnahmen zur Senkung der eigenen Emissionen in den Bereichen Energieversorgung, Industrie, Gebäude, Verkehr und Landwirtschaft ermittelt und umsetzt, um den Klimawandel zu verlangsamen und seine Auswirkungen für Menschen und Umwelt zu reduzieren.
Um auf städtischer Ebene zum Klimaschutz beizutragen, hat die Stadt Herne ein Klimaschutzkonzept erarbeitet und setzt verschiedene Klimaschutzprojekte um.
Laura Wloka
Klimaschutzmanagerin
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